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Morgenmagazin vom Dienstag, 23. Oktober 2018

23.10.2018 | 07:00 Uhr |

Schiller: Dafür steht das R in iPhone XR +++ Scholz fordert globale Mindeststeuer +++ Apple patentiert cleveres Apple-Watch-Armband +++ Telekom: 100 Mbit/s für 118.000 weitere Haushalte +++ Benchmark-Betrug: 3DMark bannt Oppo +++ Netflix testet "Werbung" und das Netz flippt aus

23. Oktober: Zeichen der Zeit

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Wenn Sie das lesen, ist es gegen @291 Beats. Oder eben 8 Uhr morgens, denn die am 23. Oktober 1998 vom Uhrenhersteller Swatch und dem Entwickler des Systems Nichoals Negroponte eingeführte " Swatch-Internetzeit " hat sich als neuer Zeitstandard nicht durchsetzen können. Die Idee dahinter war simpel: Der Tag wird nicht in Stunden, Minuten und Sekunden wie seit babylonischen Zeiten unterteilt, sondern in 1000 gleiche Teile. Die Zählung setzt ein um Mitternacht Schweizer Zeit, es gibt auch keine Zeitzonen, mehr, so dass es dann an der US-Ostküste eben nicht 18 Uhr am Vorabend ist, sondern ebenfalls 0 Beats. Doch war schon die französische Revolution an einer neuen Zeiteinteilung und einem neuen Kalender gescheitert, die Vorstellung, dass der höchste Stand der Sonne die jeweilige Mittagsstunde und damit 12 Uhr bestimmt, ist viel älter als jedwede technische Zeitmessung. Erst die technische Errungenschaften der Eisenbahn zwang in Deutschland dutzende Kleinstaaten und Städte dazu, ihre lokale Zeit aufzugeben und ein einheitliches Maß zu nutzen. Wenn der Zug in Berlin um 10 Uhr abfährt und nach Hamburg exakt neun Stunden braucht, wann kommt er dann an? Um 19 Uhr oder um 19.15 Uhr? Oder um 19 Uhr +15 Min Berliner Zeit, wie das zu Beginn des Bahnzeitalters gehandhabt wurde. Einheitliche Uhrzeiten erleichtern vieles, insofern will man sich das mögliche Chaos nicht vorstellen, das ausbrechen könnte, wenn plötzlich wieder ein jedes EU-Land selbst entscheidet, ob es dauerhafte Sommerzeit oder Winterzeit einführt oder beim steten Wechsel bleibt. Wenn die Zugfahrt von Mailand nach Amsterdam durch vier verschiedene Zeitzonen führt. Wenigstens kommt man auf der Strecke mit dem Verkehrsmittel nicht früher an, als man los fuhr, das schaffte bisher auch nur die Concorde auf ihrem Weg von Paris nach New York, als sie schneller als die scheinbare Sonnenbewegung unterwegs war.

Die Zeitzonen haben sich bewährt, eine einheitliche Weltzeit braucht es dann doch nicht, die Idee von Swatch von vor 20 Jahren oder 7,305 Millionen Beats blieb eine Fußnote der Zeitgeschichte. Ganz anders als das Gerät, das exakt drei Jahre später das Licht der Welt erblickte. Der iPod hinterließ gewaltige Spuren in der Technikgeschichte. Das hatte man dem "elektronischen Gerät, das kein Mac ist"  – so hatte Apple es in der Einladung angekündigt – eher nicht zugetraut. Ein MP3-Player, schön, aber die gab es schon. Teuer war das Ding auch noch und nur für den Mac erhältlich. Zu einer Zeit, in der (nicht nur) Apple wegen 9/11 (wieder) in die Krise geraten war. Ein Nischenprodukt für die Nische.

