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Morgenmagazin vom Freitag, 17. November 2017

17.11.2017 | 07:01 Uhr |

Time: iPhone X unter den 25 Erfindungen des Jahres +++ Wie Apple Macbook-Nutzer in die Ecke drängt +++ Update: iOS 11.1.2 behebt zwei Bugs +++ Waren alle iPhone-8-Gerüchte richtig? +++ Fisker: Neuer Feststoffakku soll E-Autos in nur einer Minute laden +++ WordPress 4.9 „Tipton“ veröffentlicht +++ Amazon dementiert kostenlosen Streaming-Dienst

17. November: Weit, weit, weg

Möge die Macht mit Ihnen sein! Und einen Guten Morgen wünschen wir freilich auch. In vier Wochen ist es endlich soweit, der zweite Film der dritten Trilogie kommt in die Kinos. Eingeweihte wissen längst, dass Star Wars VIII zwar "Die letzten Jedi" behandelt, am 14. Dezember 2017 aber keineswegs der letzte Star-Wars-Film in die Kinos kommt. Mittlerweile gibt es ja auch Spinoffs wie "Rogue One" und der neue Eigentümer der Marke, Disney, hat erst letztens die vierte Trilogie angekündigt. In nicht so ferner Zukunft erfahren wir also mehr über die Vergangenheit einer weit, weit, entfernten Galaxie.

Man mag ob der Inflation der Filme den Kopf schütteln, selbst wenn man kein Trekkie ist und anderen, scheinbar ewig laufenden Franchises anhängt. Man kann sich gerne auf den Standpunkt stellen, dass nur die erste Trilogie von 1977 bis 1983 die wahren Star Wars sind. Es ist aber keineswegs so, dass früher alles besser war. Denn daran sei gerade heute, am 17. November erinnert.

Vor genau 31 Jahren lief im US-Fernsehsender CBS das erste und das letzte Mal ein erstes Spinoff der Reihe: Das Star Wars Hollyday Special. Aus guten Gründen wird dieser Film nicht mehr wiederholt und nicht bei den wichtigen Weihnachtsfilmen aufgeführt, die man sich alljährlich mehr oder minder verpflichtend ansehen muss. Mit Weihnachten gibt es ja im Universum der Sternenkrieger ein Problem. Andere Galaxie, lange her, wie können die dort Jesu Geburt gefeiert haben?

Um die heftigen theologischen und philosophischen Konsequenzen, die die Entdeckung von halbwegs Menschen ähnlichen Spezies weit draußen im All haben sich Macher des Specials 1978 nicht weiter geschert und stattdessen Weihnachten auf (nicht unwichtige) soziale und (recht unwichtige) kommerzielle Aspekte reduziert. Immerhin fliegt Chewbacca an Weihnachten heim, pardon, am Wookie Life Day eben, um sich auf dem Planeten Kashyyyk mit der Familie zu treffen. Mit dabei sind auch die Nicht-Wookies aus der Belegschaft: Han Solo, Prinzessin Leia und Luke Skywalker nebst Droiden, selbst die Stimme von Darth Vader ist zu hören.

Das Special mit allerlei Musical-Einlagen und Kommerzkitsch war nicht nur künstlerisch ein Flop, selbst George Lucas muss es grauenhaft gefunden haben. Vielleicht wurde "Das Imperium schlägt zurück" deshalb so duster. Wenigstens hat uns das Star-Wars-Imperium vor weiteren Weihnachtsspecials verschont. Bei den Trekkies wäre so etwas ja leichter möglich, man könnte ja den wieder jungen Kirk den Klingonen erzählen lassen, dass … aber wir wollen hier niemanden auf schräge Ideen bringen, am Ende feiern sie auch noch auf der Enterprise einen Wookie Life Day. Peter Müller

