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Morgenmagazin vom Donnerstag, 21. Juni 2018

21.06.2018 | 07:09 Uhr |

Wie Apple seinen TV-Service an den Start bringen könnte +++ Cupertino verschiebt Abstimmung über Sondersteuer +++ Cook fällt im Beliebtheitsranking weit zurück +++ +++ ISS-Astronauten testen Sextanten für Notfall-Navigation +++ Radio-Hörer können aufatmen: Keine UKW-Abschaltung +++ Musk: Deutschland erste Wahl für neue Tesla-Gigafactory

21. Juni: Narrischer Sommer

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Über den Sommer kann man bisher nicht meckern, außer man wurde Opfer eines der Unwetter, die für die Jahreszeit spezifisch sind. Im Großen und Ganzen war es aber warm und nur an manchen Tagen zu heiß, dafür aber nicht allzu trocken. Dass der Mai - an sich ja gar kein Sommermonat - der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war, passt ins Bild und bereitet Sorge, aber das ist ein anderes Thema. Der Sommer, definiert als die Jahreszeit zwischen Sonnenwende auf der Nordhalbkugel und dem Herbstäquinoctium beginnt heute um 12.04 Uhr MESZ. Dann steht die Sonne im südlichen Ägypten zur Mittagszeit scheinbar senkrecht am Himmel - nördlicher wird es nicht. Der exakte Punkt der (scheinbaren) Sonnenwende etwa 23 Grad nördlicher Breite und etwa 30 Grad östlicher Länge liegt etwas westlich von dem, der im Altertum dem Mathematiker Eratosthenes dazu diente, eine Berechnung des Erdumfangs anzustellen. Denn zu Sommerbeginn warf sein Gnomon in Syene (heute: Assuan) keinen Schatten, während das gleiche Gerät am gleichen Tag im deutlich weiter nördlich, aber auf (fast) dem  gleichen Längengrad gelegenen Alexandria einen Schattenwinkel von 7 Grad zur Mittagsstunde anzeigte. Aus dem bekannten Abstand von Syene und Alexandria lässt sich so der Umfang der Kugel berechnen, die wir Erde nennen, Eratosthenes hatte in seiner Schätzung nur einen Fehler von etwa 7 Prozent. Die Flat-Earth-Society der Antike war begeistert.

Der Sommer legt also jetzt erst so richtig los, ob aber noch ein Sommermärchen daraus wird? Für den WM-Gastgeber womöglich wider Erwarten schon, für "Die Mannschaft" könnte aber schon am Samstag der Spaß vorbei sein, ehe er so richtig begann. Noch wollen wir uns das nicht vorstellen, dass in den Annalen des DFB irgendwann unter "Sotchi 2018" das früheste Ausscheiden eines DFB-Teams bei einer Weltmeisterschaft steht. Die Midsommer erfahrenen Schweden könnten aber durchaus als diejenigen in die Fußballgeschichte eingehen, die den Weltmeister nach Hause schickten.

Heute vor 40 Jahren hatten sich diese Ehre die Österreicher in Cordoba geholt, das 3:2 der Krankl-Truppe über die um Sepp Maier und Berti Vogts war das Ende eines unrühmlichen Turniers, in der die deutsche Nationalmannschaft in beinahe jedem Spiel die Frage aufwarf, wer denn da eigentlich der amtierende Weltmeister sei. Rein theoretisch hätten die Deutschen aber in Cordoba noch mit einem Sieg mit fünf Toren Unterschied gegen die Nachbarn erneut das Finale erreichen können - dazu hätten Italiener und Niederländer (ja, genau: Die beiden!) im Parallelspiel sich unentschieden trennen müssen. Mit einem Sieg gleich welcher Höhe wäre aber wenigstens das Spiel um Platz drei sicher gewesen - wie 28 Jahre später beim immer noch so genannten Sommermärchen bei der Heim-WM. Nur konnte das müde DFB-Team nicht und die bereits ausgeschiedenen Österreicher wollten an sich auch nur noch mal eben ein gutes Spiel abliefern und dann nach Hause.

