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Morgenmagazin vom Donnerstag, 19. April 2018

19.04.2018 | 07:02 Uhr |

Apple Music: 40 Prozent Wachstum auch über die nächsten drei Jahre +++ Was Apple beim HomePod machen müsste +++ Apps bleiben stark +++ Antikorruptionsbehörde will iPhones statt Android +++ Kommt das 1300-Euro-iPhone? Ja, aber mit Alternativen +++ Eltern müssen Facebook-Profilen von Teenagern zustimmen +++ Aldi verkauft 4K-Fernseher für 399 Euro +++ Vodafone: Handy-Upload jetzt mit bis zu 100 Mbit/s

19. April: Wilde Fahrradfahrten

Wir wünschen allseits guten Morgen! Die Verkehrssituation auf den Radwegen der Stadt wird allmählich wieder angespannter. Schönwetterradler bevölkern die ohnehin schon engen Wege, die Ganzjahresradler bis vor kurzem noch für sich allein hatten. Ausweichen auf die Straße, die im gleichen Maße etwas weniger befahren ist, verbietet die Straßenverkehrsordnung aber. Im stehenden Verkehr wird es gar noch komplizierter. Vor Bürogebäuden sind die wenigen vernünftigen Stellplätze, an denen man sein Radl mit dem Rahmen absperren kann, schon recht früh komplett belegt, die lieblos dazu gestellten Felgenbiegerständer bald danach. Bleiben Bäume und Verkehrsschilder.

Für eine vernünftige Förderung des Fahrrads in den Städten, wo es meist das schnellste Mittel ist, um voranzukommen, gehören auch Konzepte für den ruhenden Verkehr, da hapert es noch. Und im Sommer sein Radl auf dem angemieteten Tiefgaragenstellplatz zu parken, den man im Winter mit seinem Kfz belegt, scheitert in vielen Fällen an der Rechtslage: Die meisten Tiefgaragen in den Bürovierteln und Gewerbegebiete der Städte darf man nur mit dem Auto befahren.

Immerhin haben Fahrradfahrer auch alljährlich einen Aktionstag, der Welttag des Fahrrades fällt auf den 3. Juni, in diesem Jahr der Sonntag vor Beginn der WWDC. Der heutige Bicycle-Tag hat aber nur am Rande mit dem Fahrrad zu tun.

Auch nicht mit unserem Lieblingscomputer, den Steve Jobs in den frühen Achtzigern gerne in Bicycle umbenannt hätte, denn das von Jef Raskin initiierte Projekt sei doch wie ein "Fahrrad für den Geist". Apple blieb glücklicher Weise bei Macintosh, Jobs konnte sich in dieser Hinsicht nicht gegen Raskin und seine Getreuen durchsetzen.

Nein, der heutige Bicycle-Day feiert die Substanz Lysergsäurediethylamid, einem Derivat der Lysergsäure, die dem Pilz Mutterkorn entstammt. Lysergsäurediethylamid kennt man eher unter ihrem Kurznamen LSD - und schon ist klar, dass die Feier des Tages einen gewaltigen Haken hat. Denn gesund ist die chemische Verbindung nun wirklich nicht, ihre halluzinogene Wirkung entdeckte ihr Schöpfer, der Chemiker Albert Hoffmann mit allen Konsequenzen am 19. April 1943, heute vor 75 Jahren also. Schon fast fünf Jahre zuvor hatte er die Substanz erstmals synthetisiert, in Einsatz als Kreislaufstimulanz zeigte sie aber keine Wirkung. Dafür aber die bekannte Nebenwirkung, die das LSD zur Modedroge der 60er und 70er werden ließ, wie Hoffmann in einem Selbstversuch feststellte. Die Fahrradfahrt vom Labor nach Hause kam ihm unter Drogeneinfluss derart lang und mühselig vor, dass er meinte, schier nicht vom Fleck zu kommen - daher also der Fahrradtag. Das wollen wir lieber nicht ausprobieren, der Weg ist dank all der Sommerradler schon mühselig genug geworden. Bei den Drogen setzen wir auch lieber auf körpereigene Endorphine, die bei der Bewegung an der frischen Luft frei werden - diese Substanzen feiern wir richtig. Peter Müller