Lesetipps für den Freitag

Spärliche Alternativen : "Hast du kein iPhone, dann hast du kein iPhone" - so bewarb Apple noch die ersten Generationen seines Smartphones. Das gilt so auch noch heute, aber immerhin lässt Apple eine breite Wahl zwischen iPhone SE und iPhone X, es gibt immer eine Alternative, kommt man mit einer Designentscheidung Apples nicht klar oder will sie sich nicht leisten. Das ist beim Mac mittlerweile nicht so, merkt Macworlds Jason Snell an und erklärt Apples Design mit dem Alleinstellungsmerkmal, dass eben einzig und allein Apple Mac-Hardware produziert. So schere sich Apple nicht darum, dass eine womöglich zu gewagte Gestaltung etwa der Tastatur viele Anwender verzweifelt zurücklässt: Anstatt eine langweile einzubauen, mit der alle zurecht kommen, verwendet Apple eine Technik, die zwar viele schätzen aber mindestens genau so viele ablehnen. Allein, es gibt hier kein  Fallback, oder wie es Jason Snell ausdrückt, kein Überdruckventil. Keinen Plan B, auf den man ausweichen könnte. Denn der Mac Mini, der genau an dieser Stelle steht, ist seit nunmehr über drei Jahren unverändert und auf einen noch älterem Stand der Technik. Immerhin gelte aber: Magst du kein Macbook, dann hast du immer noch ein iPad.

Gegen Kälteschäden: Recht bald nach dem letzten Wartungsupdate hat Apple mit iOS 11.1.2 nachgelegt. Der Fix war aber auch notwendig, denn er behebt ein Problem mit iPhone X, denen der Bildschirm in der Kälte buchstäblich einfrieren konnte. Über diesen Fehler waren erst seit letzte Woche Berichte kursiert. Auch ein zweiter Fehler, den das Update behebt, hatte das neue iPhone X betroffen und für verzerrte Darstellungen von Live Photos und Videos gesorgt. Das nächste Update steht schon in den Startlöchern: Vermutlich noch in diesem Jahr wird iOS 11.2 mit schnellerem drahtlosen Laden und Apple Pay Cash herauskommen.

Komplex: Zwar haben einigen Käufer des iPhone X noch kleinere Probleme, die Apple nach und nach behebt, doch kommt in der Regel das neue Telefon gut im Markt an. "Außergewöhnlich komplexe Probleme" habe man bei der Entwicklung des iPhone X lösen müssen, erklärt Design-Chef Jony Ive im Interview mit dem Time-Magazine, das das iPhone X in seine Liste der 25 wichtigsten Erfindungen des Jahres aufgenommen hat. Hardware-Chef Dan Riccio pflichtet bei: Das iPhone X sei das Gerät, das man schon lange habe entwickeln wollen und das radikale Entscheidungen erfordert habe. Der Pfad, immer nur an bewährten Features festzuhalten, würde ins Nichts führen, meint Ive, der auch den Preis des iPhone X verteidigt. Dieser komme von enormen Rechenfähigkeiten des Smartphones, die man in ein derart kleines Gehäuse gepackt habe. Wer sich das nicht leisten könne oder wolle, finde in Apples Angebot aber nach wie vor traditionellere und günstigere Geräte.

Wechsel: Apples erste Vice President of Diversity and Inclusion Desnise Young Smith verlässt das Unternehmen zum Jahresende. Ihren Titel hatte sie erst seit Mai getragen, zuvor diente sie schon drei Jahre lang als Personalchefin. Ihren Posten hat Apple laut TechCrunch auch gleich neu besetzt, Christie Smith kommt von der Unternehmensberatung Deloitte, bei der sie 17 Jahre lang beschäftigt war. Bei Apple werde sie an die VP for People, Deirdre O'Brien berichten. "Wir glauben stark daran, dass Diversität Innovation antreibt," erklärt Apple in einem Statement, Christie Smith sei eine erfahrene Führungskraft, die den eingeschlagenen Weg zu Apples Vorteil weiter voranschreiten werde.

