2325834

Morgenmagazin vom Mittwoch, 24. Januar 2018

24.01.2018 | 07:03 Uhr |

Canalys: Apple hat 29 Millionen iPhone X verkauft +++ Updates final: macOS 10.13., iOS 11.2.5, tvOS 11.2.5 und watchOS 4.2.2 +++ Apple Music: Künstler erhalten neue Analyse-Funktion +++ Beim Mac-Verkauf abgezockt - neue Betrugsmasche per Paypal +++ Amazon Echo Spot ab Mittwoch erhältlich +++ Erste MicroSD mit 512 GB demnächst erhältlich +++ Nike veröffentlicht Playstation-Sneaker

24. Januar: 24, 34, …

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Kaum zu glauben, heute ist schon der 24ste, der Heilige Abend ist schon wieder einen Monat her. Oder nur noch elf Monate entfernt, man kann ja allmählich Wunschzettel schreiben. Seit gestern können wir auch den HomePod beruhigt drauf setzen, an diesem Freitag lässt er sich endlich in USA, UK und Australien bestellen, ab 9. Februar wird er ausgeliefert. Wenn wir unsere Freunde und Kollegen jenseits des Ärmelkanals um Unterstützung bitten oder selbst durch den Kanaltunnel für einen Shoppingtrip fahren, sollten wir den schlauen Lautsprecher nicht erst zu Weihnachten 2018 in Betrieb nehmen können, sondern schon zu Steve Jobs' Geburtstag, am 24. Februar. Etwa einen weiteren Monat später könnte er ja vielleicht sogar auch schon in den Apple Stores von Berlin, Hamburg, München und auch Paris stehen: Für das Frühjahr hat Apple den HomePod für Deutschland und Frankreich versprochen. Der 24. März wäre ein Samstag, womöglich bringt uns die Post ja an jenem Tag das Paket, das wir eine oder zwei Wochen zuvor auf Apples Store-Seiten geordert haben. Der 24ste ist und bleibt ein wichtiges Datum.

Vor allem aber - Sie ahnen es - der 24. Januar. Heute ist es nun exakt 34 Jahre her, dass unser erklärter Lieblingscomputer das Licht der Welt erblickte, in Apples Hauptquartier in Cupertino zog Steve Jobs den ersten Macintosh aus seiner unspektakulären Tasche. Dies war also das Gerät, das versprach, das noch junge Jahr 1984 nicht so werden zu lassen, wie das Jahr 1984 aus George Orwell's gleichnamiger Dystopie.

Denn der neuartige Computer sollte ein wirklich persönlicher werden, Individualisten sollten damit ihrer Kreativität einen neuen digitalen Rahmen verpassen können. Computer, das waren davor Maschinen, die von finsteren Mächten zentral vorgehalten wurden, an denen moderne Sklaven nur Daten eingeben konnten, wenig kreativ, absolut gleich geschaltet und farblos. So wollte es zumindest der von Ridley Scott gedrehte Werbespot suggerieren, der zwei Tage zuvor während der Übertragung des Superbowl XVIII zwischen den LA Rams und den Washington Redskins gezeigt worden war.

Für Superbowl-Spots legen sich alljährlich Werbeagenturen mächtig ins Zeug, dass aber Chiat/Day eine Werbung hat produzieren lassen, in der das Produkt nicht eine Sekunde zu sehen und nur im Abspann per Text und Offsprecher erwähnt worden war - das hatte es vorher nicht gegeben. Beinahe verweigerte Apples Aufsichtsrat unter CEO John  Sculley  die Ausstrahlung, nur war die teure Werbezeit bereits gebucht und nicht mehr zu stornieren. Das Unheil musste also seinen Lauf nehmen - fürchtete man in Cupertino. Dabei begann die Geschichte Apples damit eine weitere spektakuläre Wendung zu nehmen - der Mac ist auch heute noch, da er in sein 35sten Lebensjahr eintritt, ein wesentliches Produkt im Portfolio.

