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Morgenmagazin vom Freitag, 13. Oktober 2017

13.10.2017 | 06:51 Uhr |

Tim Cook auf ausgedehnter Europa-Tour +++ Apple darf Rechenzentrum in Athenry bauen +++ OnePlus dominiert in Indien, nicht Apple +++ iPhone: Apple arbeitet angeblich mit LG an einem faltbaren Bildschirm +++ Amazon Echo gibt auf Person zugeschnittene Antworten +++ Tolino Epos: Wasserfester 7,8-Zoll-eBook-Reader mit Farbtemperaturanpassung +++ Hinweise auf Game Boy Classic Mini aufgetaucht

13. Oktober: Freitag, der 13.

Wir wĂŒnschen allseits Guten Morgen! Die  Triskaidekaphobie bezeichnet die Angst vor der Zahl 13, ihre Steigerung ist zweifelsohne die Paraskevedekatriaphobie, welche der Angst vor Freitag, dem 13. Einen Namen gibt. Sie mĂŒssen aber beim Blick in den Kalender keine Angst haben, dass der 13. des Monats ein UnglĂŒckstag ist und das im Besonderen, wenn er auf einen Freitag fĂ€llt, ist Humbug und Aberglaube zugleich. Heute vor 23 Monaten hatten wir das an dieser Stelle morgens so Ă€hnlich auch schon mal geschriebenen jenem Abend des 13. November 2015 starben in Paris 130 Menschen bei AnschlĂ€gen. Vom Einzelfall ausgehend kann man aber nicht das Allgemeine erschließen, an allen anderen 13ten seither blieb die Zivilisation von Ă€hnlichen UnglĂŒcken verschont, auch an den Freitagen, die in dieser Zeit lagen.

ZufĂ€llig war das Datum aber nicht gewĂ€hlt, dass an jenem Abend im Vorort St. Denis noch ein Fußballspiel stattfand, hat in die perfide Logik der Mörder gepasst. Wir haben aber weiter keine Angst, nicht vor dem Terror und schon gleich gar nicht vor der 13.

Woher mag aber die Triskaidekaphobie kommen? Es gibt die ErklĂ€rung der biblischen Überlieferung: Es war der 13te in der Runde des Abendmahls, der seinen Herrn verriet, der daraufhin an einem Freitag (sic!) hingerichtet wurde. Die 13 verbreitet aber schon lĂ€nger Angst, Schrecken und Faszination. Zum einen ist sie eine Primzahl. Im Dezimalsystem rĂŒckwĂ€rts gelesen auch, als 31. Dazu ist 113 ist eine Primzahl, die 1013 auch, ebenso wie die 131.

Verlassen wir das Dezimalsystem und wenden uns Ă€lteren Methoden zu, sehen wir vielleicht einen Grund fĂŒr das Schrecken der 13: Sie ist die erste zweistellige Zahl. Wie das? Nimmt man nicht die zehn als Basis - die Anzahl unserer Finger, sondern die zwölf, welche der Anzahl der Fingerglieder einer Hand (ohne Daumen) entspricht, wird das ersichtlich. So haben die Menschen vermutlich im alten Babylon gezĂ€hlt: Mit dem Daumen der einen Hand ĂŒber die drei mal vier Glieder der einen Hand gewischt, wĂ€hrend die andere Hand das Dutzend verfĂŒnffachte. Maximal kommt man so auf 60 und es ist nun einmal kein Zufall, dass unsere Uhr zwölf Stunden kennt, unser Jahr zwölf Monate und die Innenwinkel eines gleichseitigen Dreiecks 60 Grad betragen und nicht etwa per Definitionem 50 oder 100. Hinzu kommt, dass die zwölf ganzzahlig durch 2, 3, 4 und 6 teilbar ist - praktischer als die zehn zu teilen. Die zwölf und mit ihr die 60 haben in der Kulturgeschichte der Menschheit tiefe Spuren hinterlassen. Die 13 als erste „danebene“ Zahl, fĂŒr die man die andere Hand benötigt, um sie zu erfassen, somit eben auch.