Vergleich: Laut Nokias Threat Intelligence Report bleibt iOS das sicherste mobile Betriebssystem. Wie der NetGuard Endpont Security Service des Unternehmens ermittelt habe, lag die Infektionsrate für mobile Systeme in den ersten drei Quartalen bei 0,68 Prozent, nur so viele respektive wenige Geräte wurden von Malware infiziert. Den überwiegenden Anteil der Malware hatten Android-Geräte abbekommen, mit 68,5 Prozent aller Fälle lag das Google-System an der Spitze, gefolgt von Windows mit 28 Prozent. Wie viel genau nun iOS abbekommen hat, geht aus den Daten nicht hervor, man kann jedoch davon ausgehen, dass die 3,54 Prozent für "Andere" vor allem von iPhones und iPads kommen. iOS ist somit nicht zu hindert Prozent sicher, aber weit sicherer als andere mobile Systeme. Android-User sollten sich aber nicht zu sehr grämen, die meisten von Nokia gezählten Infektionen betrafen Downloads aus App Stores von Dritten, der Google Play Store indes ist fast so sauber wie Apples App Store.

Weitere Nachrichten:

Waren alle iPhone-8-Gerüchte richtig?

"Meh, das war langweilig", dachte sich manch Apple-Fan nach der Keynote zum iPhone 8. Und tatsächlich, die gut durchdachte Dramaturgie der Keynote mit einem iPhone X als "One more Thing" hat wohl ein sabotierender Mitarbeiter vermasselt, wurde doch die GM-Version des iOS 11 kurz vor der Keynote geleakt und damit allerletzte Einzelheiten wie die genauen Namen und beispielsweise Animoji verraten. Beim Zuschauen denkt sich nur ein interessierter Technik-Fan: "Das habe ich schon gehört, das habe ich schon gehört, also, nichts neues." Haben aber denn alle Gerüchte zum iPhone 8 bzw. iPhone X gestimmt? Erstaunlicherweise ziemlich viele davor kolportierte Features sind gar nicht gekommen.

An dieser Stelle macht es keinen Sinn, die Leaks aus der Homepod-Firmware und aus der Golden-Masters-Version des iOS zu behandeln. Die alle waren richtig, denn die Quelle war ja Apple selbst. Es gibt aber weitere Info-Quellen, die für einige Aufregung gesorgt haben. Und rein technisch gesehen, stimmt ungefähr die Hälfte der kolportierten Feautres nicht, denn das iPhone 8 hat kein OLED-Display und kein Kamera-System auf der Vorderseite zur Gesichtserkennung. Aber auch neben diesen doch noch erschienenen Funktionen, obgleich mit iPhone X, gab es in diesem Sommer genügend ungenaue Angaben zu den neuen iPhones.

Auch Apple hat manche Gerüchte ausdrücklich dementiert, obwohl sich die Firma zu den meisten Rumors nicht äußert. Diese betrafen die kolportierten Projekte der Touch ID. Angeblich hat Apple noch im Sommer versucht, den Fingerabdruckscanner unter dem Bildschirm unterzubringen. Als dies nicht gelungen ist, habe man sich angeblich entschieden, nur auf Face ID zu setzen. Gegendarstellung von Apple: die Face ID im aktuellen iPhone X war schon Ende 2016 eine entschiedene Sache.

Auf Twitter hat sich insbesondere ein Nutzer namens Benjamin Geskin profiliert. Angeblich hat er immer als erster ziemlich glaubwürdige Einzelheiten zu dem kommenden iPhone veröffentlicht. Wir haben seine Aussagen ausgewertet, weil auch etablierte Blogs und Magazine seine Tweets in eigene Berichterstattung aufgenommen haben. Bei solcher Relevanz lohnt sich immer zu wissen, ob die Quelle etwas taugt oder nicht.