Zugegeben: iPhones verkauft Apple bis zu 20 mal so viele, selbst das iPad hat in Stückzahlen den Mac längst überholt und blieb auch in schwachen Quartalen deutlich vor dem legendären Rechner. Ohne den Mac wäre Apple aber nichts, respektive überhaupt erst nicht in die Lage gekommen, in der das Unternehmen heute ist. Insofern: Happy Birthday, Macintosh, auf die nächsten 24! Nein, 34 natürlich... Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Gar nicht mal so wenig: Das iPhone X, ein teurer Flop und nach nicht mal einem Jahr schon am Ende – zumindest die von den Marktforschern von Canalys für das vierte Kalenderquartal 2017 erhobenen Daten sprechen eine andere Sprache. Demnach habe Apple weltweit 29 Millionen iPhone X ausgeliefert, wohlgemerkt von erst Anfang November bis Ende Dezember. Damit ist das Flaggschiff aus Cupertino das bestverkaufte Smartphone des letzten Weihnachtsgeschäfts, merkt Canalys-Analyst Ben Stanton an. Dennoch sei das Ergebnis knapp unter den Erwartungen der Industrie, die Lieferschwierigkeiten, die Apple noch im November hatte, haben dazu beigetragen. Apple wird seine Bilanz für das Dezemberquartal am 2. Februar veröffentlichen, darin aber nur eine Gesamtzahl für das iPhone nennen. Zuletzt hatten Marktbeobachter aus Umfragen geschlossen, dass das iPhone X in den USA ein Fünftel der Verkäufe ausmachte., weltweit könnte der Anteil aber höher gewesen sein. Allein sieben Millionen Geräte habe man China verkauft. Wie Canalys behauptete, hätten viele iPhone-Besitzer ihre älteren Telefone in Zahlung gegeben und damit das neue Gerät teilweise finanziert.

Von wegen am Ende: Die Einlassung des Analysten Ming-Chi Kuo über das bevorstehende Produktionsende für das heutige iPhone X mag bei den meisten Rezipienten missverständlich angekommen sein, als ob Apple sein Experiment mit dem (fast) rahmenlosen Smartphone wieder beende wolle. Das Gegenteil ist richtig, führt Engadget aus und hat auch Kuo stets gesagt. Denn seiner Ansicht nach werde Apple im Herbst gleich drei Modelle bringen, die so aussehen wie das iPhone X heute. Einen Nachfolger mit 5,8-Zoll-OLED, ein Plus-Modell mit 6,5-Zoll-Bildschirm und ein 6,1-Zoll-Modell mit LCD-Screen, das zu einem etwas günstigeren Preis den Einstieg erleichtern soll. Dieses Modell werde Apple in sein Portfolio für diesen aufnehmen und eben nicht ein preislich reduziertes Vorjahresmodell weiter verkaufen, also das iPhone X von heute. Produktionsstopp ist hier also sehr relativ zu verstehen.

Final I: Wie nach der siebten Beta zu erwarten, hat Apple nun die finale Fassung von iOS 11.2.5 veröffentlicht. Der Versionssprung von 11.2.2 hat vermutlich mit den Sicherheitslücken Meltdown und Spectre zu tun, Apple konnte sich nicht sicher sein, auf die Schnelle nicht doch noch weitere Zwischenversionen zu benötigen. In iOS 11.2.5 sind neben weitere Maßnahmen gegen die Fehler in der CPU auch einige Neuheiten zu finden, so etwa die Unterstützung für den HomePod, der am Freitag in den US, UK und Australien bestellbar ist und am 9. Februar dort in den Handel kommt. Damit hängt auch eine weitere Funktion zusammen, Siri liest auf Wunsch nun die neuesten Nachrichten vor, auch auf Sport, Business oder Musik beschränkt. Daneben hat Apple weitere kleinere Fehler behoben. Zeitgleich veröffentlicht Apple auch tvOS 11.2.5 und watchOS 4.2.2 mit allgemeinen Fehlerbereinigungen und Verbesserungen.