Die Kritiker behielten Recht - und auch wieder nicht. Denn der iPod war zwar kein sofortiger Verkaufsschlager wie ein paar Jahre später das iPhone, aber er war der erste MP3-Player, der wirklich nützlich war. Denn auf seine 5-GB-Festplatte passten damals ungewöhnliche 1000 Songs (sofern es sich nicht nur um längliche Stücke von Genesis, Yes oder Pink Floyd handelte), das Befüllen vom Mac aus ging dank Firewire auch recht flott. Schon die zweite Generation des iPod ließ sich mittels USB 2.0 auch an Windows-PCs anschließen, zum Massenprodukt wurde der iPod dann aber ab 2004, als der iPod Mini herauskam, zum deutlich günstigeren Preis und in bunten Farben. Sein Prinzip führte schon anderthalb Jahre später der iPod Nano fort, nur mit Falsh-Speicher statt einer 1-Zoll-Festplatte – der zum "Classic" beförderte große iPod setzte auf 1,8 Zoll, auf die schließlich bis zu 200 GB passten und damit weit mehr als 1000 Songs.

iPod Classic, Mini, Nano und Shuffle sind längst Geschichte, Apple verkauft nur noch den iPod Touch - und den vermutlich auch nicht mehr besonders lang. Tot ist der iPod dennoch nicht, ist er doch in iPhone, iPad und schließlich Apple Watch aufgegangen. Auf all diese Geräte passen nun 40 Millionen Songs, wenn auch nicht gleichzeitig. Und auch nur, wenn man Apple Music abonniert hat und sich über seinen Mobiltarif hinsichtlich Highspeed-Volumen keine Gedanken machen muss. Die Zeiten, sie ändern sich, aber eine Uhr, die stets die korrekte Zeit - auch die anderer Zeitzonen - anzeigt und auf ihrem Lautsprecher oder via Bluetooth Beats ausgibt, ist weit sinnvoller, als den Tag in 1000 Beats einzuteilen. Peter Müller

Lesetipps für den Dienstag

Nomenklatur : Das iPhone XR könnte das richtige Telefon zur richtigen Zeit, schreibt Engadget. Millionen von iPhone-Nutzern hätten genau auf diese Upgrade-Möglichkeit gewartet, ein Smartühone von Apple, das die neueste Technik der Generation XS in sich birgt, aber zu einem deutlich niedrigeren Preis kommt - dazu eine reiche Farbauswahl bietet, wie man sie seit dem iPod Nano und dem iPod Touch nicht mehr hatte (das iPhone 5C vergessen wir einfach mal). Wofür steht aber das "R" im Namen? Schon vor der Keynote kursierte die Interpretation, "R" stünde für "Regular", am 12. September hatte Apple dazu aber nichts gesagt. Apples Marketingchef Phil Schiller erklärt gegenüber Engadget aber nun, dass weder R noch S eine besondere Bedeutung hätten, also weder für "Speed" oder "Special" respektive "Regular" oder "Right time" stünden. Ihm, dem bekennenden Freund schneller und eleganter Autos würden die Buchstaben aber deshalb gefallen, weil die Autoindustrie sie für "ganz spezielle" Modelle einsetze. So könne man auch das iPhone XR betrachten: Apple habe die Technologie, die man über Jahre für das iPhone X und seine Nachfolger entwickelte, auch an Leute geben wollen, die keine 1000 US-Dollar für ein Smartphone ausgeben wollen. Das sei eine Herausforderung für die Entwickler gewesen: Wie könne man die neueste Technik in etwas packen, das deutlich günstiger sein müsste? Zu den Antworten Apples gehörte es, auf die zweite rückwärtige Kamera und auf 3D-Touch zu verzichten. Vor allem Nutzer von Geräten wie dem iPHone 6s und dem SE dürften sich von dem neuen Modell angesprochen fühlen und bereits über einen Kauf nachdenken.