Wir haben vom August 2016 bis September 2017 rund 1600 Tweets von seinem Profil heruntergeladen. Bei weniger als der Hälfte – 450 Tweets – handelte es sich um iPhones. Wir konnten knapp 185 Tweets definieren, die eine Aussage, also keine Frage, Umfrage, Bewerbung der eigenen angeblich naturgetreuen iPhone-X-Modellen etc. beinhalteten, und deren Wahrheitsgehalt mehr oder weniger überprüfbar war. Von diesen 185 Tweets waren 108 falsch. Zur Erinnerung: ein iPhone in  Blush Gold ist nie erschienen, auch die weißen Ränder um das OLED-Display waren nicht nur hässlich, sondern Gott sei dank absolut falsch , auf ein iPhone mit 512 GB Speicher warten wir bis heute. Dazu hat er eine falsche Einladung zu der angeblichen Keynote im Frühjahr 2017 verbreitet. Diese Gerüchte hatten Anfang bis Mitte Februar in China kursiert, offenbar hat Geskin die Bilder ohne weitere Überprüfung einfach übernommen.

Bei den angeblichen Bestandteilen des iPhone X bzw. iPhone 8 erreichte Geskin ebenfalls eine nicht besonders hohe Trefferquote. Bei manchen Tweets war es uns schlicht und ergreifend nicht möglich zu überprüfen, ob nichts sagende Kabel tatsächlich im iPhone oder in jedem anderen beliebigen Handy vorkommen. Zu solchen Tweets haben wir zehn Einträge eingeordnet.

Zu den mehr oder weniger richtigen Vorhersagen von Geskin haben wir rund 50 von seinen Tweets eingeordnet, heißt, knapp ein Drittel aller von Geskin getroffener Aussagen zum iPhone X bzw. iPhone 8 waren richtig. Ziemlich viel davon stammten aus den beiden Leaks im Sommer – dem Homepod-Leak und dem iOS 11.2-Leak wenige Tage vor der Keynote. Allerdings hat er als erster die Ausbuchtung im Display, die sogenannte Notch, ziemlich richtig getroffen.

Die ersten Treffer, was das Aussehen von iPhone X angeht, hat er auch relativ spät gelandet – Ende April 2017, obwohl erste Berichte zu dem kommenden iPhone schon im Herbst-Spätsommer 2016 auftauchten. 

Deutlich zuverlässiger war der bekannte Analyst Ming Chi Kuo, er hat bereits im Februar 2017 richtige Größe-Konstellation für drei iPhone-Modelle getroffen. Schon bei unserer Quellen-Auswertung der iPhone-7-Gerüchte hatten sich die meisten seiner Aussagen als korrekt erwiesen.

Fazit: Auf dem Feld der iPhone-Gerüchte ist es ein leichtes Spiel, seine eigene Person als Nachrichtenquelle zu etablieren. Dazu muss man sich nicht besonders gut in der Materie auskennen – Geskin hat eine iPhone-Keynote am 17. September, an einem Sonntag vorhergesagt, – sondern ständig für Nachschub an neuen Bildern, angeblichen Spezifikationen etc. sorgen. Ob diese stimmen oder nicht, spielt eh keine Rolle. Spätestes in zwei Wochen wird sich keiner daran erinnern. Fast keiner.

Fisker: Neuer Feststoffakku soll E-Autos in nur einer Minute laden

Der dänische Autodesigner Henrik Fisker will mit seinem E-Auto-Startup Fisker Inc. den E-Auto-Akku revolutionieren. Anstelle von Li-Ionen-Akkus will Fisker Feststoffakkus verbauen – eine Technologie, an der Konzerne wie Audi und Toyota bereits seit längerer Zeit forschen. Bislang ist es jedoch noch keinem Forscherteam gelungen, eine stabile Umsetzung zu einem markttauglichen Preis zu entwickeln. Fisker Inc. strebt diesen Durchbruch nun in fünf Jahren an.