Final II: Auch für den Mac bringt Apple ein Systemupdate mit diversen Bugfixes, einige sind äquivalent zu denen in iOS. So soll macOS 10.13.3 ein Problem in Messages beseitigen, bei dem bestimmte Konversationen als defekt angezeigt wurden. Ebenso sei ein Fehler behoben, der das System bei der Verbindung mit einem SMB-Server nicht mehr antworten ließ. Eingebaut sind zudem mehrere Sicherheitsfixes, unter anderem weitere gegen Meltdown und Spectre.

Strafe : Die EU-Kommission, die im Jahr 2015 ein Verfahren gegen den Chip-Hersteller Qualcomm eingeleitet hatte, steht nun kurz davor, eine Strafe in Höhe von vielen Millionen Euro gegen den Konzern zu verhängen. Der Vorwurf: Qualcomm habe gegen Kartellrecht verstoßen und Apple und anderen Herstellern Chips zu überhöhten Preisen verkauft. Die Höhe der Strafe kann bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes betragen, der von Qualcomm lag zuletzt bei 22,2 Milliarden US-Dollar. Auch Regulierungsbehörden in den USA wollen Qualcomm an den Kragen, Apple hat zudem eine Schadensersatzklage in Höhe von einer Milliarde US-Dollar eingereicht. Für Qualcomm könnte das das Aus bedeuten, der Konkurrent Broadcomm hat bereits sein Interesse an einer Übernahme angekündigt und versprochen, die derzeit schwierigen Verhältnisse zu den Kunden wieder ins Lot zu bringen.

Apple Music: Künstler erhalten neue Analyse-Funktion

Die Urheber der Musik können mit  Apple Music for Artists  auf endlose Datenreihen zurückgreifen, die einen Einblick in die Hörgewohnheiten und Kaufimpulse der Nutzer von  Apple Music  geben sollen. Im Rahmen einer ersten Beta erhalten wenige Tausend Künstler Zugang zum Analyse-Tool. Apple will im Rahmen des Testlaufs herausfinden, welche Anpassungen und Erweiterungen nötig sind. Für alle Künstler, die Musik innerhalb von iTunes und Apple Music anbieten, soll Apple Music for Artists dann im Frühling zur Verfügung stehen. Langfristig soll es sogar eine App für Mobilgeräte geben.

Im Dashboard von Apple Music for Artists lässt sich bei ausgewählten Künstlern schon jetzt einsehen, wie oft ein Song abgespielt oder gekauft wurde. Auch über die Verkäufe der zugehörigen Alben gibt das Analyse-Tool Auskunft. Der Zeitrahmen der Datenreihen lässt sich von den letzten 24 Stunden bis hin zum Start von Apple Music im Jahr 2015 stecken. Wahlweise lässt sich sogar anzeigen, wie die eigenen Songs in den 115 Ländern abschneiden, in denen Apple Music angeboten wird. Die Konkurrenten wie Spotify, Pandora oder YouTube stellen Künstlern schon länger entsprechende Dashboards zur Verfügung. Apple will den verspäteten Start mit einer einfachen Bedienung und der Vielzahl an Daten ausbügeln. 

Kostenlos online Musik hören, streamen & downloaden  

Beim Mac-Verkauf abgezockt - neue Betrugsmasche per Paypal

Oft wundert man sich über die Vorliebe mancher Händler für Bargeld, diese haben dafür aber gute Gründe. Wie eine Leserin jetzt berichtet, steht man beim Vertrauen auf moderne bargeldlose Zahlungsverfahren wie Paypal nämlich schnell ohne Ware und ohne Geld da.

Beim Fall einer Leserin wollte die Frau ihr Macbook über die Ebay-Kleinanzeigen verkaufen: Nach der Veröffentlichung der Annonce fand sich bald ein Käufer, der aber den Kaufpreis von fast 1000 Euro nur per Paypal bezahlen wollte – was die Verkäuferin verständlich fand und akzeptierte. Das Geld wurde sofort auf das Paypal-Konto übertragen, ein Mann holte kurz darauf das Macbook ab. Schon wenige Tage später kam allerdings eine E-Mail von Paypal betreffs einer „Untersuchung eines unberechtigten Paypal- Kontozugriffs“. Die Person, von deren Konto das Geld kam, hatte die komplette Summe zurückbuchen lassen. Die Zahlung wäre ohne seine Autorisierung erfolgt und der Nutzer hatte das Geld zurückzahlen lassen – das ist etwa bei einem gehackten Account möglich.

