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Morgenmagazin vom Freitag, 1. Dezember 2017

01.12.2017 | 07:01 Uhr |

Product RED: Apple sammelt für AIDS-Hilfe +++ Neue Herzstudie von Apple und Stanford +++ Warum Intel erst 2018 auf 10 nm setzt +++ Irre: Kamera schwimmt 2 Monate durchs Meer – Video abspielbar +++ Deutscher sperrte Donald Trumps Twitterkonto +++ Bitcoin: Finanzaufsicht warnt vor Totalverlust +++ Advent 2017: Was ist Licht? +++

1. Dezember: Product RED

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Es ist nun 26 Jahre und eine Woche her, da verstummte in London eine der großartigsten Stimmen, welche die Pop-Musik je hervor gebracht hatte. Nur einen Tag vor seinem Tod im Jahr 1991 erst hatte Freddie Mercury öffentlich eingeräumt, was alle Menschen in seinem Umfeld längst wussten und was der Musikfreund längst hätte ahnen können: Das Todesurteil AIDS hatte ihn ereilt.

Plötzlich klang der für den Film "Highlander" aufgenommene Schmachtfetzen "Who wants to live forever" ganz anders, ebenso die letzten Queen-Singles "The Show Must Go On" und "These Are the Days of Our Lives". Posthum erst erschien Mercurys Schlussfolgerung: "Too Much Love Will Kill You" - erst in einer Version von Brian May veröffentlicht, später erst dann das Queen-Original, kurz vor Mercurys Tod am Genfer See aufgenommen. Klang fast so, als gäbe er sich selbst die Schuld an seinem frühen Tod, als hätte sein intensiv gelebtes Leben eben nun mal diese Konsequenz gehabt. Das ist aber Unfug und wir hoffen, dass Freddie das selbst am Schluss so gesehen hat: An AIDS trägt der Infizierte keine Schuld.

Die Infektion muss längst kein Todesurteil mehr sein, das gilt aber nur für wohlhabende Länder. Der Weg zu einer Therapie, welche die Viren wirkungsvoll an der Vermehrung hindert, war aber lang und teuer. Doch in Europa nehmen die Infektionen  derzeit wieder zu, vor allem deshalb, weil viele Infizierten gar nicht wissen, dass Sie das Virus in sich tragen - so geben sie es weiter. Die Weltgesundheitsorganisation hat daher das Ziel 90 - 90 - 90 ausgerufen: 90 Prozent der Infizierten sollten bis 2020 identifiziert sein, 90 Prozent davon antiretrovirale Medikamente erhalten, die in 90 Prozent dieser Fälle den Ausbruch der Krankheit verhindern – 100-100-100 wäre natürlich schöner, aber nur in Utopia zu erreichen. In der Realität waren es im Jahr 2016 aber nur 70 - 77 -  82. Besser wird es die kommenden Jahre womöglich nicht, die US-Regierung hat im Haushalt für 2018 die Mittel für die AIDS-Hilfe um eine Milliarde US-Dollar gesenkt.

Werden private Initiativen also noch wichtiger. Hervorzuheben ist etwa der vom irischen Sänger Paul Hewson, den alle Welt nur als „Bono“ kennt, gegründete Global Fund, der vorwiegend in Afrika das Problem angeht. Dort sterben immer noch halbe Generationen an der mit viel Geld halbwegs in den Griff zu bekommenden Epidemie und hinterlassen eine perspektivlose Nachfolgegeneration. Einige Sozialwissenschaftler sehen das als dringenderes, da akuteres Problem an als die Folgen des Klimawandels.

Apple gehört zu den prominenten Anbietern, die einige ihrer Produkte als Product Red vermarkten - einen Teil des Gewinnes spenden Apple und Konsorten an eben jenen Global Fund. In diesem Jahr hatte der iPhone-Hersteller sogar für sechs Monate ein rotes iPhone 7 im Angebot, dauerhaft gibt es immerhin Hüllen und auch noch einen roten iPod Touch .

