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Morgenmagazin vom Dienstag, 30. Oktober 2018

30.10.2018 | 07:10 Uhr |

iOS 12.1 kommt heute +++ Apple drohen Kollateralschäden im Handelskrieg +++ Foxconn hält Job-Versprechen in Wisconsin nicht ein +++ iOS 12: Objekte mit Augmented-Reality-Maßband messen +++ 100 Mal schnelleres Internet durch neue Glasfaser-Technik +++ Intel und Streamlabs planen Mini-Streaming-PCs +++ Intel nutzt 10-nm-Equipment für 14-nm-Fertigung +++ iOS 12.1 bestätigt das randlose iPad ohne Home Knopf +++

30. Oktober: Weltinvestitionstag

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Am heutigen Weltspartag bleiben die Banken und Sparkassen leer, zumindest die Abteilungen für Festgeld und Sparbücher. Sein Geld auf die Bank tragen - wenn es denn dort ohnehin nicht schon ist - bringt derzeit wenig, Guthabenzinsen liegen weiter im Promillebereich und noch weit darunter. Kann man sein Gehalt gleich auf dem Girokonto liegen lassen, das seit jeher null Zinsen bringt. Oder man nimmt sein Geld und legt es klug an. Hier wird es aber schwierig. Welcher Fonds, welche Rohstoffe, welche Unternehmens- oder Staatsanleihen bieten die richtige Balance aus Chance und Risiko, aus in Aussicht gestelltem Gewinn und drohendem Totalverlust? Man muss sich da wohl auf die Bank seines Vertrauens verlassen, will man nicht seine Anlagen selbst ausbalancieren.

In Apple zu investieren scheint immer eine gute Idee zu sein. Nur weiß man nicht, soll man in Aktien oder in Ware investieren? Die Aktie ist vermutlich noch lange nicht an ihrem Höhepunkt angelangt, auf dem Weg zu den zwei Billionen kann es aber zwischendrin immer wieder kleine Dellen geben, da darf man nicht nervös werden. Oder man trägt sein Geld weder auf die Bank noch zur Börse, sondern in den nächsten Apple Store. Das iPad Pro von 2018 könnte ein recht interessantes Gerät werden, aber vielleicht spart man sich doch die Ausgaben und legt das Geld kommendes Jahr in einen Mac Pro an? Problem dabei: Anders als die Apple Aktie verlieren iPad Pro und Mac Pro mit der Zeit an Wert, will man wieder flüssig sein und stößt die Investitionen ab, bekommt man in jedem Fall weniger raus, als man rein steckte. 

Aber nur in finanzieller Hinsicht. Denn die Arbeit mit einem Mac oder iPad Pro ist in jedem Fall ein derart großes Vergnügen, dass man immer einen Mehrwert daraus zieht. Und anders als bei vielen anderen Produkten hält das Vergnügen länger an. Einen vier Jahre alten Mac Mini können wir gewiss nicht mehr empfehlen, aber wer seit 2014 einen nutzt, wird erst jetzt allmählich das Bedürfnis zur Erneuerung verspüren. Ähnliches gilt für die Nutzer des Mac Pro von 2013, wobei bei denen der Leidensdruck deutlich höher sein wird. Wir sparen uns nun aber weitere Kommentare und warten einfach still auf den Beginn der Keynote um 15 Uhr MEZ. Peter Müller

Lesetipps für den Dienstag:

Update: Neue iPad Pro und neue Macs sind heute gesetzt, Apple bringt aber auch Änderungen für die Besitzer von älteren und nicht ganz so alten Geräten. Mit iOS 12.1, das aller Voraussicht nach heute veröffentlicht wird, kommt nun auch endlich Groupfacetime - ein Feature das Apple im Sommer aus der Beta von iOS 12 zurück gezogen hatte. Die am World Emoji Tag im Juli vorgestellten neuen Symbole wie Menschen mit roten oder grauen Haaren werden ebenso Bestandteil des Updates sein. Und wer sich in den letzten Wochen ein iPhone XS, XS Max oder XR angeschafft hat, wird nun auch die eSIM nutzen und das Smartphone mit zwei Telefonnummern betreiben können. Einen Bug der Frontkamera in ihrer Funktion Smart HDR, die eine zu starke Glättung von Selfies zur Folge hatte, wird das Update ebenso beheben.