Lesetipps für den Donnerstag

Pranks beseitigen: Die Autokorrektur in iOS ist meist recht nützlich, da sie stets von selbst dazu lernt, werden bizarre Vorschläge wie "Stecke deinen Kopf in ein Schwein" anstatt des getippten "Greif zu und genieße" immer seltener. Sollten Sie jedoch öfter sehen, dass normale Ausdrücke durch seltsame Botschaften ersetzt werden, die Ihre Kommunikationspartner zurecht verwirren, sind Sie vermutlich Opfer eines Spaßvogels aus ihrer unmittelbaren Umgebung geworden, der einen unbeobachteten Moment dazu nutzen konnte, Ihnen einen Streich zu spielen. Das Geheimnis sind die Textersetzungen, die etwa aus Abkürzungen wie "mfg" automatisch ein "Mit freundlichen Grüßen" machen. In dieser Einstellung kann man beliebig Text durch anderen ersetzen lassen - und natürlich diese Shortcuts auch wieder löschen. Sie finden diese Einstellung unter "Allgemein > Tastaturen > Textersetzung". Dieses Wissen nun aber bitte nicht ausnutzen, um Ihrerseits anderen Leuten einen Streich wie diesen spielen. mfg ;-)

Vorschlag: Der HomePod ist bisher nicht der erhoffte Erfolg, anstatt zehn Millionen Stück pro Jahr wird Apple eher nur zwei bis drei Millionen des smarten Lautsprechers verkaufen, meint KGI-Analyst Ming-Chi Kuo. Wie Apple in die Spur kommen und zur echten Konkurrenz zu Amazon und Google in diesem Segment aufsteigen könnte, fragt sich Christina Bonnigton auf slate.com – und liefert auch eine Antwort. Apples bislang überschaubarer Erfolg habe nur teilweise mit dem Preis zu tun, sondern mehr mit der Abkapslung des Systems. Der HomePod setzt auf Apple Music alleine und ignoriert das immer noch deutlich größere Spotify und andere Dienste, hier sei aber die Ursache des Problems. Wenn Apple tatsächlich den HomePod aus seiner Nische mit einem geschätzten Marktanteil von drei Prozent bringen wolle, müsse es auch die Musik-Streamingdienste Dritter integrieren und sie mit Siri vernünftig auf dem HomePod steuern lassen.

Sehr lebendig : Entgegen diverser anders lautender Berichte sind Apps nicht auf dem absteigenden Ast und so vital wie je. Insbesondere Apples App Store blüht und gedeiht und beschert seinem Betreiber und Entwicklern wie Service-Anbietern weiter wachsende Umsätze. Wie die Marktforscher von Sensor Tower ermittelt haben, haben sich im vergangenen Jahr iPhone-Besitzer 45 neue Apps auf ihrem Gerät installiert, was ein Plus von vier Prozent gegenüber 2016 bedeute. Sensor Tower führt das Wachstum darauf zurück, dass Apple nun besser Inhalte im App Store promote und sich Anwendungen leichter finden lassen. Pro Anwender machte der App Store 58 Prozent US-Dollar Umsatz, signifikant mehr als der Google Play Store (38 US-Dollar). 62 Prozent des Umsatzes oder 36 US-Dollar pro User entfallen auf In-App-Käufe für Spiele.

Wachstum: Nach Ansicht des Analysten Ben Schachter von Macquarie Capital wächst Apple Music auch in den kommenden Jahren mit bis zu 40 Prozent und ist damit der größte Treiber beim Wachstum von Apples Services. Die Kehrseite: Mit einem immer stärkeren Apple Music wird Apples Profitabilität sinken, da der Dienst nur eine Marge von 15 Prozent habe. Apple zahlt Musikern weit mehr pro Stream als der Konkurrent Spotify, der auf eine Marge von 24 Prozent kommt, der aber auch einige Klagen wegen zu geringer Kompensation anhängig hat. Allein seit September letzten Jahres hat Apple Music zehn Millionen neue Abonnenten hinzu gewonnen, insgesamt sind es nun mehr als 40 Millionen zahlende Kunden. In drei Jahren könnten es 110 Millionen sein.

