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Morgenmagazin vom Mittwoch, 30. August 2017

30.08.2017 | 06:59 Uhr |

Neue Richtlinien für AR-Apps - Apple zeigt Beispiele +++ Apple geht PArtnerschaft mit Accenture ein: iOS-Apps im Business +++ Siri bekommt Technik-Emmy +++ BMW i3: Größere Batterie und i3s mit mehr Leistung +++ Microsoft stellt Verkauf der originalen Xbox One ein +++ Tonino Lamborghini verkauft 380-Euro-Smartphone für 2450 Dollar

30. August: Nach der Keynote ist vor der Keynote

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Da ja  nun praktisch feststeht, wann Apple die nächste iPhone-Iteration respektive Generation zeigen wird, wissen wir, was wir in den nächsten Wochen zu tun haben. Das Testcenter ist aufgeräumt, die Schreibtische, an denen unsere Ratgeber zu iPhone, iOS und dem ganzen Rest entstehen, ebenso. Zumindest sind die Arbeitsplätze in einem Zustand, in dem sich arbeiten lässt. Was aber, wenn wir mit dem Wesentlichen durch sind, auch schon iOS 11.1 und seine neuen Features ausführlich beschrieben haben und sogar das Oktoberfest Geschichte sein wird, ja, fast schon der gesamte Oktober? Dann fürchten wir uns nicht vor einem traurigen November oder hoffen auf eine besinnliche Adventszeit, schon gleich gar nicht jetzt im Voraus, da der Hochsommer nochmal laut "Hallo!" sagt. Nein, wir denken daran, dass in vielen der vergangenen Jahre Apple im Oktober nochmals eine Keynote nachschob.

Auf der wird es dann hoffentlich wieder um den Mac gehen. Zugegeben, iMac, Macbook und Macbook Pro in renovierten Fassungen haben wir bereits im Sommer rund um die WWDC gesehen. Damals hatte Apple auch den iMac Pro vorangekündigt, zuvor schon war die Rede von einem modularen Mac Pro, der irgendwann 2018 erscheinen sollte. Die iPad-Reihe ist auch komplett, mit einer Apple Watch Series 3 rechnen wir nicht vor nächstem Frühjahr, das Apple TV 5 wird auch schon im September Premiere feiern. Was hätte Apple also noch anzukündigen?

Ein völlig neues Produkt, das aus den mit autonomen Fahren oder AR/VR beschäftigten Geheimlaboren kommen könnte? Wohl kaum, noch scheinen die Ergebnisse zu abstrakt, um als neues iDingens für Aufsehen sorgen zu können. Was wir uns aber wünschen: Einen neuen Mac Mini.

Dafür bräuchte es an sich kein neues Event, aber vielleicht mag Apple anlässlich des neuen Einsteiger-Macs noch ein bisschen über die Zukunft des Desktops allgemein sprechen? Der Mac Mini ist gewiss in Apples Portfolio nicht der entscheidende Baustein, könnte aber weiterhin dafür sorgen, dass diejenigen, die auch in mobilen Zeiten noch einen günstigen Desktop-Rechner benötigen, bei der Marke Apple landen und nicht bei der Konkurrenz. Wir denken da an Schulen, Behörden und kleinere Unternehmen, die nicht auf die Power eines kommenden iMac Pro angewiesen sind, mit dem immer noch verkauften Mac Mini von 2014 aber an Grenzen stießen. Wünschen darf man ja, aber auch ohne Keynote gegen Ende des Monats sollten wir uns einen Goldenen Oktober machen.

Dann müssen wir aber über Alternativen nachdenken. Eine solche wäre etwa ein aus Standard-Komponenten gebauter kompakter Desktop-Rechner, auf den man nicht wirklich legal aber auch nicht wirklich unter Problemen und Verrenkungen  macOS installieren könnte. Ein Hackintosh eben, oder wie er auch heißt: Ein Frankenmac. Wobei wir hier wieder bei einem kleinen Missverständnis wären. Frankenstein hieß der Wissenschaftler, der sich ein unmögliches oder auch unmoralisches Ziel gesetzt hat, nicht das Monster. Das auch kein Monster war, sondern ein zu bedauerndes Geschöpf, nur Boris Karloff ließ den namenlosen Prometheus als Monster erscheinen. Wir würden bei unserem Projekt Frankenmac uns weder der Hybris eines Victor Frankenstein bemächtigen, noch ein bedauernswertes Geschöpf fertig stellen - zumindest dann, wenn alles nach Plan läuft. Die Erfinderin von Victor Frankenstein und seiner Schöpfung, Mary Wollstonecraft Shelley wurde heute vor 220 Jahren in London geboren, weswegen der heutige Tag ihrer Schöpfung gewidmet ist: Frankenstein. Also dem Roman und der Hauptfigur, dessen Schöpfung keinen Namen trägt. Peter Müller