Beim Schwarzen Freitag hat Apple heuer eher zurückhaltend agiert, Käufer bekamen immerhin einen Gutschein für den weiteren Bezug von Produkten bei Apple. Da wäre heute eventuell Gelegenheit, ein Product Red dafür zu erstehen. Apple nennt in diesem Jahr einige konkrete Zahlen: Im Jahr 2017 habe man 30 Millionen US-Dollar gespendet, was für 144 Millionen Tagesdosen antiretroviraler Medikamente entspreche . Insgesamt hätten Apple und seine Kunden in den letzten elf Jahren Spenden für 475 Millionen Tagesdosen zusammengesammelt. Die gesamte Aktivität des Product Red hat bisher 500 Millionen US-Dollar für den Global Fund gebracht. Das, was die US-Regierung im kommenden Halbjahr einsparen will.

Das soll aber das Engagement des Global Fund und anderer NGOs nicht schmälern, im Gegenteil, ohne sie geht es bald nicht mehr. Apple hat derzeit insgesamt 20 Product-Red-Artikel im Angebot , wer also noch eine Hülle, einen Kopfhörer oder ein Armband braucht, könnte überlegen, rot als Farbe der Hoffnung zu wählen.

Keine Sorge: Diesmal legt Cupertino nicht das neue U2-Album einfach mit in den Einkaufskorb, wie das vor drei Jahren mit den „Songs of Innocence“ geschehen ist. Die „ Songs of Experience “ muss man sich ab heute entweder kaufen oder über das Apple-Music-Abo beziehen. Das lohnt sich durchaus: Paul „Bono Vox“ Hewson hat schon auch eine gute Stimme. Wenn sie auch nicht so schön ist wie die von Freddie Mercury war. Peter Müller

Lesetipps für den Freitag:

Wachstum: Für sein viertes Quartal 2016/17 hatte Apple erstmals nach zwei Jahren wieder Wachstum in China vermelden können. Das soll keine Ausnahme gewesen sein, meint die Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley. Apple komme in China nun wieder in die Puschen, das Wachstum werde sich in den folgenden Quartalen fortsetzen. Dabei helfe die steigende Nachfrage nach größeren Smartphones und Apples respektable installierte Basis – viele iPhone-Besitzer verlangen in naher Zukunft nach einem Upgrade. Zuletzt seien auch mehr Nutzer von lokalen Marken zum iPhone gewechselt als umgekehrt.

Gesundheit: Apple hat mit der Universität von Kalifornien in Stanford eine neue Studie aufgelegt, bei der die Apple Watch Pulsdaten sammelt, um Vorhofflimmern besser zu erkennen. Ähnliche Studien hat es zuvor schon gegeben, die bewiesen, dass die Uhr prinzipiell dazu in der Lage ist. Ihren Trägern sollte die Apple Watch zumindest rechtzeitig sagen können, dass es an der Zeit ist, von geschulten Mediziner ein EKG zu erstellen, um schwerwiegende Folgen abzuwehren. Die beteiligten Mediziner sehen die Apple Watch vor allem als Instrument der proaktiven Gesundheitsvorsorge.

Gewöhnungssache: Das iPhone X ist anders. Vor allem wegen des fehlenden Home-Button muss man sich an einige neue Gesten gewöhnen oder andere Knöpfe für bestimmte Zwecke einsetzen. Aber auch neue Techniken wie FaceID oder die Animojis muss man sich erst erarbeiten. Unsere Kollegen der Macworld haben die 14 wichtigsten Tipps für das X zusammengestellt.

Nachgelegt : Einem Macbook mit iOS hat unser Kollege Jason Snell schon vor einer guten Woche das Wort geredet, in einem zweiten Beitrag legt er nach und erklärt, welchen Nutzen es haben könnte und für wen. Vor allem aber widerlegt er Gegenargumente: iOS wäre nicht für Cursor und Trackpad geeignet und niemand wolle wie ein Zombie mit ausgestreckten Armen auf einen aufrechte gestellten Bildschirm herumfummeln. Sicher, iOS kennt ganz andere Bedienkonzepte und eine Maus braucht man nun wirklich nicht, doch hat das System sehe wohl eine Art von Cursor und das Prinzip, eine Tastatur an das iPad zu packen und sowohl auf dieser zu tippen als auch auf den Bildschirm  zu fassen, ist seit jeher bekannt. Ein Macbook mit iOS - der Kürze halber einfach iBook genannt - ist gewiss nicht für jeden geeignet, Entwickler, die mit Xcode oder anderen Tools arbeiten, kommen damit nicht weit. Für viele anderen Einsatzzwecke könnte ein iBook aber die perfekte Lösung bieten. Dass Apple schon 2018 mit einem solchen Gerät herauskommen könnte, darauf würde Snell jedoch keine Wetten abschließen.