Zahlen: Das schlägt sich laut Ming-Chi Kuo bereits in den Zahlen nieder. Die Vorbestellungen für das iPhone XR würden die des iPhone 8 und 8 Plus aus dem Vorjahr übersteigen. Zwar hätten am Freitag merklich weniger Leute sich eine XR bestellt das es vor ein paar Wochen Kunden für XS und XS Max, die Kurve falle aber nicht so steil ab und habe mittlerweile die für die Flaggschiffmodelle geschnitten. Die nach wie vor hohe Verfügbarkeit in Apples Online Store sei kein Indiz für schlechte Nachfrage, viele Kunden würden ihr iPhone XR über Mobilfunkprovider bestellen, um so in den Genuss von Subventionen zu kommen.

Steuern: Apple hat seine Steuerschuld an Irland nun zähneknirschend bezahlt, sucht und findet aber weiterhin Möglichkeiten der Steuervermeidung. Andere global agierende Konzern stehen dem in nichts nach - solange es legal ist, Gewinne in Länder zu verlagern, die nur niedrige Steuersätze verlangen, haben die Staaten, in denen die Gewinne erwirtschaftet werden, kaum eine Handhabe. In einem Gastbeitrag für die Welt am Sonntag hat nun Bundesfinanzminister Olaf Scholz eine  weltweiten Mindeststeuersatz gefordert, den kein Land unterschreiten dürfe, damit sich Apple, Amazon, Google und Konsorten keine Oasen mehr aussuchen könnten. Die Digitalisierung verschärfe dieses aus der Globalisierung bereits bekannte Problem: Weltweit aktive Unternehmen haben alle Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu drücken. Die Realisierung des Mindeststeuersatzes dürfte aber schwer, falls überhaupt zu schaffen sein. Denn das Drehen an der Steuerschraube ist gerade für viele kleine Staaten die einzige Möglichkeit, vom Kuchen ein paar Krümel abzubekommen. Lieber Null komma irgendwas von Abermilliarden von Gewinnen besteuern als gar keine Einnahmen zu haben.

Personal I: Apple beschäftigt über 120.000 Mitarbeiter, logisch, dass der Mac-Hersteller ständig auf der Suche nach neuen Beschäftigten ist, stets sind einige tausend Stellen offen. Wie den Statistikern von Thinknum aber aufgefallen ist, hat es am Tag vor dem Erstverkauf der neuen iPhones im September einen signifikanten Sprung gegeben: Die Anzahl der Stellenangebote ist über Nacht von 4.120 auf 4.600 gestiegen. Die rund 500 neu ausgeschriebenen Posten bedeuten einen Zuwachs von 12 Prozent. Vor allem ist Apple auf der Suche nach neuen Ingenieuren und Entwicklern, Softwareingenieure sind noch einen Tick begehrter als Hardwarespezialisten. Der Zuwachs vom 20. September korreliert zeitlich mit dem Release von iPhone XS und XS Max korreliert, ein Zusammenhang dürfte eher nicht bestehen. Auch wenn nach dem iPhone vor dem iPhone und das nächste iPhone immer das schwerste ist.

Personal II : Wer sich von den Stellenausschreibungen angesprochen fühlt, braucht mit seiner Bewerbung nicht lange zu zögern, denn bei Apple zu arbeiten, ist angenehmer als bei anderen Firmen. Das sagen nicht wir, sondern das britische Marktforschungsunternehmen Indeed, das im Vereinigten Königreich nach den beliebtesten Arbeitgebern gefragt hat. Apple überzeuge seine Angestellten vor allem durch das Arbeitsklima, den Lohn und diverse Vergünstigungen, heißt es in der Studie. Dabei sie das Gehalt alleine wenig entscheidend. Viele der Umfrageteilnehmer würden vor allem Flexibilität und ein gutes Umfeld schätzen, erklärt Indeed-Geschäftsführer Bill Richards.