Im Stadion war der überraschende Sieg des Außenseiters kein großes Thema, auch die Deutschen waren froh, dass es endlich vorbei war. Da die Niederländer gegen die Italiener gewannen, war es ohnehin egal, ein Spiel um Platz drei wollte sich keiner mehr antun. Von wegen Rivalität und nationaler Ausnahmezustand, von wegen Sensation und Blamage: Die beiden Delegationen flogen sogar im gleichen Flieger zurück in die Heimat und waren überrascht, dass diese narrisch geworden war (Österreich) oder sich für überbezahlte Millionäre fremd schämte, die ja nicht mal die Hymne sangen.

Mal sehen, wie die Reaktionen hierzulande und beim nördlichen Nachbarn jenseits der Ostsee ausfallen, falls tatsächlich die DFB-Kicker keine Mittel und Wege finden, sich aus der prekären sportlichen Situation zu lösen. Aber eines ist jetzt schon gewiss: Am mangelnden Einsatz beim Schmettern der Hymne wird es nicht gelegen haben. Der Sommer geht zur Not auch ohne WM weiter, womöglich sogar entspannter. Peter Müller

Lesetipps für den Donnerstag

Vor der Glotze : Seit gut einem Jahr sind die Sony-Veteranen Jamie Erlicht und Zack Van Amburg in Cupertino damit beschäftigt, für Apple einen Videoservice aufzubauen. Sogar Apple selbst hat die ein oder andere von den beiden angestoßene Kooperation bereits betätigt, etwa den mehrjährigen Vertrag mit Oprah Winfrey. Insgesamt hat Apple Produktionen von 18 Shows angestoßen, diese werden noch eine Weile brauchen, bis sie sendereif sind. Vor dem nächsten Frühjahr wird das nichts, und in welcher Form Apple die Inhalte an die Kunden bringt, ist noch völlig offen. Die Verantwortlichen haben Optionen von einem Ausbau von Apple Music, über einen Stand-Alone-Dienst, der mit Netflix in Konkurrenz gerät oder über andere Bundles von Content, Services und Geräten. Jason Snell hat sich nur gefragt, wie er entscheiden würde.  Sein Tipp: Apple werde mit einem Apple TV genannten Service im kommenden Frühjahr an den Start gehen, nur ein Monat wird gratis sein und von sechs originären Serien wird es jeweils die erste Hälfte der ersten Staffel geben. Einen Katalog mit älteren Sendungen und Filmen sei nicht zwangsweise notwendig, wenn die Inhalte stimmen. "Star Trek: Discovery" sei für Jason Snell auch der einzige Grund für ein Abo bei CBS All Access gewesen, ebenso "The Handmaids Tale" für ein solches bei Hulu. Der Back-Katalog bei Apple werde nur überschaubar sein, tippt Snell, alte Folgen der "Amazing Stories" dürften ebenso dabei sein wie die "Friends" von Jennifer Aniston. Kosten wird der Service acht Dollar im Monat und dürfte schon zum Start praktisch überall verfügbar sein. Für die weitere Zukunft hat Snell noch einen verwegenen Tipp: Apple könnte sein Betriebssystem tvOS an Hersteller von 4K-HDR-Fernsehern lizenzieren, das Apple TV wäre damit gewissermaßen bereits eingebaut und durch die Hintertür käme endlich der Apple-Fernsehapparat in die Wohnzimmer. Mal sehen …

