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Morgenmagazin vom Mittwoch, 13. Juni 2018

13.06.2018 | 07:01 Uhr |

Kein USB-C: Warum das iPhone bei Lightning bleibt +++ Was dem Mac im Herbst widerfahren sollte +++ Wie Nachrichten in der iCloud SMS behandelt +++ Ärger mit iOS: iPhone-Systemdienst frisst Datenguthaben +++ Nomad stellt iPhone-Kabel mit Akku-Funktion vor +++ Fitbit Ace: Fitness-Tracker speziell für Kinder erhältlich +++ Auto ausgebrannt: Samsung-Smartphone soll schuld sein +++ Ikea: Bequemer Gamer-Stuhl dank Po-Scanner

13. Juni: Im Gleichgewicht

Wir wünschen allseits guten Morgen! Warum das iPhone X so teuer ist und die 8er auch nicht viel günstiger? Die Antwort ist erschreckend trivial: Weil Apple diese Preise verlangen kann. Gewiss ist das iPhone ein bahnbrechendes Produkt, das in seinen mittlerweile elf Jahren eine kluge und innovative Evolution erlebt hat, die Geräte der Konkurrenz sind aber teilweise auch nicht schlecht. So kommen unabhängige Tester etwa immer wieder zu Ergebnissen, die Apple nicht schmeicheln. Die Kamera etwa ist nicht schlecht, andere Hersteller verbauen dem nach aber bessere Lösungen. 

In anderen Bereichen fällt der Vergleich schwerer: Wird iOS 12 nun besser als Android P, sind die Memojis Apples hübscher als die Lösungen von Samsung? Ist Siri schlauer oder dümmer als der Google Assistant? Und was sagen überhaupt Benchmarks aus? Könnte man all diese Fragen zu Hardwareausstattung, Software und Services objektiv beantworten, dann käme man zu einem eindeutigen Ergebnis. Das hieße dann entweder "Ja - das iPhone ist zu teuer" oder eben "Nein - es ist seinen Preis wert." Nur ist eine derart objektive Antwort nicht möglich.

Mehr noch: Man kann relativ schlecht beziffern, ob die Marge Apples nun fair ist. Die Komponenten wie Bildschirm, Speicher oder Prozessor haben einen recht genau bestimmbaren Preis, Analysten machen sich ja immer ein Vergnügen daraus, neue iPhones komplett zu belegen, die Preise für die Einzelteile zu berechnen und mit dem Endpreis in Relation zu setzen. Den Hinweis, es entstünden ja auch noch Kosten beim Vertrieb und beim Marketing, vor allem aber bei der Entwicklung, weswegen der Aufschlag doch nicht so riesig ist wie er scheint, lesen die Meisten nicht mehr. Steht ja nicht in der Schlagzeile.

Und selbst hier müssen Messmethoden versagen: Was kostet Apple nun die Entwicklung genau? Wie viele Sackgassen beschritten die Ingenieure, bevor sie den Weg fanden? Es folgt schließlich die letzte aller Fragen, für die es auch keine genaue Antwort gibt: Welcher Aufschlag auf all die Kosten wäre fair? Gewissen Gewinn will man Apple dann doch zugestehen, es ist schließlich ein Unternehmen und keine Wohltätigkeitsorganisation.

Die Festlegung des Preises funktioniert so aber nicht. Apple verlangt den Preis, den es für seine Produkte verlangen kann, eine Folge Jahrzehnte langer Pflege einer Premium-Marke. In anderen Branchen gibt es auch Hersteller, die weit mehr als die Summe aus Produktions-, Entwicklungs- und Komponentenkosten verlangen können. Apple ist im Smartphonemarkt derart erfolgreich, dass es nach wie vor fast alle Profite des Segments einfahren kann. Andere Hersteller sehen sich in Preiskämpfe am Rande der Wirtschaftlichkeit verwickelt. Und wer hier zuerst zuckt, kann verlieren. Denn eine Senkung des Preise mag zwar zu mehr Absatz und Marktanteilen führen, das ist aber fatal, zahlt man bei jedem Verkauf noch drauf. Umgekehrt könnte eine Preissteigerung die Folge zeitigen, dass die Kunden lieber zu den Geräten der Konkurrenz greifen. Wir sprechen hier von einem Nash-Gleichgewicht, benannt nach dem heute vor 90 Jahren geborenen Mathematiker John Forbes Nash Jr. – so mancher kennt ihn aus dem Oscar prämierten Film "A Beautiful Mind" mit Russell Crowe in der Hauptrolle. Keiner der Beteiligten ändert hier seine Strategie, weil sie sich als die günstigste erwiesen hat.