Niederlassung : Der in Apple Music integrierte Radiosender Beats 1 hat ein Studio in New York eröffnet, das die bisherigen Niederlassungen in London und Los Angeles ergänzt. Das Studio liegt am Union Square in Manhattan und soll Künstlern wie den bekannten Radio DJs des Senders die Möglichkeit eröffnen, aus der Stadt senden zu können, die angeblich niemals schlafe. First, they take Manhattan, then they take Berlin?

Weitere Nachrichten:

Apple patentiert cleveres Apple-Watch-Armband

Apple hat in den USA ein innovatives Armband für seine Apple Watch zum Patent angemeldet . Das Armband erlaubt unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten, da im Inneren mehrere Magnete verbaut sind. So kann das im Patent „Magnetic Wristband“ genannte Zubehör in einen Standfuß verwandelt werden, mit dem die Apple Watch auf ebenen Oberflächen platziert werden kann.

Wickelt man das Armband hingegen um die Uhr, so übernimmt es eine Schutzfunktion für Display und Herzschlagsensor. Ebenfalls interessant ist die Befestigungsmöglichkeit an metallischen Oberflächen. So kann die Uhr als Kühlschrankmagnet dienen oder an einen PC angeheftet werden, um dort Zusatzinformationen einzublenden.

Das Einreichen eines Patentantrags muss jedoch nicht zwangsläufig bedeuten, dass Apple tatsächlich eine Serienreife anstrebt. Das Konzept für das „Magnetic Wristband“ ist jedoch vielversprechend..

Telekom: 100 Mbit/s für 118.000 weitere Haushalte

Bei über 118.000 Haushalten in 102 Kommunen steigt ab dem heutigen Montag die maximale Internet-Geschwindigkeit auf 100 Megabit pro Sekunde im Download und auf 40 Megabit pro Sekunde im Upload. Das teilt die Deutsche Telekom mit. "Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht auch in die ländlichen Regionen. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs", so Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Und er fügt hinzu: "Unsere Ausbauprojekte reichen von zehntausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss. In Ausleben, Fellheim, Moorenweis genauso wie in Sachsenheim, Schweich und Wulfen.“

Über diese Telekom-Website erfahren Sie, mit welcher Geschwindigkeit Sie maximal bei der Telekom surfen können. Die 118.000 neuen 100-Mbit/s-Haushalte befinden sich in folgenden Kommunen:

Aachen, Abenberg, Alpen, Altötting, Appenweier, Aumühle, Ausleben, Bad Friedrichshall, Bad Köstritz, Beckum-Neubeckum, Berchtesgaden, Biederitz, Boizenburg, Bönen, Brand-Erbisdorf, Bruchsal, Colbitz, Dornburg, Dorsten, Ebersbrunn, Edenkoben, Egloffstein, Erbendorf, Ettenheim, Fellheim, Fleckeby, Freiburg, Gerabronn, Gevelsberg, Giengen, Grafenau, Grafing, Hagen, Hattingen, Hausham, Hechingen, Heilsbronn, Heinsberg, Herbrechtingen, Herdecke, Hermeskeil, Heubach, Hückelhoven, Iffezheim, Iserlohn, Kakerbeck, Kappelrodeck, Kelberg, Königsbronn, Konradsreuth, Lengenfeld unterm Stein, Leopoldshöhe, Lindau, Maulbronn, Mechernich, Meckesheim, Miesbach, Mindelheim, Mönsheim, Moorenweis, Murnau, Naunhof, Neuenbürg, Neuendettelsau, Neustadt, Nöbdenitz, Offingen, Pappenheim, Passau, Pilsting, Renchen, Riesa, Ronneburg, Sachsenheim, Salem, Schifferstadt, Schleiden, Schömberg, Schwäbisch Gmünd, Schwanstetten, Schwedt/Oder, Schweich, Schwenningen, Sontheim, Sulzbach, Sulzburg, Tegernsee, Tettau, Tettnang, Thum, Todenbüttel, Traunstein, Treuchtlingen, Trossingen, Übersee, Vöhringen, Weikersheim, Wittislingen, Wittstock, Wulfen, Zichtau und Zwenka.

