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Morgenmagazin vom Freitag, 1. September 2017

01.09.2017 | 07:09 Uhr |

iPhone-Keynote am 12. September +++ Apple Music gratis mit iPhone 8? +++ Apple setzt sich für Netzneutralität ein +++ Microsoft und Amazon wollen Alexa und Cortana verbinden +++ Sony stellt mit der RX0 eine Action-Cam für Profis vor +++ WhatsApp testet verifizierte Business-Accounts +++ Finger weg von Billig-Powerbanks: Experten warnen vor ungeprüften Akkus

1. September: The Sound of Musik

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Grundsätzlich ist es ja so: Alles, was Apple herausbringt, ist Weltklasse, bahnbrechend und löst Probleme, von denen die Leute noch gar nicht wussten, dass sie sie hatten. Jedes Jahr etwa erfindet Apple das Rad neu, weshalb natürlich alle alles aus Cupertino kaufen müssen. Misserfolge kennt Apple nicht, zumindest nicht in den letzten zwanzig Jahren. Oder so ungefähr. Andere meinen hingegen, dass Apple mit Steve Jobs der Sinn für Produkte, Innovation, Design und Exzellenz abhanden gekommen ist, das Unternehmen von Jahr zu Jahr gar nichts Neues mehr erfindet, sondern allenfalls plagiiert. Letztlich geht alles den Bach herunter und in spätestens zwei Jahre kann Tim Cook den Laden dicht machen und den Aktionären ihr Geld zurück geben. Oder so ungefähr.

Zwischen diesen beiden Extrempolen verläuft die Diskussion schon seit Jahren, wir versuchen ja immer wieder, Fakten darin einzubringen und die Emotionen gewissermaßen zu dämpfen - zu moderieren. Im Großen und Ganzen gelingt uns das auch, vor allem auch, weil unsere Leser eben nicht stur an ihren Weltbildern festhalten und unversöhnlich das jeweils andere Lager beschimpfen, sondern Argumenten nach wie vor zugänglich bleiben. Wir haben wunderbare Leser!

Bleiben wir mal bei den Fakten. Apple hält seine Produkte selbst immer für Weltklasse und das ist nicht einmal übertrieben. So kann man sich aber nur jedes Jahr allenfalls marginal steigern und eben nicht das Rad neu erfinden. Das sollen angeblich ja ein paar Ingenieure im Rahmen des Project Titan versucht haben, aber mit nur mäßigem Erfolg. Gewissermaßen wird auch das neue iPhone keine komplette Revolution und die darin angeblich verbauten Techniken hat es so oder so ähnlich schon einmal gegeben, wollen wir mal abwarten, was Apple daraus macht. Denn das Ziel ist nicht das Neueste von Neusten zu verbauen, sondern aus neuer, aber ausgereifter Technik das beste Produkt zu bauen.

Das neue iPhone kann an sich kein Flop werden, nicht nur, weil es bereits "too big to fail" ist. Steve Jobs wird nicht nur in Cupertino gewiss schmerzlich vermisst, aber es muss nun einmal ohne ihn gehen. Wir möchten aber auch daran erinnern, dass selbst in seine zweite Amtszeit einige Flops fielen.

Einen solchen stellte der bereits schwer erkrankte Apple-CEO auf einem Musik-Event – dem letzten seiner Art – am 1. September von sieben Jahren vor. Wir sagen nur "Ping", und ohne dass wir noch "Pong" sagen müssten, fällt uns wieder ein, wie krachend das auf iTunes basierende soziale Netzwerke scheiterte. An sich völlig überflüssiger Weise hat Apple das Ganze in Apple Music auch noch wiederholt und als iTunes Connect als eine Option für Künstler eingeführt, um Fans an sich zu binden. So etwas funktioniert ja auch ganz gut, aber eben nur in Facebook und Twitter, aber gewiss nicht in Apple Music. Was wirklich interessant gewesen wäre, und Spotify anbietet, wäre ja die Möglichkeit, Kollegen und Freunden zu folgen und so sehen und hören, für welche Musik sie sich interessieren - sofern sie diese Art von Stalking zulassen. Normalerweise lernt Apple ja aus Fehlern...