Apple ist hier aber eben außen und kann die Preise setzen, die es für richtig hält ohne auf die anderen achten zu müssen. Allenfalls mit seinen Kunden hat sich Apple in ein Nash-Gleichgewicht begeben. Der Hersteller hält an seiner Strategie der hohen Preise bei hoher Qualität fest, der Kunde an der seinen, keine Billigware zu erwerben, die man schon bald austauschen müsste. Das hat sich wie erwähnt über die Jahrzehnte eingependelt und dürfte nicht so schnell ausgehebelt werden. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Niemals: Digitimes wärmt ein altes Gerücht auf. Apple werde in den iPhone-Modellen des Jahres 2019 den Lightning-Port durch USB-C ersetzen, heißt es da. Michael Simon von Macworld ordnet das Gerücht ein, mit einem klaren Urteil: Niemals wird das passieren. Zwar setzt sich USB-C selbst beim Mac allmählich durch und viele Android-Smartphones sind mit dem symmetrischen und flexiblen Port ausgestattet, doch für Apple gibt es keine Gründe, das beim iPhone umzusetzen. Angeblich hätte bereits das iPhone X einen USB-C-Anschluss bekommen sollen, vor einem guten Jahr hatte das Wall Street Journal derartige Spekulationen verbreitet. USB-C biete für das iPhone keine Vorteile, auch Lightning ist symmetrisch, kann hohe Ladestromstärken übertragen und Daten in hoher Geschwindigkeit, gewissermaßen war Lightning im Jahr 2012 schon dort, wo USB-C heute ist. Praktisch wäre es zwar, mit nur einem Kabel iPhone, Macbok und iPad laden zu können, das ist aber der einzige Vorteil. Das iPhone würde dann aber wie jedes andere Smartphone auch, etwas, das Apple unbedingt vermeiden wollte. Allenfalls für das iPad könne man sich diesen Wechsel noch vorstellen, da USB-C auch ein klein wenig dicker ist als Lightning. Doch selbst ein USB-C-iPad ist eher unwahrscheinlich.

Herbstwünsche: Hardware hat Apple auf der WWDC dieses Jahr völlig außen vor gelassen, besonders beim Mac ist das schmerzlich aufgefallen. Cnet hat nun eine Liste veröffentlicht mit Wünschen oder Forderungen an Apple für die nächsten Updates, die am besten schon im Herbst erscheinen sollten. Ganz oben steht der Wusch nach einer besseren Tastatur für die Macbook Pro, die extrem flache mit ihrem Schmetterlingsmechanismus würde niemand schätzen. Die Touchbar habe zwar ein paar Fans mehr und durchaus auch ihren Nutzen, Apple sollte sie aber komplett optional machen und nicht nur beim günstigeren 13-Zoll-Modell weglassen. Immerhin gibt es in 15 Zoll auch noch das Modell von 2015 bei Apple zu kaufen - ohne Touchbar. Wer sich auf den neuen Mac pro freut, sollte auch nicht mehr allzu lange auf die Folter gespannt werden, heißt es weiter, Apple solle doich schon einmal mit ersten Details zu seiner Ausstattung rausrücken. Immerhin hatte Apple den aktuellen Mac Pro und den iMac Pro seinerzeit schon ein gutes halbes Jahr vor Verkaufsstart gezeigt. Das Macbook Air braucht nun auch dringend ein Update, für einen Preis von unter 1000 US-Dollar würde es bestimmt zum Verkaufsschlager. Schließlich sei USB-C zwar toll, doch wäre in künftigen Macbook Pro etwas weniger Radikalität wünschenswert und ein USB-A-Anschluss oder eine HDMI-Buchse für viele von Vorteil. Zumindest auf letzteres, auf den Schritt zurück, wird man aber gewiss verzichten müssen, andere Anregungen könnte sich Apple durchaus zu Herzen nehmen.