Also, keine Angst. Sie werden vermutlich heute auch kein GlĂŒck haben, wenn Sie sich ob des schönen Wetters von der Arbeit per Attest befreien lassen wollen und dem Arzt sagen, dass Sie an schwerer Triskaidekaphobie oder gar Paraskevedekatriaphobie leiden. Falls doch, dĂŒrften Sie in diesem Text, der voller 13er wimmelt, nicht besonders weit gekommen sein
 Peter MĂŒller

Lesetipps fĂŒr den Freitag

Genehmigung erteilt: Apple darf sein Rechenzentrum in Irland in Athenry, Distrikt Galway, nach einem Gerichtsentscheid nun bauen. Den Ausschlag fĂŒr das Urteil hat gegeben, dass Apple zunĂ€chst eine Halle auf dem GelĂ€nde bauen will und die letztendlich geplanten sieben weiteren GebĂ€ude nicht unbedingt entstehen mĂŒssten, sobald mit dem Bau begonnen wurde. Weitere Anlagen bedĂŒrfen noch eine Genehmigung wegen Umweltschutzauflagen, diese sei nicht automatisch durch die geschaffenen Fakten einer ersten Halle erteilt oder umgangen. Ob Apple seine Anlage in den nĂ€chsten Jahren tatsĂ€chlich erweitern werde, hĂ€nge von der Nachfrage des Marktes ab und sei keineswegs gewiss, argumentiert das Gericht.

Aus einer Hand: Disney Movies Anywhere will einen einheitlichen Zugang zu allen Filmen gewĂ€hren, die man aus verschiedenen Quellen bezogen hat und somit einen ĂŒbergreifenden Login fĂŒr diverse Dienste. Diente Disney Movies Anywhere bisher als ĂŒbergrifender Zugang fĂŒr Kauffilme aus dem Konzern (Disney, Pixar, Star Wars, Marvel) erweitert sich der Zugang nun auf andere Publisher und Bezugsquellen, der Name "Disney" entfĂ€llt daher auch aus dem Namen der App Movies Anywhere. Egal, ob man einen Film von Disney oder Fox, Sony, Universal oder Warner Bros. bei iTunes, Google Play Movies, Vudu oder Amazon gekauft hat, die App bietet auf iOS- und Android-GerĂ€ten vereinheitlichten Zugriff darauf. Weitere Studios wie Lionsgate oder Paramount sollten sich dem in BĂ€lde anschließen.

WachstumsmĂ€rkte : Im Europa und Nordamerika ist der Smartphonemarkt mehr oder minder gesĂ€ttigt, Apple erzielt Wachstum dort an sich nur noch durch VerdrĂ€ngung oder durch Besetzen eines neuen Luxussegments. In WachstumsmĂ€rkten wie Indien und China sieht Apple neue Chancen fĂŒr sich und wird auch nicht mĂŒde zu betonen, wie erfolgreich man dort sei. In Wirklichkeit hat Apple in Asien aber Schwierigkeiten, wesentliche Marktanteile zu gewinnen, vor allem OnePlus ist dort wirklich erfolgreich und hielt laut IDC in Indien 57 Prozent des Smartphonemarktes im zweiten Kalenderquartal 2017. Der Markt wuchs dort um beeindruckende 15 Prozent, das Gesamtvolumen von 29 Millionen verkauften GerĂ€ten ist aber immer noch ĂŒberschaubar. Bis 2021 sollen aber 231,5 Millionen StĂŒck im Jahr auf dem Subkontinent verkauft werden. Apple will ein grĂ¶ĂŸeres StĂŒck vom Kuchen abbekommen und produziert nun auch iPhones vor Ort.