Wirkung: Das iOS11-Feature "Do not disturb while driving", das störende Benachrichtigungen abschaltet, sobald das iPhone in einem fahrenden Auto eingeschaltet ist, zeigt Wirkung. Dies zeigt eine Studie des Versicherers Everquote mit Daten aus seiner Pendler-App Everdrive. Die Analyse ist einerseits erschreckend, denn 37 Prozent der Smartphone-Besitzer würden das Telefon auch während der Fahrt nutzen und das im Schnitt auch noch über elf Prozent der Fahrzeit. Doch könne Apples DND dabei helfen, die iPhone-Nutzung zu reduzieren, um immerhin acht Prozentpunkte, legt die Datenauswertung von Fahrten über 781 Millionen Meilen dar. Drei Viertel der iPhone-Nutzer lassen die ab Werk eingestellte Funktion auch eingeschaltet.

Weitere Nachrichten:

Antikorruptionsbehörde will iPhones statt Android

Die Antikorruptionsbehörde auf den Philippinen hat jetzt Probleme – ausgerechnet wegen iPhones. Die Behörde hat die jährliche Überprüfung durch eine hochstehende Behörde nicht bestanden , weil die Angestellten sich iPhones gekauft hatten. Nach Ausführung der Prüfbehörde explodierte das Budget für die  Ausstattung mit Smartphones um fast fünfzig Prozent: ein iPhone 7 kostet im Land 37 388 Pesos, budgetiert waren jedoch Android-Smartphones nicht teurer als 25 000 Pesos. Obwohl die Korruptionsbekämpfer nur 16 iPhones statt geplanten 24 Smartphones kauften, bemängelt die Prüfbehörde die gestiegenen Kosten und Verzögerung beim Einkauf.

Bezeichnend ist hier jedoch die Argumentation: Die Antikorruptionsbehörde hat sich nach eigenen Angaben für die iPhones entschieden, da das iOS deutlich abgesicherter ist als Android-Betriebssystem. Bei den Ermittlungen sind die Mitarbeiter erhöhten Risiken eines Hack-Angriffs ausgesetzt. Daher habe man sich für die Apple-Option entschieden.

Wie der Behörden-Streit auf den Philippinen ausgeht, ist noch nicht bekannt. Die iOS-Geräte finden immer wieder auch offizielle Wege in die großen Unternehmen oder staatliche Behörden. So ist es im letzten Sommer bekannt geworden, dass auch bayerische Polizisten auf iPhones umsteigen werden. Allerdings sollen in München rund 2800 Polizei-iPhones im Umlauf sein. Österreich wollte eigene Polizisten gleich mit 10 000 iOS-Geräten ausstatten.

Kommt das 1300-Euro-iPhone? Ja, aber mit Alternativen

Ende Herbst wird Apple eine neue verbesserte Version des iPhone X präsentieren – so wie jedes Jahr. Ein kleines Online-Beben hat letzte Woche allerdings eine Studie der UBS-Analysten Steven Milunovich und Benjamin Wilson ausgelöst, das nächste iPhone X könnte 1100 US-Dollar kosten, in Deutschland also 1300 Euro.

Eigentlich nur eine These, die aber zu Stürmen der Entrüstung geführt hat. Ist doch das iPhone X nach Meinung vieler Kommentatoren ein Misserfolg, da der Preis einfach zu hoch sei. Ein noch teureres Modell klingt da fast nach Hybris von Apple, die Autoren wurden aber teils auch missverstanden.

Was in der Diskussion leider von einigen Journalisten übersehen wurde: Es ist das neue Top-iPhone X das 1100 Dollar kosten soll. Laut Berichten plant Apple ja, zusätzlich zum aktuellen iPhone-Modell mit 5,8 Zoll ein noch größeres Modell mit 6,5-Zoll-Display auf den Markt zu bringen – eigentlich ist ja erst dieses Modell dann der „echte“ Nachfolger des iPhone 8 Plus und es gibt wieder ein Modell-Paar aus iPhone X und iPhone X Plus.

Da der Bildschirm des iPhone X recht schmal geraten ist, wäre ein größerer Display schließlich durchaus nötig. Wie kommen die Analysten aber auf 1100 US-Dollar? Die Kurzfassung: Weil Apple es muss. Bei der ausführlichen Erklärung wird es etwas komplizierter:

Die Einschätzung von UBS ist nicht aus der Luft gegriffen und die Analysten können sie gut begründen: Die Preise eines iPhones werden von Apple nicht frei erfunden, sondern nach einigen simplen Gesetzmäßigkeiten festgelegt. So werden Top-Funktionen der iPhone-Modell bei Apple über den Produktzyklus „nach unten“ weitergereicht. Ein Vorjahresmodell wie aktuell das iPhone 7 bleibt mit Rabatt im Programm. Höhere Preise werden dabei durch neue Funktionen gerechtfertigt. Es gibt aber ein relativ neues Problem, warum die Preise steigen müssen: Apple muss seine zahlungskräftigen Kunden zu immer höheren Ausgaben verleiten – ist doch der Smartphonemarkt in allen zahlungskräftigen Märkten wie Japan, USA und Europa gesättigt und Apple muss wie jedes Unternehmen seine Umsätze steigern können. Das geht kaum noch durch die Erhöhung der Verkaufszahlen, nur noch durch die Steigerung des Durchschnittspreises der Geräte.