Kollateralschaden: Im Handelskrieg zwischen USA und China ist Apple bisher glimpflich davon gekommen, in beiden Ländern ist der iPhone-Hersteller ein wichtiger Arbeitgeber und Antreiber der Ökonomie. Strafzölle betrafen bisher nur Mac Mini, Airport-Router und Zubehör wie die Magic Mouse, rechnet der Bernstein-Analsyt Daniel Chen vor. Somit sei nur ein Prozent der Umsätze des Konzerns betroffen. Das könnte sich aber ändern, warnt Chen. Wenn der Streit zwischen den USA und China weiter eskaliert, werde auch Apple stärker unter feuer geraten und unter Kollateralschäden leiden. Auch andere Tech-Unternehmen leiden unter dem Handelsstreit.

Videoschnitt: Nicht nur Photoshop Elements hat eine neue Fassung bekommen, sondern auch das Videoschnittprogramm Premiere Elements. Dieses bringt nun auch den neuen HomeScreen, der Ausgangspunkt für alle Projekte sein soll und zwei neue "Guided Edits". Wie Photoshop Elements setzt auch Premiere auf die künstliche Intelligenz Sensei, die beim automatischen Erzeugen von Filmen dabei hilft, Fotos und Clips zusammen zu fügen. Premiere Elements unterstützt nun auch die Apple-Foramte HEIF und HEVC sowie Variable Frame Rate (VFR). Weiterhin nicht umgehen kann Premiere Elements aber mit den immer populärer werdenden 360-Grad-Videos, dazu braucht man noch die professionelle Vollversion aus der Creative Cloud. Vielleicht ist man mit der Version 2019, die ziemlich sicher in einem Jahr kommen wird, besser bedient.

Untersuchung : Apple geht Vorwürfen nach, dass einer seiner Zulieferer in seiner Fabrik Schüler hat Apple Watches zusammen bauen lassen.  Diesen Vorwurf erhebt die Arbeitsrechtsorganisation Students and Scholars Against Corporate Misbehavior (SACOM) in Hongkong gegen einen Betrieb von Quanta Computer in Chongqing. Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren seien während ihres Pflichtpraktikums entgegen der Regeln dazu gezwungen worden, an Werkbänken und Fließbändern zu schuften und dabei jede Menge Überstunden abzuleisten. Apple hat nach eigenen Angaben die Anlage in Chongqing zwischen März und Juni dieses Jahres dreimal überprüft und dabei keinerlei Hinweise auf Verstöße gegen das Arbeitsrecht respektive Schülerarbeit gefunden. Man werde aber der Sache erneut nachgehen und die Arbeiten der im September eingestellten Praktikanten prüfen. Verstöße gegen den Jugendschutz werde man nicht tolerieren.

Viel Lärm um nichts: Stolz absolvierte der Gouverneur von Wisconsin Scott Walker im July 2017 zusammen mit seinem Präsidenten und dem Foxconn-Chef Terry Gou den ersten symbolischen Spatenstich für eine Fabrik, die 13.000 Jobs in den mittleren Westen bringen sollte. Da fielen die drei Milliarden US-Dollar Subventionen nicht sonderlich ins Gewicht, die Foxconn einstrich, mithin 230.000 US-Dollar pro in Aussicht gestelltem Arbeitsplatz. Walker sollten diese Maßnahmen die Wiederwahl sichern, kurz vor dem Urnengang berichtet aber The Verge darüber, dass es sich bei der ersten Niederlassung eines fantasierten "Silicon Valley von Wisconsin" wohl eher um ein Luftschloss handele. Denn der Investor reduzierte ursprüngliche Pläne und will nun hauptsächlich von Robotern fertigen lassen - nur noch ein Drittel der versprochenen Jobs sollen entstehen. Derweil sind die staatlichen Subventionen auf 4,1 Milliarden US-Dollar gestiegen, es bestehe auch kaum noch eien Chance, dass die Gesamtinvestition die angekündigten zehn Milliarden US-Dollar erreiche. Der Steuerzahler muss die Subventionen zurückzahlen, bis 2043 sollte sich das amortieiseren, hieß es ursprünglich. Experten gehen aber davon aus, dass die Last sogar über 100 Jahre auf dem Staatssäckel ruhe, respektive die Subvention nie zurückgezahlt werde. Foxconn habe bei seiner Standortsuche für die LCD-Fabrik, die viel Wasser benötige, die Staaten an den großen Seen ausspielen können, Wisconsin war für die höchsten Subventionen zu haben, während die Gouverneure von Michigan, Illinois und Ohio abwinkten und allenfalls deutlich niedrigere Summen garantieren wollten. Sad, so sad.