Nachhall: Das nützlichste Mojave-Feature für viele Mac-Anwender könnten die Stacks werden, jene Option, auf dem Schreibtisch seine Dateien zu virtuellen Haufen zusammen zu schichten. Die Idee ist nicht neu, erinnert Fast Company, zu Apples Urzeiten hatte bereits die Advanced Technology Group (ATG) diese Idee gehabt und das Konzept der "Piles" entwickelt. Die ATG hatte von 1986 bis 1997 bei Apple bestanden, sie war vom Tagesgeschäft abgekoppelt und sollte isoliert von den anderen Entwicklern an Zukunftstechnologien arbeiten, die eben nicht zwangsweise zu Produkten werden mussten. Dabei kamen dann aber etliche Produkte heraus, die teilweise heute noch bestehen, teilweise aber auch nicht mehr: Quicktime, Quicktime VR, HyperCard oder Apple Data Detectors. Nach seiner Rückkehr zu Apple hatte Steve Jobs die ATG geschlossen, was nun aber nicht heißt, Apple entwickle nicht mehr. Nur war Apple damals ein Unternehmen ohne klare Visionen und Ziele, die ATG-Ingenieure brachten sich in andere Projekte ein.

Rückfall: Apples CEO Tim Cook muss einen schweren Popularitätsverlust bei seinen Mitarbeitern in Kauf nehmen. In der jährlich erscheinenden Liste von Glasdoor der 100 beliebtesten Unternehmensführern, die auf anonymen Feedback aus den Firmen beruht, stürzte Cook im Vergleich zum Vorjahr um 43 Plätze ab, auf Rang 96. Kein anderer CEO wurde von der Umfrage derart gebeutelt, am ehesten noch Googles Sundar Pichai, der von Platz 17 auf 45 zurück fiel. Wie Glassdoor von den Umfrageteilnehmern erfahren haben will, kommt Cooks Absturz nicht von ungefähr. Apple-Mitarbeiter kritisierten die strikte Geheimniskrämerei der Firma, die strengen Hierarchieketten und den immensen Druck am Arbeitsplatz. Auch bei Google ärgern sich Mitarbeiter über zunehmende Bürokratie, die viele Projekte verhindern würde. Dennoch sind sowohl in Cupertino als auch in Mountain View die Leute mit ihren Chefs zufrieden, Cook bekommt in der Umfrage eine Zustimmungsrate von 91 Prozent, Pichai gar eine von 954 Prozent. Der Durchschnitt hatte bei 69 Prozent gelegen.

Für die Kinder: Apple lässt nun auch TV-Shows für Kinder produzieren. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, habe Apple bei Sesame Workshop eine Reihe von Live-Shows und animierten Serien in Auftrag gegeben. Sesame Workgroup ist die Non-Profit-Organisation hinter der Sesame Street, letzte ist nicht Bestandteil der Vereinbarung und wird somit in Apple TV-Programm eher nicht laufen.

Verschoben: Der Rat der Stadt Cupertino hat eine Abstimmung über eine spezielle Steuer für Apple-Mitarbeiter und anderer in der Stadt Beschäftigter von November 2018 auf das Jahr 2019 verschoben. Hintergrund der geplanten Sondersteuer ist die sich stets verschärfende Verkehrssituation, die meisten Mitarbeiter des Großkonzerns und anderer Betriebe pendeln in die Stadt ein, der Straßen immer mehr verstopfen. Mit den zusätzlichen Einnahmen will Cupertino in die Infrastruktur investieren, im Speziellen Apple wie im Allgemeinen andere große Unternehmen des Landes sollten ihren fairen Beitrag dafür leisten, erklärte Stadtrat Barry Chang gegenüber der San Jose Mercury News. Chang hatte die Gegenstimme in der 3:1-Abstimmung über die Verschiebung der Wahl abgegeben. Das Problem müsse endlich angepackt werden und könne kein weiteres Abwarten mehr vertragen.

Weitere Nachrichten:

ISS-Astronauten testen Sextanten für Notfall-Navigation

Jahrhundertelang benutzten die Kapitäne auf den Weltmeeren ein unverzichtbares analoges Werkzeug zur Positionsbestimmung: den Sextanten. Jetzt testen die Astronauten auf der ISS den Sextanten auf seine Verwendbarkeit für die Notfall-Navigation auf langen Reisen in die Tiefen des Weltalls, wie die NASA mitteilt.