Die Verkäuferin stand nun ohne Geld und ohne Macbook da. Eigentlich bietet ja Paypal für genau solche Fälle einen Verkäuferschutz . Von Paypal erfuhr sie aber nun, dass dieser Schutz nicht bei „Haustürverkäufen“ gilt, was leider genau ihrem Fall entspricht. Laut AGB gilt der Schutz  nämlich nur bei einem dokumentierbaren Versand an die Adresse des Käufers. Zudem hatte Sie den Betrag über die Funktion „Geld senden“ erhalten, was von Paypal ebenfalls bemängelt wurde. Ihr blieb damit nur noch eine Anzeige bei der Polizei, die Aussicht auf eine Wiederbeschaffung Ihres Macbooks ist aber gering.

Eine Lösung fiel dem Opfer noch ein: Apple hätte doch die Möglichkeit das Notebook zu sperren! Leider weigert sich Apple, in solchen Fällen aktiv zu werden. Nur wenn der Nutzer die Ortungsfunktion aktiviert hat, kann ein Mac gesperrt oder geortet werden. Allerdings muss man ja als Verkäufer eines gebrauchten Macs diese Funktion deaktivieren, damit der neue Besitzer kompletten Zugriff auf seinen neuen Mac erhält . Neben Paypal und Ebay konnte auch Apple also nicht helfen, allenfalls kann man seinen Mac in eine Datenbank gestohlener Geräte aufnehmen . Das ist aber die Aufgabe der Polizei, die während der Anzeige auch die Seriennummer des Gerätes aufnimmt.

Der Betrug ist kein Einzelfall und erinnert ein wenig an eine ältere Betrugsmasche, den Lastschriftbetrug . Auch hier kann ja jeder Käufer den Betrag sofort wieder zurückbuchen lassen, was schon viel Ärger bei Läden und Webshops verursacht hat. Aber auch Paypal hat bei vielen Anbietern einen eher mäßigen Ruf, was vor allem den Verkäuferschutz betrifft. Insbesondere Verkäufer und Betreiber von Webshops haben sich schon oft über Paypal beschwert, erfolgt doch die Rückbuchung sofort und ohne Prüfung durch Paypal.

Leider gibt es wenig, was man in diesem Fall tun kann. Streitlustige Menschen könnten sich etwa einen Anwalt suchen und mit Paypal verhandeln – etwa ob der Account wirklich gehackt wurde. So gab es ja zuletzt einige BGH-Urteile , die das Recht der Verkäufer gegen Paypal gestärkt haben. Ein Rechtsanwalt ist allerdings teuer und vor allem durch das "Haustürgeschäft" vermutlich wenig aussichtsreich. Zumindest eine Beratung über eine Verbraucherzentrale kann aber in ähnlichen Fällen helfen.

Fazit:

Will man sich beim Verkauf seines Macs oder iPhones vor Betrügern schützen, gibt es einige Möglichkeiten. Vor allem bei wertvollen Artikeln sollte man auf „Haustürgeschäfte“ verzichten oder gleich auf Bargeld setzen. Kann man doch auch eine Überweisung schnell rückgängig machen. Ein Versand per DHL, Hermes oder UPS ist da die sicherere Variante, auf den Versand als unversichertes Päckchen sollte man dabei aber unbedingt verzichten.

Allgemein sind anonyme Kleinanzeigenmärkte wie die Ebay Kleinanzeigen leider deutlich unsicherer als Ebay. Um schnell Mini-Artikel wie ein iPhone-Kabel oder einen Apple Pencil zu besorgen sind sie sehr praktisch, bei teuren Artikeln wird es aber schnell riskant: Weder als Käufer noch Verkäufer hat man vom Betreiber viel Schutz zu erwarten, wirbt Ebay Kleinanzeigen doch sogar damit, dass eine Anmeldung in 30 Sekunden erledigt ist! Und das schnelle Löschen eines solchen Profils hilft einem Betrogenen nur wenig. Hier hat man es bei Ebay leichter, verspricht hier doch ein gut bewertetes Käufer- oder Verkäuferprofil zumindest ein wenig Schutz.