Bedrohung : Malwarebytes warnt vor einer neuen Malware, die es auf die Nutzer von Kryptowährungen wie Bitcoin abgesehen hat. Die App CoinTicker hat ein gültiges Zertifikat, lädt aber Software auf den Rechner, die sich mit einem entfernten Server verbindet. Was genau der Zweck dieser Verbindungen sei, ist nicht klar. Malwarebytes' eigene Antivirensoftware kann CoinTicker und die von ihm herunter geladenen Komponenten EvilOSX und EggShell bereits unschädlich machen.

Weitere Nachrichten:

iOS 12: Objekte mit Augmented-Reality-Maßband messen

In iOS 12 hat Apple eine neue App vorgestellt: "Maßband" soll dem Nutzer die Vorteile von Augmented Reality nahe bringen und Gegenstände nur mit der iPhone-Kamera ausmessen. Obwohl dies nach einer komplizierten Technologie und viel Know How klingt, ist die App recht simpel und bietet auf der Oberfläche nur wenige Schaltflächen.

Gleich nach dem Start weist die App den Nutzer darauf hin, das iPhone einige Male hin und her bewegen, als ob man gerade ein Panorama-Foto aufnimmt. Wir vermuten, dass das ARKit in iOS anhand der Daten des Beschleunigungssensors besser die Umgebung bzw. Flächen erkennen kann. Und tatsächlich, nachdem man das  iPhone kurz kalibriert hat, kann die Kamera ziemlich genau die Ecken eines Monitors oder rechteckigen Verpackung erkennen und selbstständig einen möglichen Startpunkt für die Messung festlegen, der Nutzer muss nur noch mit dem Tipp auf den Plus-Button diese Vermutung der App bestätigen. Neuere iPhones wie das iPhone X geben dabei noch ein haptisches Feedback, falls die Kamera einen Messpunkt gefunden hat.

Hat man den ersten Punkt festgelegt, verwandelt sich der digitale Sucher auf dem Bildschirm in eine gelbe Punktlinie, nun gilt es diese bis zum den gedachten Endpunkt zu führen. Ist dieser auf dem Bildschirm erreicht, tippt man nochmals auf den Plus-Button in der unteren Ecke des Bildschirmes, das iOS verwandelt die gestrichene Linie in eine durchgehende, genau in der Mitte erscheint nun eine Anzeige mit dem ermittelten Maß. Tippt man noch darauf, blenden die Maßband-App zusätzliche Infos wie etwa Länge in Zoll und die Möglichkeit, die Maße zu kopieren. Noch schneller geht das, wenn die App gesamte Oberfläche erkennt, dies funktioniert zuverlässiger mit den horizontalen als vertikalen Objekten.

Die Genauigkeit der App hängt sehr an der Genauigkeit der gesetzten Start- und End-Punkte des digitalen Maßbandes. Unser Macbook Pro hat die App richtigerweise auf 13 Zoll Bildschirmdiagonale geschätzt, die Bildschirmdiagonale von unserem ViewSonic-Display hat die Maßband-App mit 25,5 Zoll gemessen, obwohl das Display tatsächlich 27 Zoll umfasst. Hier würden wir vermuten, dass die App nur den sichtbaren Bereich vermessen hat und die Rahmen nicht berechnete. Das heißt also, für die ersten Schätzungen der Breite, Höhe etc. ist die App gut genug, bei einer maßgeschneiderte Einbauküche würden wir zu professionelleren Tools bzw. Dienstleistern greifen.