Reisezeit : Apple-CEO Tim Cook setzt nach Stationen in Paris und London seine Europatour in Schweden fort und hat sich fĂŒr kurze Zeit zu einem Besuch des Apple-BĂŒros in Stockholm begeben. Dort gab er nur dem Magazin Feber ein Interview, in dem er vorherige Aussagen bekrĂ€ftigte. So betonte er etwa die Wichtigkeit von AR-Anwendungen und sagte, dass jeder SchĂŒler und Student programmieren lernen sollte. Das Ziel einer derartigen Bildung sei aber nicht, dass auch jeder Entwickler werde, das Erlernen von Programmiersprachen schule aber den Geist und lehre kritisches Denken, zudem eröffneten derartige FĂ€higkeiten neuartige KommunikationskanĂ€le zu anderen Menschen. Dabei solle man sich fĂŒr die "Kunst des Machbaren" öffnen und nicht ĂŒberlegen, was man alles nicht erreichen könne.

Zu frĂŒh: Noch auf seiner Station in London hatte Cook in einem Interview mit dem Independent den GerĂŒchten um eine AR-Brille Apples den Wind aus den Segeln genommen. Auch wenn AR großes Potential habe, fĂŒr ein Headset sei es noch zu frĂŒh. Große Herausforderungen bestĂŒnden nicht nur in der Technologie der Displays, sondern auch darin, "ausreichend Zeug in das Gesicht zu bekommen", welches den Computer in der Brille ausmache. Noch könne man also keine AR-Headsets in der gewĂŒnschten QualitĂ€t bauen.

Erinnerung: In Oxford plauderte Cook schließlich aus dem NĂ€hkĂ€stchen ĂŒber seine AnfĂ€nge bei Apple. Der gerade zu seiner GrĂŒndung zurĂŒckgekehrte Steve Jobs rĂ€umte seinerzeit vor 20 Jahren massiv auf und baute um, auch und vor allem beim Personal. Tim Cook hatte Steve Jobs vor der Abwerbung von Compaq niemals getroffen und hegte Zweifel, ob ihm ein Wechsel gut tun wĂŒrde. Denn Cook hatte gerade ein vielversprechende Karriere bei der damaligen Nummer eins des Computermarktes begonnen, wĂ€hrend Apple kurz vor dem Abgrund stand. Noch heute schĂŒttelt Cook den Kopf ĂŒber die hĂ€mische Empfehlung des Konkurrenten Michael Dell, Jobs möge seinen Laden besser schließen und den AktionĂ€ren das Geld zurĂŒck geben. Cooks entschied sich jedoch dafĂŒr, ins Ungewisse aufzubrechen - und musste dies nicht bereuen. Compaq ist Geschichte, Dell hat den AktionĂ€ren ihr Geld zurĂŒckgegeben und seine Firma wieder von der Börse genommen, wenn auch nicht geschlossen. Bleibt nur die Frage, wo Compaq heute wĂ€re, hĂ€tte sich Cook seinerzeit fĂŒr den Verbleib entschieden.

Weitere Nachrichten:

iPhone: Apple arbeitet angeblich mit LG an einem faltbaren Bildschirm

Mit dem  iPhone X  erscheint in einem Monat Apples erstes Smartphone mit OLED-Bildschirm. Nach Angaben von  The Investor  soll Apple zusammen mit LG schon an einem neuen iPhone arbeiten, dessen Bildschirm sich zusammenfalten lĂ€sst. Das farbstarke Display des iPhone X kommt von Samsung. FĂŒr das faltbare iPhone soll sich Apple jedoch an LG gewandt haben, um die starke RivalitĂ€t mit Samsung nicht noch weiter zu erhöhen. LG Innotek soll fĂŒr das neue iPhone zudem ein flexibles Mainboard entwickeln, das sich ebenfalls falten lĂ€sst. In die Fabrik von LG, die diese Bauteile produzieren soll, will Apple dem Bericht zufolge große Summen investieren. Apple selbst hatte schon bestĂ€tigt, ĂŒber einen Wechsel zu Japan Display bei der Bildschirm-Hardware zu beraten.