Amazon Echo Spot ab Mittwoch erhältlich

Sie können Amazon Echo Spot, das neueste Gerät aus der Echo-Familie, seit einigen Tagen auf dieser Amazon-Webseite vorbestellen. Wahlweise mit weißem oder schwarzem Gehäuse, der Preis beträgt in beiden Fällen 129,99 Euro. Wer gleich zwei Echo Spot auf einmal kauft, bekommt 40 Euro Preisnachlass. Amazon liefert Echo Spot dann ab dem 24. Januar 2018 aus.

Echo Spot (104 mm x 97 mm x 91 mm) ist sozusagen die runde Miniaturausgabe von Echo Show. Echo Spot besitzt also einen farbigen Touchscreen, der aber nur eine Bildschirmdiagonale von 2,5 Zoll (64 Millimeter) besitzt – bei Echo Show ist der Bildschirm 7 Zoll groß. Im Unterschied zum größeren Echo Show ist der Echo Spot zudem rund, er sieht aus wie ein Wecker für den Schlafzimmer-Nachttisch oder für die Küche. Und für diesen Zweck soll er wohl auch in erster Linie dienen. Falls Sie ihn einfach nur die Uhrzeit anzeigen lassen, können Sie ein beliebiges Foto als Hintergrund wählen.

Vom Funktionsumfang ist Echo Spot identisch mit Echo Show. Sie bedienen ihn also per Sprachbefehl an Alexa und führen mit Hilfe der verbauten Kamera zum Beispiel Video-Telefonate. Diese Video-Telefonie funktioniert zwischen Echo-Geräten mit Bildschirm (Show und Spot) und der Alexa-App auf Smartphones und Tablets sowie künftig wohl auch auf Windows-10-Rechnern.

Beim Video-Chat haben Sie die Wahl zwischen konventionellem Video-Chat und der Drop-in-Funktion. Letztere müssen Sie explizit für den gewünschten Kontakt freigeben. Danach können Sie den für Drop-in festgelegten Kontakt direkt anrufen, ohne dass dieser den Anruf extra entgegennehmen muss. Damit Ihr Gegenüber nicht in einer peinlichen Situation überrascht wird, wird das Kamerabild für die ersten Sekunden des gestarteten Video-Chats total verschwommen wie durch Milchglas aufgenommen übertragen. Diese Milchglas-Darstellung weicht automatisch nach Ablauf von einigen Sekunden einem klaren Bild.

Das dargestellte Bild können Sie per Sprachbefehl größer oder kleiner machen. Das ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn für Sie wichtige Teile des Bildes in der größeren Ausgabe abgeschnitten werden. Mikrofon und Kamera können per Tastendruck abgeschaltet werden.

Sie können Echo Spot Lieder abspielen und Hörbücher vorlesen lassen. Allerdings stehen Ihnen dafür als Quelle neben Amazon Music nur noch Spotify, Audible und Tune-in sowie einige weitere Webradios zur Verfügung. Lieder und Hörbücher von Apple Music oder Google Play Music oder auch Deezer können Sie über Echo dagegen nicht abspielen.

Echo Spot kann Ihnen auch Liedtexte anzeigen oder eine tägliche Video-Zusammenfassung abspielen. Mit Echo Spot können Sie sogar Ihr Englisch verbessern: Lassen Sie englischsprachige Lieder von Amazon Music abspielen und Echo Spot zeigt dazu den Liedtext auf seinem Touchscreen an.

Ebenso liefert Echo Spot die Wettervorhersage und zeigt To-do- und Einkaufslisten an und liest diese auch vor. Sie können sich außerdem von Echo Spot wecken lassen und Timer setzen - sogar mehrere gleichzeitig laufende Timer mit unterschiedlicher Länge sind möglich. Geben Sie dafür jedem Timer einen eigenen Namen, um die Timer unterscheiden zu können..