Es gibt aber auch einen interessanten Aspekt für Normal/Gering-Verdiener: Apple darf die Erschließung neuer Märkte nicht vernachlässigen. Für Märkte mit wenig Kaufkraft müssen auch günstige Geräte im Angebot sein. Apple versuchte bisher, diesen Widerspruch durch ältere iPhones zu lösen. So soll ja Apple in Indien gerade die Produktion des iPhone 6S neu gestartet haben – einem alten aber günstigen iPhone-Modell. Aus Sicht von wenig kaufkräftigen (China) oder geizigen (Deutschland) Märkten sind aber 999 Dollar oder 1149 Euro einfach zu viel, weshalb Apple angeblich erstmals eine neue aber günstige Produktvariante einführen – einen Nachfolger des iPhone 8 Plus mit LCD-Display und wohl einigen Einschränkungen wie nur einer Kamera. Face ID ist ja gekommen, um zu bleiben und wird vom neuen „Zwischenmodell“ unterstützt werden.

Was ist also zu erwarten? Sicher wird Apple die vertraute Produktmatrix aufmöbeln. Es wird weiter ein „Old-School“ iPhone 8 für 699 Dollar geben. Apple könnte den Preis natürlich auf 599 Dollar senken – aber warum sollten sie? Die Rolle des aktuellen iPhone 8 Plust wird dann das neue 6,1-Zoll-Modell, eine Art iPhone Plus mit LCD einnehmen. Nach üblicher Preisstaffelung wird es dann wie das aktuelle iPhone 8 Plus für 799 Dollar und das neue (aktualisierte) iPhone X für 999 geben. Aber das kommende iPhone X Plus wird ebenfalls mehr als das iPhone X kosten, vermutlich 1099 Dollar oder per iPhone Upgrade-Program für 55 Dollar. Das aktuell angebotene iPhone X könnte Apple aber erstmals nicht vergünstigt im Angebot belassen, sondern durch eine aktualisierte Version ersetzen: Einfach um den unter viel Protest eingeführten Preis von 999 US-Dollar zu halten. Weiter spannend bleibt außerdem, welche Strategie Apple mit dem iPhone SE verfolgt. Eigentlich hatten viele auf eine neue Version des iPhone SE gehofft – vermutlich wird aber Apple nur den Preis etwas senken – um im Einstiegssegment einen Fuß in der Tür zu lassen, aber auch nicht zu sehr die anderen Modelle zu beeinträchtigen.

Eltern müssen Facebook-Profilen von Teenagern zustimmen

Ab Ende Mai 2018 greift die neue EU-Datenschutzverordnung. Auch das soziale Netzwerk Facebook stellt sich auf die neuen Anforderungen ein und kündigte in dieser Woche mehrere Änderungen an . Während das Mindestalter für die Nutzung von Facebook auch weiterhin bei 13 Jahren liegt, bekommen Eltern nun mehr Mitbestimmungsrecht für die Altersgruppe zwischen 13 und 15 Jahren. Sie können beispielsweise per Bestätigung bestimmen, ob ihre Kinder auf Facebook Angaben zu ihrer Religionszugehörigkeit, ihrer sexuellen Ausrichtung und zu ihrer politischen Einstellung machen dürfen. Bei Teenagern ist der Account-Status nach der erstmaligen Registrierung bei Facebook außerdem auf „nicht-öffentlich“ geschaltet und ihnen wird auf Wunsch der Eltern keine personalisierte Werbung auf Basis von Partnerdaten angezeigt. Weiterhin können Facebook-Nutzer nicht nach den Geburtstagen und den Heimatstädten von Teenagern suchen.