Bis 2023 will sein Unternehmen einen Feststoffakku für E-Autos auf den Markt bringen, der Elektrofahrzeuge in nur einer Minute mit genügend Energie für 800 Kilometer versorgt. Erschwinglich soll die Technologie zu diesem Zeitpunkt auch sein. Entsprechende Patentanmeldungen für Feststoffakkus mit dreidimensionalen Elektroden hat Fisker Inc. bereits eingereicht. Es bleibt abzuwarten, ob das Unternehmen tatsächlich die mit der Entwicklung verbundenen Temperaturprobleme von Feststoffakkus lösen können wird und obendrein auch noch ein günstiges Produktionsverfahren finden wird. Feststoffakkus sind vor allem gegen Kälte sehr empfindlich, hier kann ihre Leistung erheblich nachlassen. Laut Fisker könne man jedoch „alle Hindernisse“, die einer Serienreife in den nächsten Jahren im Weg stehen, überwinden.

WordPress 4.9 „Tipton“ veröffentlicht

Die Blog- und Website-Software WordPress wurde in dieser Woche in einer neuen Version veröffentlicht. WordPress 4.9 „Tipton“ ermöglicht nun das Anlegen von Entwürfen für Website-Designs. Die Veröffentlichung kann ebenso wie bei Beiträgen geplant werden. Die Zusammenarbeit mit Kollegen und Freunden funktioniert über einen Vorschau-Link. Vor ungewollten Änderungen schützt eine Design-Sperre.

Beim Aufspüren von fehlerhaftem Code hilft in WordPress 4.9 eine Syntaxhervorhebung und Fehlerprüfung für das Bearbeiten von CSS und dem HTML-Widget. Die Software warnt Nutzer nun außerdem davor, wenn Sie einen Fehler speichern wollen, der möglicherweise zu einem White Screen führt. Ebenfalls neu sind ein Galerie-Widget und ein Button zum Hinzufügen von Medien. WordPress 4.9 bietet weiterhin eine verbesserte Theme-Vorschau und eine benutzerfreundlichere Anleitung zum Erstellen von Menüs.

Mit dem Gutenberg Block-Editor arbeiten die WordPress-Entwickler an einer neuen Möglichkeit, Rich Content einfach hinzufügen und editieren zu können. Gutenberg soll auf lange Sicht Lösungsansätze wie Shortcodes, individuelles HTML oder „mystery meat embed discovery" ersetzen. Interessierte können sich als Beta-Tester an der Entwicklung des Plugins beteiligen. Gutenberg zählt bereits mehr als 3.000 aktive Installationen. Voraussetzung ist WordPress 4.8.  

Amazon dementiert kostenlosen Streaming-Dienst

Ein Amazon-Sprecher hat am Donnerstag gegenüber dem IT-Magazin The Verge Gerüchte um einen kostenlosen Streaming-Dienst dementiert. „Wir planen keine kostenlose, werbefinanzierte Version von Prime Video“, erklärte der Konzern.

Am vergangenen Dienst hatte das Branchen-Magazin AdAge berichtet, Amazon befinde sich derzeit in Gesprächen mit Filmstudios, TV-Netzwerken und Medienunternehmen. Ziel dieser Verhandlungen sei es, eine kostenlosen, durch Werbung finanzierten Streaming-Dienst im Stil von Amazon Prime Video aufzubauen. Der Service sollte laut den Mutmaßungen eine Ergänzung zu Prime Video darstellen. Nutzer müssten hier jedoch keine monatlichen Abo-Gebühren zahlen, sondern könnten Inhalte kostenlos schauen. Der Dienst sollte durch Werbung finanziert werden.

Da Werbetreibende bei kostenpflichtigen Streaming-Diensten nur schwer Fuß fassen können, hatten Brachenexperten im werbefinanzierten Amazon-Modell eine lukrative Alternative gesehen. Die Werbeeinnahmen wollte Amazon den Gerüchten zufolge nach Anzahl der erreichten Zuschauer und Streaming-Dauer mit den Inhalte-Anbietern teilen. Dafür hätte der Konzern jedoch sowohl Zuschauer-Statistiken als auch Daten über Werbeeinnahmen offen legen müssen. Der Gratis-Dienst wäre für Amazon zudem eine Möglichkeit gewesen, neue Kunden für sein kostenpflichtiges Prime-Abo anzulocken.

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