Benchmark-Betrug: 3DMark bannt Oppo

Die Ergebnisse des Benchmark-Programms 3DMark sind auch im Smartphone-Bereich ein immer wichtiger werdender Faktor bei der Kaufentscheidung. Kunden sollten sich auf diese Ergebnisse verlassen können. Der chinesische Anbieter Huawei hatte beim Benchmark seines High-End-Smartphones Huawei P20 Pro offenbar getrickst. Als Reaktion wurde das Smartphone zusammen mit anderen Geräten des Herstellers aus der Liste der 3DMark-Ergebnisse gestrichen. Das gleiche Schicksal ereilt nun den Hersteller Oppo.

Dieser habe laut 3DMark-Betreiber UL Benchmarks mit dem Oppo Find X und den F7-Smartphones getrickst. Sobald ein Benchmark-Programm ausgeführt wurde, hoben die betreffenden Smartphones die Leistung kurzzeitig an, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Oppo rechtfertigt sich indes damit, dass Spiele oder Benchmarks standardmäßig aggressivere Leistungsprofile in Gang setzen. Sogar ein mehrmaliges Antippen des Bildschirms würde den Performance-Modus auslösen. Diese Rechtfertigung wurde von UL Benchmarks jedoch nicht akzeptiert, die Oppo-Smartphones hätten gezielt nach dem Name des Benchmarks Ausschau gehalten und ihre Leistung entsprechend angehoben. Um die Streichung aus den Ergebnissen rückgängig zu machen, will Oppo eine App anbieten, die zwischen Benchmark-Anwendungen und alltäglichen Apps unterscheiden kann. Wann diese fertig sein wird, ließ der Hersteller jedoch offen.

Netflix testet "Werbung" und das Netz flippt aus

Im Internet macht derzeit die Ankündigung die Runde, dass der Streaming-Anbieter Netflix nach dem Ende einer Serie oder eines Films Werbung einblendet . Der mit 130 Millionen aktiven Abonnenten recht große Anbieter handelte sich damit jedoch viel Kritik in der Internetgemeinde ein. Auf Twitter und Reddit versammelten sich verärgerte Nutzer, die nicht einsehen wollen, dass sie trotz Bezahl-Abo mit Werbung konfrontiert werden. Einige Kunden drohten sogar mit der Kündigung ihres Abos , sobald sie die erste Anzeige über den Bildschirm flimmern sehen.

Der Ärger der Netzgemeinde ist letztlich aber nur schwer nachvollziehbar. Schließlich blendet Netflix keine 12-minütigen Werbeblöcke wie im normalen Fernsehen ein, sondern lenkt mit kurzen Einspielern zwischen zwei TV-Serien oder Filmen die Aufmerksamkeit auf andere Inhalte aus dem Netflix-Angebot. Diese Promos genannten Einspieler sind 30 Sekunden lang und lassen sich überspringen. Sie werden dort angezeigt, wo bislang der Abspann und der Hinweis auf den Start der nächsten Episode eingeblendet wurden. Damit bleibt das Versprechen von Netflix, die eigene Plattform dauerhaft werbefrei zu halten, weiterhin bestehen. Mit den Promos weist der Anbieter lediglich auf weitere Inhalte hin, eine Öffnung der Werbeplätze für Drittanbieter sei weiterhin nicht vorgesehen. Zudem ist es auch möglich, dass Netflix die kurzen Promo-Clips wieder beendet. Derzeit handle es sich lediglich um einen Testlauf. Aus diesem können Nutzer problemlos aussteigen, indem sie unter den Kontoinformationen die Teilnahme an Testläufen entfernen. Auf der anderen Seite entgehen dem Nutzer dadurch vielleicht hilfreiche Hinweise auf ähnliche Serien und Filme, schließlich kennt der Anbieter die Vorlieben des Abonnenten je nach Länge der Mitgliedschaft schon sehr gut.

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