Das war an jenem 1. September aber eine andere Erkenntnis, als das Apple TV mit seiner zweiten Generation eine neue Ausrichtung erhielt. Nicht mehr der "iPod für das Wohnzimmer" sollte es fortan sein, sondern gewissermaßen ein Streaming-auf-HDMI-Adapter, um all die Medien-Inhalte, die Apple im iTunes Store anbot, auf den großen Bildschirm und die Stereoanlage zu bringen. Das Konzept des Apple TV hat seither einige Erweiterungen erfahren, in ein paar Tagen sollten wir die fünfte Fassung zu Gesicht bekommen.

One more thing: Nach jenem 1. September 2010 aktualisierte Apple zwar noch sporadisch seine iPods, doch jener Mittwoch im Herbst war der des letzten Special Events, das sich hauptsächlich um den iPod und unmittelbar verwandte Produkte drehte. Erst kürzlich hat Apple den Shuffle und den Nano, die seinerzeit in neuen Fassungen kamen, aus seinem Angebot genommen. Aber nicht, weil die Geräte gefloppt wären, ganz im Gegenteil wurden sie gewissermaßen von ihren Fortentwicklungen verdrängt. Man kann das Rad nämlich durchaus immer ein bisschen besser machen. Peter Müller

Lesetipps für den Freitag

Kalendereintrag: Rechtzeitig ungefähr zwei Wochen vorher hat Apple nun den Termin für die nächste Keynote offiziell angekündigt: 12. September 2017, ab 10 Uhr Ortszeit in Cupertino (19 Uhr MESZ). Der Veranstaltungsort ist neu, kommt aber wenig überraschend: Das Steve Jobs Theater im Apple Park erlebt seine Premiere. Das Motto heißt daher auch "Let's meet at our place", also etwa: "Treffen wir uns bei uns". Rückschlüsse auf das Programm erlauben weder Motto noch dreifarbige Logo-Einfärbung in weiß-balu-rot, der man allenfalls einen leicht patriotischen ("bei uns") Touch zusprechen könnte (halt auch für Franzosen, Niederländer, Briten, Kroaten, Serben, Russen...). Was aber am Dienstag übernächster Woche passiert, wissen wir in groben Zügen: iPhone 7s, iPhone 7s Plus, iPhone 8 (oder X oder Pro oder Edition), Apple TV 5 und die ein oder andere Kleinigkeit. Wir sind gespannt und werden am 12. September davon berichten...

Lockangebot: Vermutlich wird Apple es gerade noch so schaffen, das Jubiläums-iPhone in der kleinsten Fassung für unter 1000 US-Dollar anzubieten. Ein stolzer Preis bleibt das gleichwohl, das größte Modell könnte um die 1500 Euro kosten. Wie Analysten der Barclays-Bank aber nun spekulieren, hätte Apple eventuell ein Angebot in petto, das die Entscheidung für das teurere Gerät leichter machen könnte. Denn dessen Käufer könnten für ein Jahr Apple Music gratis nutzen, ebenso wäre ein iCloud-Speicher von 200 GB für lau in dem Paket enthalten. Apple würde ein derartiges Incentive wenig kosten, zusätzliche Umsätze von zehn Milliarden US-Dollar wären nach Berechnung der Finanzexperten damit aber möglich.

Debattenbeitrag : In einem offenen Brief an die die US-Handelsbehörde FCC hat sich Apple dafür stark gemacht, die Netzneutralität zu erhalten. Provider wie AT&T, Charter oder Verizon sollte es weiterhin verboten sein, für besonders schnelle Internetleitungen extra Geld zu verlangen oder eben weniger "wertvollen" Traffic auszubremsen. Konkret fordert Apple den Vorstand der FCC Ajit Pai dazu auf, ein bestehendes Verbot solcher Maßnahmen nicht aufzuheben. Anbieter digitaler Güter - wie es auch Apple ist - sollten weiter die Sicherheit haben, ihre Kunden ohne Eingriffe durch den Netzanbieter erreichen zu können.