Bei DIN-A3- und DIN-A4-Blättern hat sich die App um fast einen Zentimeter geirrt. Bei dem DIN A3 Blatt (29,7 x 42 cm) hat sie 29 x 41 cm gemessen, bei dem DIN A4 Blatt (21 x 29,7 cm) kam das iOS-Maßband auf 20 x 29 cm.

100 Mal schnelleres Internet durch neue Glasfaser-Technik

Über eine neue Technik lassen sich bestehende Glasfaser-Verbindungen so aufrüsten, dass im Ergebnis eine bis zu 100 Mal schnellere Internet-Verbindung möglich wird. Das berichtet die britische Zeitung The Guardian in ihrer Online-Ausgabe, mit Verweis auf die Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Communications von australischen Forschern des RMIT (Royal Melbourne Institute of Technology) veröffentlicht wurde.

Ermöglicht wird die höhere Übertragungsgeschwindigkeit, in dem das Licht die Informationen in einer Spirale überträgt und dadurch der Drehimpuls genutzt wird. Bisher werden die Informationen nur über die Farbe und horizontale oder vertikale Orientierung der Lichtmuster gespeichert und übertragen.

Durch das Verdrehen des Lichts in einer Spirale kommt quasi eine dritte Dimension hinzu. "Es ist wie DNA, wenn man sich die Doppelhelix-Spirale ansieht. Je mehr der Drehimpuls genutzt wird, desto mehr Informationen können mitgenommen werden", so der Forscher Min Gu von der RMIT University.

Bestehende Glasfaser-Verbindungen, so die Forscher, ließen sich leicht umbauen, um den Drehimpuls nutzen zu können. In der Folge seien die 100fach schnelleren Internetverbindungen möglich. US-Forscher hatten bereits den Drehimpuls in der Vergangenheit genutzt, um Informationen schneller über eine Glasfaserleitung zu übertragen.

Die australischen Forscher seien allerdings die ersten, die einen Detektor in angemessener Größe entwickelt haben, der die übertragenen Informationen auslesen kann. Mit "angemessener Größe" ist ein Detektor in der Breite eines menschlichen Haares gemeint. Frühere Detektoren hätten dagegen die Größe eines Esstisches besessen.

Allerdings: Aus Kostengründen erfolgt der Netzausbau weiterhin überwiegend über das Verlegen von Kupferkabeln. FTTH, also Fiber to the Home (Glasfaser bis in die Wohnung zum Teilnehmeranschluss) ist teurer als FTTD (Fiber to the Node also Glasfaser bis zum DSLAM-Verteilerkasten).

Laut den Forschern könne die neue Technik aber auch in Netzwerken mit großen Mengen an Kupferkabeln zum Einsatz kommen. Die Netzbetreiber müssten dann aber die Glasfaser-Verbindungen aufrüsten.

Intel und Streamlabs planen Mini-Streaming-PCs

Intel und Livestreaming-Tool-Entwickler StreamLabs haben sich im Rahmen eines Kooperationsprogramms zusammengeschlossen . Die beiden Unternehmen wollen Drittherstellern spezielle Hard- und Software zur Verfügung stellen, auf deren Basis diese dann Streaming-Hardware für Gamer produzieren und vertreiben können. Die Systeme verstehen sich als Hardware-Ergänzung für Twitch-, YouTube- oder Mixer-Streamer. Als Partner konnten Intel und StreamLabs bereits Shuttle, Simply NUC, Zotac und Acer gewinnen. Deren Livestream-Boxen sollen mindestens über einen Core-i5-Prozessor verfügen.

„Diese Geräte vereinfachen den Streaming-Vorgäng und ermöglichen Livestream-Produzenten, sich effektiver als je zuvor mit einem internationalen Publikum zu verbinden,“ erklärt Streamlabs-CEO Ali Moiz. Die vier Hardware-Partner haben bereits erste Details zu ihren Streaming-Box-Plänen bekannt gegeben. So plant Shuttle ein Streaming-Bundle bestehend aus einer Webcam, USB-Mikrofon, Headset, Tastatur, Maus und einem Mini-PC. Simply NUC will mit dem EasyCast eine ähnlich Box zum monatlichen Mietpreis von 29 US-Dollar anbieten. Zotac und Acer arbeiten eigenen Aussagen zufolge ebenfalls an Mini-PCs für Livestreamer.