Optimiert: Intel zögert noch, im 10-Naometer-Verfajhren gefertigte Chips auf den Markt zu bringen, erst im kommenden Jahr sollen Cannon Lake und Ice Lake erscheinen. Den Grund erklärt Fudzilla: Intel habe in diesem Jahr vor allem auf den Yield geachtet, also darauf, möglichst viele Chips aus einem Wafer zu bekommen. Dies sei vor allem aus ökonomischen Gründen wichtig, da Intel die Wafer einkaufen müsse. Zwar bei sich selbst, aber eben bei einem anderen, unabhängigen Unternehmensteil, der ebenso auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Zudem sei der Druck der Konkurrenz im abgelaufenen Jahr nicht so stark gewesen, erst die Ryzen-CPUs von AMD hätte das in der zweiten Jahreshälfte geändert. So konnte Intel beinahe ungestört seinen 14-Nanometer-Prozess ausschöpfen. Technisch seien 10 Nanometer aber längst für die Ablösung bereit.

Weitere Nachrichten:

Irre: Kamera schwimmt 2 Monate durchs Meer – Video abspielbar

Ein Junge vergisst seine wassergeschützte Kamera beim Spielen an der Ostküste von England. Die Flut erfasst die am Strand aufgestellte Kamera – und das Nordseewasser spült die Kamera viele hundert Kilometer entfernt in Schleswig-Holstein an Land; genauer gesagt: an der nordfriesischen Hallig Süderoog. Am 2. November 2017 findet dort ein Hallig-Bewohner die Kamera.

Die Kamera ist immer noch funktionsfähig. Außerdem überstehen viele Videos auf der Speicherkarte in der Kamera die wochenlange Reise im Salzwasser. Die Videos lassen sich noch abspielen. Das letzte Video zeigt, wie der Junge zunächst mit der Kamera am Strand herumläuft und sie dann abstellt, um weiter spielen zu können. Dann sieht man auf dem Video, wie die Flut einsetzt und die Kamera schließlich überspült. Das Video datiert vom 1. September, die Kamera war also zwei Monate lang durch die Nordsee unterwegs.

Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ermittelten zusammen mit ihren Kollegen von der Royal National Lifeboat Institution (RNLI) anhand der Landschaftsmerkmale auf dem Video den Ort, an dem die Kamera verloren ging. Zusätzlich berechnet die Seenotleitung Bremen mit Hilfe der bekannten Meeresströmungen die voraussichtliche Route der Kamera.

Das Ergebnis : Der Junge verlor die Kamera an einem Strand zirka 35 Kilometer südlich der Thornwick Bay nahe Flamborough Cliffs in East Yorkshire an der nordenglischen Ostküste. Demnach legte die Kamera zwischen 800 und 900 Kilometer zurück, eher sie an der Hallig-Insel strandete.

Auf dieser Facebookseite suchen die Finder nach dem Jungen, der die Kamera verloren hat.

Deutscher sperrte Donald Trumps Twitterkonto

Ein Mann namens Bahtiyar Duysak soll am 3. November 2017 das Twitterkonto von US-Präsident Donald Trump abgeschaltet haben, wie die US-Technikseite Techcrunch berichtet. Also den Account realDonaldTrump, von dem aus Donald Trump die meisten seiner Tweets versendet – POTUS, das offizielle Twitterkonto des US-Präsidenten, verwendet Trump weniger häufig. Für elf Minuten schwieg damals der Twitteraccount, von dem aus Donald Trump seine mitunter gefürchteten und manchmal verspotteten Tweets verschickt. Viele Trump-Gegner bejubelten die Abschaltung damals.