Sounds that can't be made: Amazon und Libratone sind eine Partnerschaft eingegangen. Nach einem Firmwareupdate werden die Lautsprecher der Reihen Zipp und Zipp Mini sich mit dem Sprachassistenten Alexa verstehen. Bisher war dieser nur auf Amazons eigenen Echo und Echo Dot zu hören, nicht unbedingt in allerhöchster Klangqualität. Die höherwertigen Geräte von Libratone schaffen hier Abhilfe. Sie lassen sich über Bluetooth und WiFi ansteuern und haben bereits Mikrophone integriert. Apples HomePod, das zunächst in den USA, UK und Australien im Dezember auf den Markt kommen wird, wollte an sich in die Lücke schlüpfen, die Amazon, aber auch Google schlüpfen. Deren Assistenten mögen zwar schlau sein und unter Umständen auch schlauer als Siri, die Soundqualität lässt aber zu Wünschen übrig. Mit Libratones Hilfe ist das in Sachen Alexa kein so bedeutendes Argument mehr.

SonyPod: Nicht nur Alexa geht gewissermaßen fremd, auch der Google Assistant findet nun Einzug in die SmartSpeaker anderer Hersteller. Auf der IFA in Berlin zeigen etwa Panasonic, Anker und Mobovi entsprechende Lösungen. Besonders interessant ist aber die Ankündigung Sonys, schon Mitte Oktober den SF-S50G Wireless Speaker mit Unterstützung für den Google Assistant zu bringen, denn Sonys schlauer Lautsprecher sieht alles in allem den von Apple angekündigten HomePod doch recht ähnlich. Zumindest von außen. Denn wo Apple sieben Treiber nutzt, die Klang in 360 Grad ausstrahlen, arbeitet in Sonys Lösung nur einer, dessen Sound durch einen Diffusor rundum verteilt wird. Auch der in den Spekaer eingebaute Subwoofer nutzt diesen Diffusor.

Vorsicht: Microsoft warnt einen Teil seiner Kunden vor dem Update auf macOS High Sierra. Wer noch Word, Excel, Powerpoint und Lync aus der Suite Office 2011 verwende, solle vom Betriebssystemupdate besser Abstand nehmen, heißt es aus Redmond. Unter High Sierra habe man die jahrealten Programme noch nicht ausreichend getestet. Für Nutzer von Office 2016 indes droht weniger Gefahr, doch sollten diese vor dem Update auf die Versionen 15.35 oder höher umsteigen. In einigen Fällen würden die Office-Apps mit Versionsnummer 15.34 auf einem High-Sierra-Mac nicht starten. Dass Office 2011 nicht mehr unter neuen Systemen laufen würde, kommt indes nicht überraschend, bereits vor zwei Jahren hatte Microsoft den 10. Oktober 2017 als den Tag genannt, an dem der Support für die Software auslaufen würde.

Weitere Nachrichten:

Microsoft und Amazon wollen Alexa und Cortana verbinden

Amazon und Microsoft wollen künftig bei der Integration ihrer digitalen Assistenten Alexa und Cortana enger zusammenarbeiten. So wird es künftig möglich sein, Alexa darum zu bitten, Cortana etwas zu fragen oder umgekehrt. Dadurch sollen Nutzer die Funktionen beider Assistenten auf der jeweiligen Plattform besser nutzen können. So hat beispielsweise Cortana von Microsoft direkten Zugriff in die Programm-Suite von Office. Künftig könnte auch Alexa auf diese Inhalte zugreifen.

Microsoft will noch in diesem Jahr smarte Lautsprecher mit Cortana auf den Markt bringen. Diese könnten dann ebenfalls Bestellungen auf Amazon tätigen oder smarte Haushaltsgeräte steuern. Die engere Zusammenarbeit soll sicherlich auch die Konkurrenten Google und Apple in Schach halten. Diese haben mit dem Google Assistenten und Siri ebenfalls smarte Helfer im Angebot, die den Zugriff auf andere Geräte und Dienste erlauben. Die Vernetzung von Cortana und Alexa soll noch in diesem Jahr beginnen. Konkrete Termine nennen beide Unternehmen jedoch nicht.