Nachdem Facebooks Gesichtserkennungsfunktion nun bereits seit sechs Jahren in vielen Ländern verfügbar ist, kommt sie nach langen Rechtsstreitigkeiten in diesem Jahr nun auch nach Kanada und Europa. Die Nutzung ist laut Facebook freiwillig und kann auch deaktiviert werden. Das Feature schlägt die Markierung von Freunden in Fotos und Videos vor, es soll außerdem erkennen, wenn Fotos missbräuchlich – etwa für ein Fake-Profil – verwendet werden. Die Gesichtserkennung ist nur für Nutzer verfügbar, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Die neuen Sicherheitsvorkehrungen für Teenager werden voraussichtlich nicht dazu beitragen, dass jüngere Nutzer die Plattform weiterhin als „cool“ empfinden. Facebook hat bereits seit einiger Zeit ein Abwanderungsproblem mit Nutzern unter 24 Jahren. Allein in diesem Jahr wird das Netzwerk laut dem Marktforschungsunternehmen eMarketer mehr als zwei Millionen Nutzer im Teenager-Alter verlieren .

Aldi verkauft 4K-Fernseher für 399 Euro

Ab dem 19. April steht bei Aldi Süd ein großer Flachbildfernseher in den Regalen. Der Ultra HD Smart TV TERRIS UHD 4982 hat eine Diagonale von 48,5 Zoll (123 cm), ein Kontrastverhältnis von 5000:1 und soll nur 399 Euro kosten. Terris ist eine Marke des Hamburger Globaltronics-Konzerns. Der Smart-TV des Unternehmens stellt Inhalte mit 3840 x 2160 Pixeln dar und bietet damit die vierfache Pixelmenge eines Full-HD-TVs. Ein integrierter WLAN-Empfänger sorgt für eine Verbindung zum Internet, alternativ lässt sich jedoch auch ein LAN-Kabel anstecken. Ebenfalls verbaut ist ein Triple-Tuner für DVB-T2, DVB-C, DVB-S2, mit dem sich Fernsehprogramme in HD-Qualität via Antenne, Satellit oder digitales Kabelsignal ohne zusätzliche Geräte am TV nutzen lassen.

Von den zwei verbauten 10-Watt-Lautsprechern sollte man sich wohl aber nicht zu viel erhoffen, schließlich bieten die meisten Flachbildschirme kaum Platz für leistungsstarke Lautsprecher. An der Rückseite des Fernsehers befinden sich drei HDMI-Anschlüsse, zwei Buchsen für USB 2.0 und ein Steckplatz für USB 3.0. Laut EU-Energielabel fällt der Ultra HD Smart TV TERRIS UHD 4982 in die Energieeffizienzgruppe A+. Beim durchschnittlichen TV-Konsum zieht das TV-Gerät 56 Watt aus der Steckdose, der Jahresenergieverbauch liegt laut Label bei 82 kWh.

Vodafone: Handy-Upload jetzt mit bis zu 100 Mbit/s

Nutzer von Vodafone-Mobilfunk-Tarifen können Daten von ihrem Handy ab sofort doppelt so schnell ins Internet laden. In 450 deutschen Städten verdoppelt das Unternehmen die Uploadgeschwindigkeiten von 50 auf 100 Megabit pro Sekunde. Privatnutzer sollen dabei vor allem von höheren Geschwindigkeiten beim Versenden von Fotos und Video profitieren. Ein Video mit 200 MB benötigt für die Upload auf Youtube so beispielsweise nur noch 15 Sekunden. Geschäftskunden will Vodafone unter anderem flüssige Videokonferenzen ermöglichen.

Die neuen Upload-Geschwindigkeiten sind ab sofort in allen Vodafone-LTE-Tarifen verfügbar, beispielsweise auch bei Vodafone Red S mit 4 GB im Monat und Telefon-Flatrate . Zu den unterstützten Städten zählen unter anderem Düsseldorf, Berlin und Essen sowie ländliche Gebiete wie Karben, Flieden und Melbeck. Der schnelle Upload wird beispielsweise von neuen Smartphone-Modellen wie dem Sony Xperia XZ1 und dem Sony Xperia XZ2 unterstützt. Schnelle Downloads mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde sind über Vodafone seit 2017 bereits in Hamburg, Hannover, Düsseldorf und Berlin möglich. Mit bis zu 500 Megabit pro Sekunde laden Nutzer in rund 40 deutschen Städten. Bei den neuen Gigabit-Mobilfunkstationen kommt 4,5G-Technik und die Bündelung mehrerer Frequenzbänder zum Einsatz.

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