Intel nutzt 10-nm-Equipment für 14-nm-Fertigung

Vor kurzem berichteten wir darüber, wie Intel die angebliche Einstellung der 10-nm-Fertigung dementierte. Bei der Besprechung der aktuellen Quartalszahlen nahm Intel noch mal Stellung zu den Berichten.

Laut dem Intel Chef-Ingenieur Murthy Renduchintala ist sich Intel weiterhin sicher, zum Weihnachtsgeschäft 2019 seine 10-nm-CPU-Generation veröffentlichen zu können. Davon sein er noch stärker als noch im vergangen Quartal überzeugt. Die Chip-Ausbeute befinde sich auf dem erwarteten Niveau. Konkrete Zahlen wurden hier allerdings nicht genannt.

Wichtig sei für Intel aber vorerst, die hohe Nachfrage an den 14-nm-CPUs der aktuellen Generation zu bedienen. Dazu investierte Intel erst kürzlich rund eine Milliarde US-Dollar in vier Halbleiterwerke sowie deren Ausrüstung. Intels Interims-CEO, Bob Swan, erklärte, dass Teile der 10-nm-Ausrüstung wieder für die Produktion von 14-nm-Prozessoren verwendet werden sollen. Eine 10-nm-Serienfertigung gab es bei Intel bisher ohnehin nicht. Bis auf eine Testlinie des Core i3-8121U fertigte Intel bisher keine weiteren 10-nm-Chips.

Intel hinkt in der der Konkurrenz bei der Fertigung für Chips im 10 bzw. 7-Nanometer-Verfahren weiterhin hinterher. Qualcomm, Nvidia, AMD und Samsung produzieren teilweise beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC. Samsung arbeitet sogar verstärkt in seinen eigenen Werken an Chips im kleineren 7-Nanometer-Prozess und wird diese voraussichtlich nach und nach auf den Markt bringen. Im Bericht: „Intels Probleme verhelfen AMD zu Höhenflug“ gingen wir auf die Probleme von Intel bereits ausführlicher ein. AMD kann von der Intel-Misere zwar teilweise profitieren, blieb aber mit seinen Quartalszahlen weit hinter den Erwartungen:

 

iOS 12.1 bestätigt das randlose iPad ohne Home Knopf

Im September hat Apple wie gewohnt neue iPhones und eine neue Ausgabe der Apple Watch vorgestellt. Neue Macs oder ein neues iPad Pro wurden dort jedoch nicht angekündigt. Für den Oktober wird entsprechend eine weitere Veranstaltung erwartet , auf der Apple neue Produkte vorstellt ( Wir tickern dazu live ab 15 Uhr ). Eines davon könnte das neue iPad Pro sein. Zu dem Profi-Tablet gibt es nun neue Informationen. So soll das iPad Pro ähnlich wie das iPhone X nicht mehr über einen Home-Button verfügen. Darauf deutet zumindest ein  Icon in iOS 12.1  hin, welches ein fast randloses Tablet ohne den bekannten Button zeigt. Das Tablet hat zudem abgerundete Ecken, eine Notch wie beim iPhone X findet sich hier jedoch nicht.

Der Rahmen fällt auf dem Symbolbild recht breit aus. Dies könnte jedoch auch der Darstellung geschuldet sein, schließlich müssen derartige Icons auch in sehr geringer Auflösung noch erkennbar sein. Interessant ist zudem, dass der Einschaltknopf weiterhin an der Oberseite zu finden ist, an der rechten Seite finden sich hingegen die Knöpfe zum Ändern der Lautstärke. Ob Apple nur beim teuren iPad Pro auf ein rahmenloses Design ohne Home-Button setzt oder auch das normale iPad entsprechend gestaltet, bleibt offen. Am 30. Oktober lädt Apple Pressevertreter zu einer Veranstaltung in Brooklyn, New York, ein. Dort werden voraussichtlich alle Details zum neuen iPad verraten.

Designstudie: So könnte das neue iPad Pro aussehen  

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