Sony stellt mit der RX0 eine Action-Cam für Profis vor

Sony hat schon eine ganze Serie an Action-Cams im Angebot, ein völlig neues Konzept bietet aber die neue RX0 . Schon der Preis von 850 Euro und ein hochwertiges Aluminiumgehäuse zeigen, dass hier Sony auf anspruchsvolle Amateure und Profis abzielt.
Wie die RX10 und RX100-Kameras von Sony basiert sie auf einem 1-Zoll-Sensor und nutzt einen aktuellen BIONZ X-Prozessor. Verbaut ist eine Zeiss-Tessar Festbrennweite mit 24 mm (Kleinbildäquivalent) und F4, die effektive Auflösung liegt aber trotz 21 Megapixel-Sensor bei relativ niedrigen 15,3 Megapixeln. Fotos im RAW- und JPEG-Format kann die Kamera aufnehmen, Verschlusszeiten von bis zu 1/32000 und bis zu 16 Bilder pro Sekunde sind möglich.

Umfangreich sind aber vor allem die Videofunktionen: Im Super Slow Motion-Modus werden bis zu 1000 Einzelbilder pro Sekunde aufgenommen, manueller Fokus und Peaking helfen bei der Aufnahme. Für Profis gedachte Bildprofile wie S-Log2, Gamma und viele mehr werden unterstützt, ebenso verschiedene Weißabgleich-, Serienbildmodi und Mikroeinstellungen. XAVC S oder AVCHD sind als Aufnahmeformat wählbar.  Bis zu fünf Kameras kann der Nutzer koppeln, Ausgabe per Clean-HDMI an einen Rekorder ist möglich. Nur per HDMI-Ausgabe wird auch unkomprimiertes 4K unterstützt, bei internen Aufnahmen nur HD. Die Bedienung erfolgt per Mini-Display oder eine App, WLAN und Bluetooth werden unterstützt.

Halten soll der Akku für bis zu 240 Fotos oder 60 Minuten Videoaufnahme (nicht kontinuierlich). Inklusive Akku und Speicherkarte wiegt die Kamera 110 Gramm, die Abmessungen sind 5,9 x 4 x3 cm (B/H/T). Bis zu zehn Meter Wassertiefe und ein Fall aus bis zu zwei Metern Höhe werden überstanden. Ab Oktober ist die Kamera verfügbar, ein umfangreiches Arsenal an Zubehör ist ebenfalls erschienen – unter anderem ein Unterwassergehäuse für Tiefen bis 100 Meter.

Beispielaufnahmen finden Sie hier .

WhatsApp testet verifizierte Business-Accounts

Seit WhatsApp seine Jahresgebühr in Höhe von einem Euro abgeschafft hat, sucht der Messenger nach neuen Wegen, Einnahmen zu generieren. Eine dieser neuen Möglichkeiten scheint WhatsApp derzeit in Form von „Business Accounts“ zu testen . Wie in den FAQs des Messengers in dieser Woche zu lesen war, werden im Verlauf der Testphase ausgewählte Accounts mit einem grünen Symbol als verifizierte Business-Accounts gekennzeichnet. Diese Accounts sind mit einer geprüften Telefonnummer eines Unternehmens verknüpft.

Nutzer merken außerdem, dass sie sich mit einem Business-Account unterhalten, wenn die Chat-Bubbles gelb hinterlegt sind. Gespräche mit einem Business-Account können im Gegensatz zu normalen Chats zudem nicht gelöscht werden. WhatsApp hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, große Unternehmen für seinen Messenger zuzulassen. Diesen Unternehmen soll langfristig auch der Versand von Werbebotschaften an Nutzer erlaubt werden. Ein solcher Schritt würde die Aussage von CEO Jan Koum, es werde bei WhatsApp keine Werbung geben, widerlegen.

Finger weg von Billig-Powerbanks: Experten warnen vor ungeprüften Akkus

Powerbanks liegen im Trend. Für viele Smartphone-, Tablet- oder Kamerabesitzer sind sie oftmals Retter in der Not, wenn keine Verbindung zum stationären Stromnetz verfügbar ist – auf dem Weg zur Arbeit, im Flugzeug oder draußen in der Natur. Kein Wunder: Im Durchschnitt greifen Nutzer über 200 Mal täglich zu ihrem Smartphone. Und in der Werbemittelindustrie zählen mobile Akkus im Zuge der Digitalisierung mittlerweile zu den beliebtesten Produkten.