Zu wenig, zu spät : Das Totenglöckchen für den Mac läuten gehört haben indes bereits die Kollegen der Computerworld. Unter dem Titel "RIP Macintosh: 1984–2018" weist Steven J. Vaughan-Nichols auf den Grund hin, warum Apple den Mac längst nicht mehr so leidenschaftlich schätzt wie es bei dessen Anwendern der Fall ist: Mit dem iPhone hat Apple im letzten Jahr mehr als fünfmal so viel eingenommen. Leicht polemisch setzt Vaughan-Nichols an, Apple würde leiber eine Milliarde US-Dollar in die Hand nehmen, um die Farbe des nächsten iPhones zu optimieren, als sie in die Weiterentwicklung des Mac zu stecken. Und er kann es sich auch kaum vorstellen, dass iOS-Entwickler sich mit den (nur gerüchteweise so genannten) Marzipan-Tools wirklich antun, ihre Apps für eine "sterbende Plattform" zu portieren. Mojave schließlich sei so uninteressant, wie ein Systemupdate nur sein könne, und das wolle etwas heißen, etwa im Vergleich zu Windows ME. Mit sterbenden Desktopsystemen müssen sich aber auch Microsoft und Google auseinander setzen, kein Wunder, dass letztere Chrome OS vorantreiben. Der Desktop der Zukunft sei für Autoren, Entwickler, Kreative und Künstler gebaut, diese kämen mit Linux sicher auch gut zurecht. Apple bliebe also nur die Flucht in diese Nische, in der das Unternehmen ja auch schon lange war und solle den Mac (wieder) für Profis ausbauen. Also weg mit dem "lahmen Macbook pro mit Touchbar", stattdessen ein Macbook Pro mit mehr Leistung (in dann dickerem Gehäuse) und was ist mit dem Mac Mini? Wir merken hier noch an: Über den unmittelbar bevorstehenden Tod des Mac im Speziellen und Apples im Allgemeinen haben wir schon öfter gelesen. Auch wenn der klassische PC seit Jahren nicht mehr wächst oder gar schrumpft: Apple steht gegen den Trend. Aber in der Tat lässt das High-End-Angebot derzeit zu wünschen übrig, Besserung ist aber in Sicht.

Feiner Unterschied: Nachrichten, die von iOS-Gerät zu Mac und umgekehrt und in beliebiger Kombination verschickt werden, sind Ende zu Ende verschlüsselt. Mit iOS 11.4 und macOS 10.13.5 kommt das Feature Messages in iCloud, das bedeutet, das an allen Geräten der selben Apple ID die Unterhaltungen auf dem gleichen Stand sind und synchronisiert werden. Über iCloud.com kommt man an die Ende-zu-Ende verschlüsselten Daten aber nicht heran, ebenso wenig wie an den iCloud-Schlüsselbund. Über Nachrichten tauscht man aber mit Geräten von außerhalb des Apple-Ökosystems Texte und Bilder via SMS und MMS aus, hier besteht potentiell die Gefahr, dass diese Nachrichten beim Übertrag vom und zum Telekomprovider abgefangen und gelesen werden könnten. Auf dem Endgerät sind sie dann aber sicher und ebenso bei der Synchronisation von Mac zu iPhone zu iPad.

Überlebt: Das iPhone X ist wasserdicht. Zumindest in Maßen, die Zertifizierung IP67 besagt, dass in einem Meter Wassertiefe 30 Minuten lang aushalten kann. Gegen Wasserschäden gibt Apple dennoch keine Garantie. Dass das iPhone X aber sogar noch ein bisschen mehr aushalten kann als die Zertifizierung verspricht, berichtet nun Futurezone.at. Der Youtuber Man + River habe bei einem seiner Ausflüge ein iPhone X in einem Fluss entdeckt, das dort etwa zwei Wochen gelegen hatte. Nach dem Trocknen erwies es sich aber nicht nur als wieder funktionsfähig, sondern auch als unzureichend gesichert, was in diesem Fall aber von Vorteil war. Denn über die Kontakte-App konnte der Finder die Besitzerin ermitteln, die über die Rückgabe mehr als erfreut war, denn ein Backup ihrer Fotos besaß sie nicht. Wenigstens war das iPhone X in eine Hülle gepackt, die Rahmen und Display vor größeren Schäden schützte.

Weitere Nachrichten:

Ärger mit iOS: iPhone-Systemdienst frisst Datenguthaben

Kaum einem iPhone-Besitzer steht ein unbegrenztes Datenvolumen zur Verfügung, bei den Mobilfunkverträgen der Telekom sind noch immer magere 1 GB die Grundversorgung. Bei einigen Nutzern sorgt deshalb ein iOS-Hintergrunddienst für viel Ärger. Manchmal scheint nämlich der Systemdienst "iTunes-Accounts" in kürzester Zeit hunderte an MB zu verbrauchen. Man erhält dann viel zu schnell eine Nachricht des Providers, das Datenvolumen sei aufgebraucht.