Die eigentliche Produktion des faltbaren iPhones soll jedoch erst 2020 anlaufen, ein Marktstart könnte dann frĂŒhstens 2021 erfolgen. Der Apple-Konkurrent Samsung könnte jedoch schon im nĂ€chsten Jahr ein faltbares Smartphone prĂ€sentieren. Im Gegensatz zu einigen aktuellen Smartphones, die ĂŒber gebogene Display verfĂŒgen, könnten sich kommende Smartphones tatsĂ€chlich zusammenfalten lassen. Ob die Hersteller derartige PlĂ€ne tatsĂ€chlich schon bald umsetzen können, muss sich allerdings noch zeigen.  Entsprechende Prototypen  wurden in der Vergangenheit schon prĂ€sentiert. 

iPhone X: Samsung verdient krÀftig mit  

Amazon Echo gibt auf Person zugeschnittene Antworten

Der Online-VersandhĂ€ndler Amazon hat am Donnerstag eine neue Funktion fĂŒr seine Sprachassistentin Alexa vorgestellt. Die smarten Lautsprecher Echo, Echo Dot und Echo Show können Personen kĂŒnftig unterscheiden. Die Funktion muss aber zuerst aktiviert werden. Danach sollen alle Mitglieder des Hauthalts zehn SĂ€tze einsprechen, aus denen Alexa dann Sprachprofile erstellt. Diese Profile stehen dann auch auf anderen Echo-GerĂ€ten zur VerfĂŒgung, der Großteil der ebenfalls mit Alexa kompatiblen GerĂ€te soll die Funktion ebenfalls unterstĂŒtzen.

Amazon verspricht, dass Alexa nach der Ersteinrichtung den Besitzer sowie dessen Partner oder Mitbewohner anhand ihrer Sprache immer besser kennenlernt. Dies soll immer stĂ€rker personalisierte VorschlĂ€ge ermöglichen. Schon jetzt erlaubt die Funktion Anweisungen, Bestellungen und den Zugriff auf Amazon Music Unlimited. Die ebenfalls auf Sprachkommandos reagierende Fernbedienung des Fire TV sei hingegen nicht mit den Sprachprofilen kompatibel. Der grĂ¶ĂŸte Amazon-Konkurrent Google unterstĂŒtzt unterschiedliche Nutzerprofile bereits seit April. Nutzer von Google Home erhalten auf Zuruf entsprechend Zugriff auf ihren Kalender oder ihre private Musiksammlung. Wann die Funktion fĂŒr Alexa in Deutschland zur VerfĂŒgung steht, ist noch nicht bekannt.

Tolino Epos: Wasserfester 7,8-Zoll-eBook-Reader mit Farbtemperaturanpassung

Am Mittwoch hat Amazon den wasserfesten eBook-Reader Kindle Oasis zu Preisen ab 229,99 Euro vorgestellt. Tolino zieht nun mit dem Tolino Epos fĂŒr 229 Euro nach. Der Tolino Epos besitzt ein 7,8 Zoll großes 300 ppi E Ink Carta HD-Display, das sich auch bei starker Sonneneinstrahlung noch gut ablesen lassen soll. Dieser Vorteil gegenĂŒber Tablets ist typisch fĂŒr eBooks-Reader und gilt zum Beispiel auch fĂŒr den Amazon Kindle.

Dank der Funktion „smartLight“ soll der eReader die Farbtemperatur seiner Beleuchtung an die Tageszeit anpassen. Das Licht des Tolino Epos soll also am Morgen klar und kĂŒhl sein und im Tagesverlauf immer wĂ€rmer werden – automatisch oder individuell einstellbar.

Gegen Wasser ist der Tolino Epos ebenfalls geschĂŒtzt, Sie können damit also in der Badewanne oder am Strand oder am Schwimmingpool unbesorgt lesen. Konkret bedeutet „wasserfest“: Schutz vor SĂŒĂŸwasser bis 1 Meter Tiefe und fĂŒr 30 Minuten. Möglich macht das die Nanobeschichtung des Readers.

Die 8 GB große interne Speicher soll bis zu 6000 eBooks aufnehmen können (von den 8 GB stehen 6 GB fĂŒr eBooks zur VerfĂŒgung). Dazu kommen noch 25 GB Onlinespeicher in der Tolino-Cloud. Über die Tolino-Cloud haben Sie von verschiedenen LesegerĂ€ten aus Zugriff auf Ihre eBook-Bibliothek – z.B. mit dem eBook Reader, Smartphone oder Tablet. Sie können den internen Speicherplatz aber nicht ĂŒber eine microSD-Karte erweitern.