Twitter untersuchte den Vorfall und fand heraus, dass ein Mitarbeiter aus dem Twitter-Kundensupport die Abschaltung vorgenommen hatte. Er habe das an seinem letzten Arbeitstag gemacht. In einem früheren Tweet hatte Twitter bereits von menschlichem Versagen gesprochen. Und Bahtiyar Duysak ist laut Techcrunch der Mann, dem dieser Fehler unterlief.

Der türkischstämmige Bahtiyar Duysak wurde in Deutschland geboren und wuchs hier auf. Er ging dann mit einem Arbeits- und Studienvisum in die USA. Gegen Ende seines US-Aufenthalts heuerte er bei Twitter an, für das er zeitlich befristet im Kundensupport arbeitete. Mittlerweile ist er wieder zurück in Deutschland, sein US-Visum ist abgelaufen.

Bahtiyar Duysak erklärte in dem Interview mit Techcrunch, dass er keinesfalls absichtlich Trumps Twitterkonto abschaltete. Stattdessen soll die Abschaltung ein Versehen/Fehler gewesen sein.

Duysak arbeitete in der Abteilung, die Hinweisen von Twitternutzern auf Tweets oder Twitterkonten nachgeht, die gegen die Twitter-Nutzungsbedingungen verstoßen. Duysak und seine Kollegen prüfen die Vorwürfe und löschen gegebenenfalls die umstrittenen Tweets oder sperren ganze Konten.

An seinem letzten Arbeitstag mit dieser Aufgabe passierte zunächst nichts Außergewöhnliches. Er verabschiedete sich von seinen Kollegen und arbeitete dann bis Dienstschluss. Kurz bevor sein Arbeitstag und damit sein Arbeitsvertrag bei Twitter zu Ende ging, meldete ihm noch ein Nutzer ein Twitterkonto – das von Donald Trump. Und Duysak setzte dessen Sperre in Gang (wobei Trumps Twitterkonto wegen dessen besonderen Nachrichtenwerts gegen eine rasche Deaktivierung angeblich geschützt war). Dann fuhr Duysak seinen PC herunter und ging nach Hause. Einige Stunden später war die Hölle los und Duysak erfuhr, was er angerichtet hatte…

Duysak sagt, dass das ein Versehen gewesen sei. Er habe keine Gesetze gebrochen und niemanden gehackt. Er habe nie gedacht, dass Trumps Account tatsächlich deaktiviert werden würde. Allerdings erklärt Duysak nicht, wie genau es zu dem Fehler kommen konnte und ob auch noch an anderer Stelle etwas schiefgelaufen ist. Auch Twitter schweigt zu den Details. Twitter erklärte nach dem Vorfall nur, dass es neue Sicherungen eingebaut habe, um zu verhindern, dass sich ein derartiger Vorfall wiederhole.

Als bekannt wurde, dass Duysak der Verursacher der Trump-Sperre war, machten US-Medien Jagd auf ihn. Er und seine Familie zogen sich von verschiedenen Social-Media-Plattformen zurück und Duysak löschte viele Hundert seiner Fotos aus dem Web, um seine Privatsphäre zu schützen.



Bitcoin: Finanzaufsicht warnt vor Totalverlust

Wie unter anderem das Handelsblatt in seiner Onlineausgabe berichtet, warnt Elisabeth Roegele, Exekutivdirektorin der Wertpapieraufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) davor, dass Anleger ihr gesamtes Vermögen verlieren könnten.

Die Bafin würde den schwindelerregenden Kursanstieg bei Bitcoin mit „Skepsis beobachten“. Das Handelsblatt zitiert die Exekutivdirektorin folgendermaßen: „In Zeiten niedriger Zinsen seien Anleger eher bereit, Risiken einzugehen… Nicht jede Kryptowährung werde sich jedoch am Markt durchsetzen. Im Zweifelsfall drohe Anlegern ein Totalverlust.“

Roegele fährt fort: „Es tummeln sich auch Spekulanten und windige Geschäftemacher am Markt.“ Das würde zu massiven Kursschwankungen bei Kryptowährungen führen, zehn Prozent rauf oder runter seien keine Seltenheit bei Kryprowährungen wie Bitcoin.