Aber Achtung! Billige Powerbanks können zur echten Gefahr werden. Explosionen und Brände sind nicht ausgeschlossen.

Das Problem: Das Angebot ist unübersichtlich und überlaufen, die mobilen Akkus werden teils zu Spottpreisen offeriert – es herrscht ein regelrechter Kampf zwischen Preis und Produktqualität. Und da der Markt mit Billigimporten aus Asien überschwemmt wird, fällt es einem nicht leicht, sich im Angebot zurechtzufinden. Wie kann der Verbraucher wissen, welcher Powerbank er vertrauen kann?

Wer auf folgende vier Faktoren achtet, liegt in jedem Fall richtig.

Sicherheitsfaktor: Spannung

Besonderer Fokus sollte auf der Spannung liegen, denn jene, die von der Powerbank abgegeben wird (Ausgangsspannung) muss unbedingt mit der übereinstimmen, die das Endgerät – egal ob Smartphone oder Tablet – empfangen kann (Eingangsspannung). Ist die zugeführte Spannung durch die Powerbank für das angeschlossene Endgerät zu hoch, kann es zu Überhitzung sowie im schlimmsten Fall zu einer Beschädigung des Endgerätes kommen.

Gefahr vor Überladung

Die Stromstärke einer Powerbank gibt Auskunft über die Ladegeschwindigkeit. Je höher der Wert der Stromstärke ist, desto schneller lädt der mobile Akku das Endgerät auf. Die Überladung eines Smartphones, eine Inkompatibilität zweier Geräte oder die Beschädigung der sich im Inneren der Powerbank befindenden Lithium-Ionen durch äußere Einflüsse können jedoch zum Sicherheitsrisiko werden.

Ein beschädigtes Smartphone ist hier noch das geringere Übel, denn Berichte über Wohnungsbrände, Verbrennungen und Verletzungen durch billige Powerbanks, die nicht den erforderlichen Qualitätsstandards entsprechen, häufen sich. Deshalb sollte besonders auf ein stabiles Akkugehäuse zum Schutz geachtet werden.

Ladekapazität

Zusätzlich zur Spannung und Stromstärke ist die Ladekapazität ein wichtiger Faktor. Sie gibt an, wie oft das Endgerät mit dem mobilen Akku geladen werden kann. Hat die Powerbank ein hohes Ladevolumen, kann sie mit ihrer Energie je nach Bedarf das Endgerät sogar mehrmals vollständig aufladen. Hingegen sind Powerbanks mit geringer Kapazität kaum brauchbar für den Smartphone-Nutzer. Grundsätzlich gilt: Je billiger die Powerbank, desto weniger Ladevolumen für elektronische Endgeräte.

Prüfsiegel

Wichtige Kennzeichen für die Sicherheit und Qualität von Powerbanks sind die Prüfsiegel CE (Communauté Européenne) beziehungsweise EG (Europäische Gemeinschaft), GS (Geprüfte Sicherheit) oder TÜV (Technischer Überwachungsverein).

Bei ersteren handelt es sich um in Europa und Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Prüfzeichen oder zulässige Prüfsiegel, die sich in der Regel auf die Sicherheit und den Schutz von Leben und Gesundheit beziehen. TÜV, Intertek oder SGS-Fresenius stehen für eingetragene technische Prüforganisationen, die Sicherheitskontrollen durchführen und teilweise eigene Siegel vergeben.

Speziell bei Powerbanks als Give-Aways sollte auf jene Kennzeichnungen geachtet werden. Eines der Prüfsiegel muss auf der Powerbank vorhanden sein, damit man sich der Hochwertigkeit sicher sein kann und aus dem mobilen Laden des Smartphones keine Katastrophe wird.

Dennoch gilt stets die Devise, eine Aufladung mit einer Powerbank nie unbeobachtet über einen längeren Zeitraum durchzuführen, damit man an dem sinnvollen Helfer in der Not langfristig seine Freude hat.

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