Das Stromaufladen erfolgt ĂŒber die USB-Schnittstelle. Eine Akku-Ladung soll bis zu vier Wochen Lesefreude ermöglichen. WLAN-Zugriff und Gratis-Zugang zu den Hotspots der Deutschen Telekom ist ebenfalls im Preis einhalten. Der Download der eBooks erfolgt ĂŒber WLAN.

Der Tolino Epos unterstĂŒtzt das eBook-Standardformat ePUB (mit und ohne Kopierschutz), auch PDF und TXT-Dateien können Sie mit dem Tolino Epos lesen. Sie sind beim Tolino nicht an eine einzige eBook-Quelle gebunden, sondern können eBooks aus verschiedenen Quellen lesen.

Besucher der Frankfurter Buchmesse können den Tolino Epos am tolino Messestand in Halle 3.0 H4 ansehen und ausprobieren.
Preis und VerfĂŒgbarkeit

Der Tolino Epos kostet 229 Euro und ist voraussichtlich ab dem 27.10.2017 lieferbar. Vorbestellungen sind bereits jetzt unter anderem bei Weltbild möglich oder in unserem Preisvergleich möglich.

Tolino Select: Abonnement fĂŒr eBooks

Ebenfalls neu ist das eBook-Abonnement Tolino Select. Dabei bieten die beteiligten BuchhĂ€ndler eine Vorauswahl von eBooks an, um dem Tolino-Kunden die Auswahl zu erleichtern. Jeden Monat finden die Kunden 40 neue Titel im Angebot, jeweils zehn Titel in den Genres „Romane & ErzĂ€hlungen“, „Krimis & Thriller“, „Fantasy & Science Fiction“ und „Liebesromane & Erotik“. Der Abonnent kann pro Monat vier neue Titel auswĂ€hlen. Das Abo kostet 9,90 Euro pro Monat, der erste Monat ist gratis. Tolino Select ist monatlich kĂŒndbar und bei Thalia, Weltbild, Hugendubel, bĂŒcher.de und ebook.de erhĂ€ltlich.

Hinweise auf Game Boy Classic Mini aufgetaucht

Mit dem NES Classic Mini und dem SNES Classic Mini hat der japanische Hersteller Nintendo bereits zwei Neuauflagen seiner klassischen Konsolen im Angebot. Dazu könnte sich schon bald eine Mini-Version des beliebten Handhelds Game Boy gesellen. Darauf deuten zumindest neue DatenschutzeintrĂ€ge in Japan hin. Am 15. September hat sich der Hersteller dort den Namen „the first Game Boy“ schĂŒtzen lassen.

Zudem finden sich im Antrag Hinweise auf zugehörige Programme, Programme fĂŒr Smartphones, Smartphone-HĂŒllen und sogar SchlĂŒsselbĂ€nder, Uhren und Ketten. Gut möglich, dass Nintendo auch eine Neuauflage des Klassikers aus dem Jahre 1989 plant. Es könnte natĂŒrlich auch sein, dass sich Nintendo auf seine Heimkonsolen beschrĂ€nkt und als nĂ€chstes eine geschrumpfte Version des Nintendo 64 in den Handel bringt. Problematisch wĂ€re bei einer Neuauflage des Game Boy jedoch die GrĂ¶ĂŸe. Der Game Boy war nach heutigen MaßstĂ€ben zwar eher groß, dennoch mĂŒsste in der geschrumpften Neuauflage ein ausreichend großer Bildschirm verbaut sein. Der bislang kleinste Handheld von Nintendo ist der Game Boy Micro, eine geschrumpfte Version des Game Boy Advance, die im Grunde nur aus einem Bildschirm und wenigen Tasten besteht. Der Erfolg der beiden Konsolen NES und SNES Classic Mini zeigt, wie hoch die Nachfrage nach derartigen Neuauflagen ist. Beide Plattformen waren schnell vergriffen.

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