Ob der Systemdienst der Schuldige ist, erfährt man über die Statistiken der Datennutzung. Zu finden ist der Eintrag unter Mobiles Netz – Systemdienste – iTunes Accounts - die Systemdienste findet man ganz weit unten in der Liste. Bei unserem iPhone und mehreren iPhones der Redaktion sind hier nur wenige MB an verbrauchtem Datenvolumen aufgeführt, bei einem Nutzer des Apple Support-Forums waren es dagegen 5,6 GB in drei Monaten! Leider ist nicht ersichtlich, welche der iTunes-Dienste für das Problem verantwortlich sind, wahrscheinlich handelt es sich vor allem um Synchronisierungs-Verbindungen. Das Problem ist nicht neu, so sorgten auch Dienste wie der „iTunes-Mediendienst“ schon oft für den Verbrauch großer Datenvolumen. Bei einigen Anwendern scheint hier ein Hintergrundprozess zu viele Daten zu verbrauchen, einige Nutzer tippen auf Funktionen wie Podcasts oder Apple Music. Wir empfehlen bei Problemen unter Einstellungen – Mobiles Netz die Nutzung mobiler Daten für iCloud Drive, Apple Music und App Store zu deaktivieren. Auch der Dienst „WLAN-Unterstützung“ soll schon öfter für hohe Datenvolumen gesorgt haben und sollte besser ausgeschaltet sein. Ein guter Tipp ist außerdem die Deaktivierung der Hintergrundaktualisierung , gibt es doch einige Apps, die im Hintergrund große Datenmengen hoch- und herunterladen. Besonders Snapchat und Instagram sind hier als Problemfall bekannt, zudem wird der Akku dadurch stark belastet. Verwalten kann man die Hintergrundaktualisierung über Allgemein/Hintergrundakatualisierung.

Man sollte außerdem nicht vergessen: Bei vielen Anwendern ist trotz großer Datenvolumen in der Statistik alles in Ordnung: Die Statistiken müssen manuell mit der Funktion „Statistiken zurücksetzen“ zurückgesetzt werden, nach einigen Jahren stehen hier sonst riesige Beträge. Hat man aber die Statistiken aber erst vor einem oder wenigen Monaten zurückgesetzt, sind mehrere GB einfach zu viel.

Nomad stellt iPhone-Kabel mit Akku-Funktion vor

Auf den ersten Blick wirkt das Konzept des Battery-Cable vielleicht etwas merkwürdig, es hat aber einige Vorteile: Der Zubehörsteller Nomad bietet mit seinem Battery Cable nämlich eine interessante Kombination aus Lightning-Kabel und Powerbank. Der Vorteil der Kombination: Man hat in einem Gerät ein 1,5m-Ladekabel und einen mobilen Akku dabei und nach dem Aufladen eines iPhones oder iPads wird immer der Akku geladen. Die Powerbank sollte also fast immer aufgeladen sein, ohne dass man darauf achten muss. Dazu muss man nicht an das Lightning-Kabel des iPhones denken, wenn man die Powerbank für unterwegs mitnehmen will. Schade: Mit einer Kapazität von 2800 mAh genügt die Kapazität gerade für ein Standard-iPhone und in den USA kommt das Gerät für immerhin 50 US-Dollar auf den Markt. Das Battery Cable V2 ist bereits die zweite Generation von Nomad, in Deutschland ist aktuell noch die Vorgängerversion im Handel . Mit 2350 mAh bietet diese weniger Kapazität, die neue Version des Akkumoduls soll außerdem durch ein neues Aluminiumgehäuse deutlich robuster sein – ein Kritikpunkt einiger Käufer am alten Modell.

Fitbit Ace: Fitness-Tracker speziell für Kinder erhältlich

Fitbit verkauft ab sofort seinen ersten Fitnesstracker speziell für Kinder: Den Fitbit Ace. Er kostet in Deutschland 99,95 Euro.

Der Fitbit Ace soll für Kinder ab acht Jahren geeignet sein. Der neue Tracker basiert auf dem Fitbit Alta und zeichnet wie gewohnt diverse körperliche Tätigkeiten auf. Er zählt die zurückgelegten Schritte und aktiven Minuten und erfasst, wie viele Stunden man geschlafen hat. Der Ace schickt zudem eine Push-Nachricht, wenn er feststellt, dass sich der Träger oder die Trägerin schon längere Zeit nicht mehr bewegt hat. Wie auch die anderen Fitbits verschickt der Ace Abzeichen zur Motivation. Die Datenübertragung zum Smartphone erfolgt via Bluetooth 4.0.