Der Sextant ist ein mehrere Jahrhunderte altes Navigations-Instrument von Seefahrern, mit dessen Hilfe die Kapitäne den Winkelabstand eines bestimmten Gestirns vom Horizont ermitteln. Damit bestimmten Seefahrer ab dem 18. Jahrhundert genau ihre Position; der Sextant spielte auch bei der Landvermessung eine wichtige Rolle. In der Seefahrt blieb er das wichtigste Werkzeug des Kapitäns bis zur Einführung von GPS.

Mit dem Sextanten kann man vollkommen analog und ohne digitale Hilfe die Position ermitteln. Sofern das auch in den Tiefen des Weltalls zuverlässig funktioniert, wäre er also das ideale Notfallgerät, falls bei einer Weltall-Mission die Verbindung zwischen Erde und Rakete abbrechen sollte und die Astronauten auf sich allein gestellt weiter navigieren müssten. Stichwort: Mars-Mission. Dann könnten die Astronauten mit dem Sextanten Mond, Planeten oder Sterne anvisieren, um ihre Position zu bestimmen.

Deshalb testen Alexander Gerst und seine Kollegen nun die Positionsbestimmung mit dem Werkzeug. Die ISS-Astronauten sollen insbesondere die Genauigkeit der Sextanten-Navigation im Weltall erproben. Denn der stabile, unverwackelte Blick durch den Sextanten aus dem Fenster zum anvisierten Gestirn stellt im Weltraum eine Herausforderung dar.

Dabei betreten Gerst und Kollegen aber kein Neuland, denn bereits bei den den Gemini-Missionen in den 1960er Jahren und den danach folgenden Apollo-Missionen wurden Sextanten durchaus verwendet beziehungsweise ausprobiert. Besonders an Bord von Apollo 8 im Jahr 1968 wurden sie experimentell zur Navigation benutzt. Auch an Bord der US-Raumstation Skylab gab diesbezüglich Experimente.

Radio-Hörer können aufatmen: Keine UKW-Abschaltung

Die UKW-Abschaltung ist vom Tisch. Die fünf Eigentümer der UKW-Antennen einigten sich mit den Betreibern der UKW-Sendernetze, wie die Bundesnetzagentur mitteilt. Die konkreten Verträge müssen aber noch unterschrieben werden.

Der Bundesminister a.D. Friedrich Bohl und die Bundesnetzagentur hatten im Streit zwischen den fünf Antennen-Eigentümern mit den Sendernetz-Betreibern moderiert. Die beiden Streitparteien einigten sich nun auf „auf Eckpunkte für eine vertragliche Regelung des UKW-Antennenzugangs“.

"Alle UKW-Marktakteure haben sich bewegt und sind aufeinander zugegangen. Die Eckpunkte bieten eine gute Grundlage dafür, dass es im nächsten Schritt zu Verträgen kommt und der Streit um die Antennen damit dauerhaft beigelegt wird. Dann müssen die Hörerinnen und Hörer keine Abschaltungen mehr befürchten", erklärt Bundesminister a.D. Bohl.

Für den Fall, dass es nicht zu einvernehmlichen Lösungen im UKW-Antennenstreit kommt, hat die Bundesnetzagentur aus Gründen äußerster Vorsorge bereits Regulierungsverfahren eingeleitet. Vor dem Hintergrund der jetzt verabredeten Eckpunkte hat die zuständige Beschlusskammer die für kommenden Freitag, 22. Juni 2018, angesetzte öffentlich-mündliche Verhandlung in den Verfahren aufgehoben.

Die Sendernetz-Betreiber Divicon und Uplink sollen ab 1. Juli 2018 die UKW-Antennen direkt anmieten und schrittweise ihre Sender an die Antennen der Antennen-Eigner anschließen. Media Broadcast wird nach Bedarf als Sublieferant Divicon und Uplink eigene Sender und Dienstleistungen zur Verfügung stellen.

Die fünf Unternehmen (Aeos Infrastruktur GmbH, Baum Broadcast GmbH, Deutsche UKW Infrastruktur- und Vermarktungs GmbH, Kio Vermögensverwaltungs GmbH und Milaco GmbH), denen die UKW-Antennen gehören, und die Unternehmen Uplink und Divicon, die die UKW-Sendernetze betreiben, standen sich in einem monatelangen Streit gegenüber.