Erst Anfang dieser Woche hatte Bitcoin die 10.000-Dollar-Marke ins Visier genommen. Nur einen Tag später fiel tatsächlich diese 10.000er-Grenze. In Australien bieten Menschen sogar Häuser, Villen und Grundstücke für Bitcoins an. Doch heute brach der Bitcoinkurs wieder spürbar ein. Bitcoin ist aber keineswegs die einzige Kryptowährung. Alternativen sind beispielsweise Neo und Ethereum und Ripple.
 



Advent 2017: Was ist Licht?

Die dunkle Jahreszeit, Adventszeit, Zeit der Weihnachts- und auch Lichtermärkte. Was ist Licht überhaupt? Die Antwort scheint erst einmal leicht zu fallen: Licht ist das, was wir sehen. Natürliches Licht von der Sonne etwa, das der Mond reflektiert. Was auch bei Planeten der Fall ist, während ferne Sterne und Galaxien ihr eigenes Licht vor Jahren oder Jahrmillionen in unsere Richtung geschickt haben. Künstliches Licht von Glühlampen, Halogenstrahlern und LEDs. Die Biolumineszenz von Glühwürmchen und exotischen Tiefseebewohnern. Das alles ist Licht. Aber lange noch nicht alles Licht.

Denn wie die Naturwissenschaft seit dem 19. Jahrhundert weiß, nimmt das sichtbare Licht nur einen kleinen Teil des elektromagnetischen Spektrums ein. Nicht einmal eine Oktave können wir mit unseren Augen sehen, sondern nur etwa von 400 bis 700 Nanometer Wellenlänge. Zum Vergleich: Ein gesundes Ohr hört Töne zwischen 16 Hz und 20 Kilohertz, das entspricht in etwa zehn Oktaven respektive Frequenzverdoppelungen.

Der Grund hat mit unserer Biologie und dem Planeten zu tun, auf den wir leben. Die Wellenlängen zwischen 400 und 700 Nanometern absorbiert unsere Atmosphäre nur schlecht, es lohnt sich also, nur in diesem Teilspektrum hinzusehen. Warum sollte die Evolution denn Augen entwickeln, die auch deutlich kürzere oder längere Wellen wahrnehmen, wenn es den damit ausgestatteten Lebewesen keinen Selektionsvorteil bietet?

Mit technischen Methoden können wir aber das elektromagnetische Spektrum weiter ausloten. Längere Wellen nennen wir zunächst Infrarotstrahlung, dann Radio- und Mikrowellen. Kürzere heißen Ultraviolett-, Röntgen- oder Gammastrahlung.

Eine damals völlig neue Fragestellung treibt die Wissenschaft nun seit Anfang des 20sten Jahrhunderts um. Besteht Licht nun aus Teilchen (Strahlung) oder doch aus Wellen. Die Antwort ist einfach und dennoch ein wenig unbefriedigend: So wohl als auch, kommt davon an, wie man misst. Am ehesten kann man den Wellen-Teilchen-Dualismus der Quantenmechanik noch mit diesem Bild zeichnen: Licht besteht aus Feldquanten des elektromagnetischen Feldes. Für diese Teilchen, Photonen genannt, bestehen Wahrscheinlichkeiten für ihre Orte, die man in Wellenformen betrachtet.

Es steckt also ziemlich viel im Licht, auch in dem, mit dem wir unsere Häuser in der dunklen Jahreszeit schmücken und die ab Sonntag am Adventskranz aufleuchten. Wie viel mehr, erzählen wir in diesem Adventskalender noch in 23 weiteren Folgen.
Zum Auftakt gleich einmal eine schwere Frage. Wann erblickte die Firma Apple Computer Inc. das Licht der Welt?

  1. 1. April 1976

  2. 2. Mai 1977

  3. 3. Juni 1978

Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese mitsamt Ihrer Adresse und E-Mail in das Gewinnspielformular ein, das heute bis 23.59 Uhr geöffnet hat. Unter den Einsendern der richtigen Antworten verlosen wir:

Die Phicomm Smart Scale S7. Mehr als nur Gewichtsmessung bietet die schlaue Waage mit ihren acht Sensoren, die 22 Werte ermitteln und per App auswerten. So erhalten Sie ein genaueres Bild Ihres körperlichen Zustandes, bis zu zehn verschiedene Konten können Sie mit der Smart Scale pflegen. Den Akku muss man nur einmal im Jahr aufladen.

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