Im Unterschied zu den anderen Fitness-Trackern haben aber nur die Eltern Zugriff auf alle erfassten Körperwerte wie die Zahl der verbrannten Kalorien. Die Eltern können auf der Webseite von Fitbit die vom Ace erfassten und angezeigten Informationen verwalten. Zu diesem Zweck hat Fitbit jetzt einen neuen Bereich für Familien-Konten angelegt.

Der Fitbit Ace ist spritzwassergeschützt (Schutzklasse: IPX7) und verträgt wohl auch kurzes Untertauchen im Wasser, beim Schwimmen oder Tauchen sollte der Fitbit Ace aber nicht getragen werden. Für die Anzeige von Uhrzeit, Datum und den Fitnessdaten auf dem OLED-Touch-Display gibt es zehn unterschiedliche Zifferblätter. Eine Akku-Ladung soll bis zu fünf Tage durchhalten.

Fitbit verkauft den Ace in den Farben Power Lila und Elevtric Blue für 99,95 Euro.

Auto ausgebrannt: Samsung-Smartphone soll schuld sein

Die US-Nachrichtenseite wxyz meldet einen neuen und spektakulären Vorfall, bei dem angeblich ein Samsung-Smartphone Feuer gefangen und dadurch das Auto der Besitzerin zerstört habe.

Die Frau behauptet, dass sie am Morgen des 21. Mai 2018 mit ihrem Wagen, einem Nissan Maxima, auf dem Highway unterwegs war und zwei Samsung-Smartphones im Getränkebecherhalter ihres Fahrzeugs abgelegt hatte: Ein Samsung Galaxy S4 und ein Galaxy S8. Plötzlich sah sie im Augenwinkel Funken fliegen, die sofort einen Brand verursachten. Die Frau fuhr rasch an den Fahrbahnrand und stieg sofort aus. Keine Sekunde zu früh, denn ihr Nissan stand bereits in Flammen, wie die Frau berichtet. Das Feuer muss sich also schlagartig ausgebreitet haben.

Die Feuerwehr von Detroit bestätigt den Fahrzeugbrand gegenüber wxyz, äußert sich aber nicht zu den Ursachen. Die Fahrzeugbesitzerin hat sich einen Rechtsanwalt genommen und Samsung kontaktiert. Dem Rechtsanwalt zufolge leidet seine Mandatin aufgrund des Vorfalls unter Schlafstörungen und habe emotionale Narben davon getragen.

Samsung habe bereits ein Untersuchungsteam geschickt, das den ausgebrannten Wagen und die Reste der Smartphones untersucht habe. Allerdings stehe noch nicht fest, welches der beiden Smartphones den Brand verursacht habe.

Samsung bestätigte gegenüber wxyz die Untersuchung des Vorfalls. So lange die Untersuchung nicht abgeschlossen sei, könne sich Samsung nicht zu den Gründen für den Brand äußern.

Die Frau hat bis jetzt noch keine Klage gegen Samsung eingereicht.

Ikea: Bequemer Gamer-Stuhl dank Po-Scanner

Ikea will mit Ubik künftig einen besonders bequemen Stuhl für Gamer anbieten, dessen Polster an den Po des Nutzers oder der Nutzerin angepasst sind. Dafür stellt das schwedische Möbelhaus in ausgewählten Filialen bald einen 3D-Körperscanner bereit. Kunden können darauf sitzen und der Scanner erfasst dabei die Besonderheiten ihres Hinterteils. Anhand der gescannten Po-Daten werden beim Partner-Unternehmen Unyq per 3D-Drucker zwei individuelle Sitzpolster für die rechte und die linke Po-Backe angefertigt. Während das Stuhl-Grundgerüst direkt aus der Ikea-Filiale mitgenommen werden kann, dauert die Erstellung der Sitzpolster zwei bis drei Wochen. Sind sie fertig, werden sie von Unyq auf dem Postweg direkt an den Kunden versendet. Dieser montiert sie per Klick-Verfahren dann einfach zu Hause an seinen bereits gekauften Ubik-Stuhl.

Der individuelle Ubik soll Rückenschmerzen und Krämpfen selbst bei langen Spielesessions vorbeugen. Ein erster Prototyp wurde in dieser Woche bei den Ikea Democratic Design Days vorgestellt. Auf den offiziellen Marktstart müssen Gamer jedoch laut Ikea noch bis 2020 warten. Was der Ubik kosten soll und in welchen Ländern er erhältlich sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

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