Media Broadcast (das einst zur Deutschen Telekom gehörte und jetzt Freenet gehört) hatte ursprünglich die UKW-Antennen und Senderanlagen betrieben. Da das Unternehmen wegen der Vorgaben der Regulierungsbehörden keine Gewinnperspektiven mehr sah, zog es sich aber aus dem Geschäft mit UKW zurück. Die Unternehmen Divicon aus Leipzig und Uplink aus Düsseldorf übernahmen daraufhin die UKW-Sendeanlagen (also zum Beispiel die Sendemasten), nicht jedoch die UKW-Antennen, die an den Sendemasten montiert sind.

Denn die Antennen – von 700 Stück ist laut FAZ die Rede - verkaufte Media Broadcast teilweise an die Radiosender, oft aber auch an Investoren, die für die Nutzung der Antennen prompt deutlich höhere Nutzungsentgelte verlangten. Daraufhin kam es zum Streit mit Divicon und Uplink, die die höheren Nutzungsgebühren für die Antennen nicht zahlen wollten.

Falls sich die Streitparteien nicht geeinigt hätten, hätte die UKW-Abschaltung für Millionen von UKW-Hörern ab Juli 2018 gedroht. Betroffen wären die Hörer von UKW-Sendern gewesen, die keine eigenen Sendeanlagen betreiben. Die FAZ nennt als Beispiel die öffentlich-rechtlichen Sender MDR, NDR in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschlandradio, in Berlin und Brandenburg teilweise den RBB. Und daneben auch viele private Radiosender.

Musk: Deutschland erste Wahl für neue Tesla-Gigafactory

Ein Tweet von Tesla-Chef Elon Musk dürfte Tesla-Fans in Deutschland elektrisieren: Musk bringt Deutschland als Standort für eine weitere Gigafactory für die Produktion von Tesla-Akkus ins Spiel.

Elon Musk schreibt in einer Antwort auf die in einem Tweet gestellte Frage nach dem Standort der ersten europäischen Gigafactory: „Deutschland ist die erste Wahl für Europa. Vielleicht macht es Sinn, an der deutsch-französischen Grenze, nahe bei den Benelux-Staaten.“

Dazu muss man folgendes wissen: Die Europa-Zentrale von Tesla befindet sich im Benelux-Staat Niederlande. Dort soll sie auch bleiben, wie Musk in diesem Zusammenhang betont. Im niederländischen Tilburg besitzt Tesla zudem ein Montagewerk.

In Belgien, einem weiteren der drei Benelux-Staaten, hat Tesla erst vor wenigen Tagen einen Netzspeicher eröffnet. Der Netzspeicher mit 140 Tesla-Powerpacks mit jeweils 210 Kilowattstunden Speicherkapazität soll helfen, Schwankungen im europäischen Stromnetz auszugleichen und Stromausfälle zu verhindern.

Und in Rheinland-Pfalz befindet sich ein wichtiger deutscher Zulieferbetrieb, den Tesla Anfang 2017 aufgekauft hat: Tesla Grohmann Automation. Deutschland selbst als Europas führende Auto-Nation mit der Besonderheit von bestens ausgebauten Autobahnen ohne durchgehendes Tempo-Limit – da lacht das Herz des Tesla-Fahrers – bietet sich aus strategischen Gründen für eine Niederlassung von Tesla ohnehin an. Europa dürfte für Tesla im Jahr 2019 zudem als Absatzmarkt erheblich an Bedeutung gewinnen, wenn dann endlich das Model 3 auch hier ausgeliefert wird, wie es Musk bereits angekündigt hat.

Ganz neu ist der Gedanke an den Bau einer Akku-Fabrik in Deutschland ohnehin nicht. Bereits 2014 sprach Musk davon, dass Tesla in Deutschland eine Akku-Produktion beginnen könnte.

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