Lesetipps für den Donnerstag

Neue Partnerschaft: Apple hat gestern bekannt gegeben, eine Partnerschaft mit der global agierenden Unternehmensberatung Accenture eingegangen zu sein, die wie jene mit IBM, SAP oder Cisco das Ziel verfolgt, Apps für Unternehmen zu entwickeln und zu verbreiten. Bei der Entwicklung von Firmenlösungen für mobile Geräte werde Apple seine iOS-Expertise einbringen und Accenture seine Erfahrungen mit den IT-Infrastrukturen von Unternehmen, in denen oft veraltete Systeme auf Modernisierung oder Anschluss warten. Laut Apples Vice President for Apps, Susan Prescott, habe man in Cupertino festgestellt, dass immer mehr Unternehmen iOS-Lösungen intern programmieren lassen. Konkret habe sich die Zahl der fest angestellten Entwickler verdoppelt. Um aber Workflows neu zu erfinden und die IT-Infrastruktur anzupassen, benötigten diese Unternehmen kompetente Partner.

Auszeichnung: Apple will in den kommenden Jahren eine Milliarde US-Dollar in hoch qualitative TV-Angebote investieren, geht der Plan auf, sollte auch der ein oder andere Emmy nach Cupertino gehen. Einen Technik-Emmy hat das Unternehmen indes bereits von der National Academy of Television Arts and Sciences zugesprochen bekommen, genauer den für "Contextual Voice Navigation for Discovering and Interacting with TV Content" - sprich, für Siris Fähigkeiten auf dem Apple TV bestimmte Serienfolgen oder gar einzelne Szenen auf Sprachkommando hin zu finden. In der gleichen Kategorie zeichnet die Akademie auch Microsoft, Nuance und Comcast aus. Weitere Technik-Emmys gehen an den Drohnenhersteller DJI und an YouTube.

Richtlinien: Apple hat gestern Abend neue Richtlinien für Entwickler von AR-Apps veröffentlicht. Darin mahnt der Hersteller unter anderem an, die Entwickler müssten auf die Sicherheit der Nutzer und die Navigation durch AR-Welten achten. Wichtig sei es zudem, den gesamten Bildschirm zu nutzen, Anwender-Aktionen langsam einzuführen und Objekte präzise an den Kanten der vom ARKit erkannten Oberflächen auszurichten. Zudem hat Apple in seinem Headquarter in Cupertino ausgewählten Pressevertretern kommende AR-Apps von sechs Entwicklern vorführen lassen. So zeigte etwa IKEA die App IKEA Place, in der man Möbel aus dem Angebot des schwedischen Möbelhauses virtuell in seine Wohnung stellen kann. Ebenso hatte die kleine Raupe Nimmersatt ihren Auftritt, in einem AR-Spiel kriecht das Tier durch die Wohnung und will so lange gefüttert werden, bis es sich in einen Schmetterling verwandelt und sich zu den anderen virtuellen Schmetterlingen gesellt.

Zehn neue Titel: Der August neigt sich dem Ende entgegen, unsere Kollegen der Macworld bringen zum Monatswechsel ihre übliche Übersicht von Mac-Spielen, die sich zu zocken lohnen. Diesmal unter anderem dabei: Die Formel-Eins-Simulation von Feral, über die wir an dieser Stelle schon gesprochen haben, das Science-Fiction-Abenteuer Tacoma, eine Post-Apokalypsen-Simulation, Bioshock Remasterd und ein neues Batman-Abenteuer.

Besserer Ton: Die in Macs eingebauten Lautsprecher klingen nicht übel, aber auch nicht wirklich überragend, wenn es um Musikwiedergabe geht. Gleiches gilt für günstige Kopfhörer, die etwa mit Smartphones mitgeliefert werden. Business Insider hat nun eine App entdeckt, die auf dem Mac die Wiedergabe drastisch verbessert, auch billigere Kopfhörer würden nach etwas klingen. Boom heißt die App, kostet im Mac App Store 15 Euro und bringt neben einem Equalizer eine Ambience-Funktion, die offenbar vor allem das Raumgefühl der Musik verbessern soll.

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BMW i3: Größere Batterie und i3s mit mehr Leistung

Der BMW i3 dürfte hierzulande neben dem Tesla Model S das bekannteste Elektro-Auto sein (das BMW gegen Aufpreis auch mit einem zusätzlichen kleinen Verbrennungsmotor als BMW i3 Rex verkauft). Zur kommenden IAA stellt BMW ein Update respektive Facelift zum i3 vor. Und bringt zudem eine leistungsgesteigerte Version namens BMW i3s. Die weltweite Markteinführung des neuen i3 und i3s beginnt ab November 2017.

BMW verkauft den i3 künftig nur noch mit einer Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit 94 Ah und 33 kWh. Die schwächere Batterie mit 18,8 kWh und 60 Ah streicht BMW aus dem Angebot.

Die Leistung des Elektromotors des i3 bleibt bei 125 kW/170 PS mit 250 Nm Drehmoment. In 7,3 Sekunden erreicht der neue BMW i3 die Tempo-100-Marke. Seine Höchstgeschwindigkeit wird auf 150 km/h limitiert.