Wir stellen Ihnen den Funktionsumfang von Echo und Alexa in unserem ausführlichen Test vor. Wie schon alle anderen Echos unterstützt auch Echo Spot die bekannten Skills.

Über Bluetooth oder 3,5-mm-Klinke können Sie auch externe Lautsprecher anschließen; einen TV-Ausgang besitzt Echo Spot aber nicht. Anders als Echo Plus hat Amazon aber keine Zigbee-Bridge in Echo Spot integriert. Sie können also zum Beispiel keine Hue-Leuchten direkt an Echo Spot anschließen, sondern benötigen dafür zusätzlich die Hue-Bridge.



Erste MicroSD mit 512 GB demnächst erhältlich

Der britische Speicherhersteller Integral Memory hat für Februar die Veröffentlichung einer neuen MicroSD-Karte angekündigt, die satte 512 Gigabyte Speicherplatz besitzen wird. Aktuell ist noch die SanDisk Ultra 400 GB die größte MicroSD-Speicherkarte. Die Speicherkarte von Integral Memory bricht also einen Rekord. Die neue MicroSD-Karte, so der Hersteller, sei eine Antwort auf den wachsenden Speicherbedarf bei mobilen Geräten.

Die vollständige Bezeichnung des kleinen Speichergiganten lautet 512GB microSDXC V10, UHS-I U1 und wird hier auf der Seite des Herstellers gelistet. Der Name verrät, dass die Karte den Video Speed Class 10 (V10) Standard für die Aufzeichnung und den Transfer von Full-HD-Inhalten erfüllt. Daten werden mit bis zu 80 Megabytes pro Sekunde übertragen. Außerdem erfüllt die Speicherkarte die UHS-I-Class-1-Spezifikationen und der Hersteller gibt fünf Jahre Garantie.

Einen Preis für die 512-GB-MicroSD-Karte verrät Integral Memory derzeit nicht. Sie dürfte aber nicht gerade günstig sein, wie auch der Preis für die 400-GB-Speicherkarte von SanDisk zeigt. Diese kostet nämlich aktuell bei Amazon um die 222 Euro. SanDisk hatte die 400-GB-MicroSD-Karte auf der IFA 2017 in Berlin offiziell vorgestellt.

Nike veröffentlicht Playstation-Sneaker

Sportartikel-Hersteller Nike und Basketball-Spieler Paul George kooperieren mittlerweile zum zweiten Mal für einen Special-Edition-Sneaker. Nach dem PG1 folgt im Februar der PG2 Playstation . Das Design des Turnschuhs erinnert gleich an mehreren Stellen an die Sony-Konsole. So sind beispielsweise die Schnürsenkel-Ösen in den selben Farben gehalten wie die Buttons des Playstation-Controllers. Auf den Schuhlaschen prangt bei einem Schuh das Paul-George- und auf dem zweiten Sneaker das Playstation-Logo. Die Symbole der Controller-Buttons finden sich zudem auf den Hochglanz-Elementen der Sneaker wieder. Kleine Farbspritzer auf den Sohlen werten das sonst in schwarz und dunkelblau gehaltene Design auf.

Als ganz besonderes Extras können PG2-Besitzer die Sohlen ihrer Turnschuhe per Knopfdruck zum Leuchten bringen. Dieses Element soll an die Lightbars in den Playstation-Controllern erinnern. Die integrierten Batterien halten laut Nike rund 150 Stunden durch. Sind sie leer, können sie leider nicht ausgetauscht werden. Neben einem Modus, der die integrieren LEDs dauerhaft leuchten lässt, ist auch ein Pulsieren-Modus integriert, der ebenfalls an einen Playstation-Controller erinnern soll. Die Nike PG2 Playstation sind laut Nike ab 10. Februar 2018 zum Preis von 110 US-Dollar erhältlich.

Macwelt Marktplatz

2325834