Die tief im Fahrzeugboden angeordnete Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie ermöglicht eine Reichweite von 290 bis 300 Kilometern im völlig realitätsfernen NEFZ beziehungsweise von 235 bis 255 Kilometern im geringfügig realistischeren WLTP. Für den tatsächlichen Alltagsbetrieb rechnet BMW mit einer Reichweite von bis zu 200 Kilometer. Der kombinierte Stromverbrauch des neuen BMW i3 im theoretischen NEFZ liegt zwischen 13,6 und 13,1 kWh je 100 Kilometer.

Den Range Extender als Reichweitenverlängerer bietet BMW auch weiterhin an. Der Zweizylinder-Ottomotor mit 28 kW/38 PS lädt die Akkus des i3 und verlängert damit die Reichweite.

Voll-LED-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht sowie Tagfahrlicht sind nun Serie im i3. Auch die Blinker sind als LEDs ausgeführt, ebenso wie die Rückleuchten.

Die optional angebotene BMW i Wallbox lädt zu Hause nun mit einer Leistung von bis zu 11 kW. Damit wird Strom für eine elektrische Reichweite von rund 180 Kilometern in weniger als drei Stunden eingespeist – fünfmal schneller als mit dem Standardladekabel, wie BMW verspricht.

Neben diesen technischen Änderungen hat BMW beim i3 auch einige kleinere Design-Korrekturen vorgenommen. Sie sollen den BMW i3 sportlicher erscheinen lassen. Wobei man ganz klar sagen muss, dass sich der Elektrowagen immer schon sehr sportlich fahren ließ. Außerdem stehen neue Lackierungen zur Auswahl.

Alternativ zur serienmäßigen Variante "Atelier" bietet BMW für den neuen BMW i3 und den neuen BMW i3s die Ausstattungslinien "Loft", "Lodge" und "Suite" an.

Der Elektromotor des neuen BMW i3s liefert 135 kW/184 PS und ein maximales Drehmoment von 270 Nm. Der BMW i3s besitzt serienmäßig ein Sportfahrwerk mit 10 Millimeter Tieferlegung und einige eigenständige Designmerkmale.

Der neue BMW i3s spurtet in 6,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht ein Höchsttempo von 160 km/h. Er kommt auf einen kombinierten Stromverbrauch von 14,3 kWh je 100 Kilometer im NEFZ. Seine elektrische Reichweite beläuft sich auf 280 Kilometer im absurd theoretischen NEFZ beziehungsweise auf 235 bis 245 Kilometer im immer noch ziemlich realitätsfernen WLTP sowie auf bis zu 200 Kilometer im Alltagsbetrieb. Das bessere Sprintvermögen und die geringfügig höhere Höchstgeschwindigkeit gehen also auf Kosten der Reichweite!

Die im Vergleich zum BMW i3 um 40 Millimeter größere Spurweite wird zusätzlich durch schwarze Radhauseinfassungen betont. Exklusiv für den neuen BMW i3s werden 20 Zoll große und gegenüber den bisher verfügbaren Varianten um 20 Millimeter breitere Leichtmetallräder im Doppelspeichendesign in den Farbvarianten Bicolor und Jetblack angeboten.

BMW bietet eine Fülle von Assistenzsystemen für den i3/i3s an. Zum Beispiel Park Distance Control, Rückfahrkamera, Parkassistent, Auffahr- und die Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion, die Speed Limit Info, den Vorausschau-Assistent, Aktive Geschwindigkeitsregelung (ACC) mit Stop & Go-Funktion und Stauassistent.

Als Infotainmentsystem kommt das bekannte BMW ConnectedDrive zum Einsatz, das wir hier im BMW i3 Rex ausführlich getestet haben. Mit 10,25 Zoll-Display (1440 × 540 Bildpunkte), Sprachsteuerung unter anderem für das Diktieren von E-Mails und SMS sowie Apple CarPlay Vorbereitung. Dagegen unterstützt BMW Android Auto nach wie vor nicht und Mirrorlink sowieso nicht.

Fahrzeuggrundpreis des neuen BMW i3 (94 Ah), 125 kW/170 PS: 37.550 Euro
Fahrzeuggrundpreis des neuen BMW i3 (94 Ah) mit Range Extender, 125 kW/170 PS: 42.150 Euro
Fahrzeuggrundpreis des neuen BMW i3s (94 Ah), 135 kW/184 PS: 41.150 Euro
Fahrzeuggrundpreis des neuen BMW i3s (94 Ah) mit Range Extender, 135 kW/184 PS: 45.750 Euro

Microsoft stellt Verkauf der originalen Xbox One ein

Microsoft verkauft die originale Xbox One nicht mehr. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber US-Medien. Die Produktion der Xbox One beendete Microsoft bereits vor einem Jahr, aber bis jetzt reichten offensichtlich die Vorräte der bis August 2016 produzierten Exemplare aus.

Im Online-Handel findet man aber nach wie vor originale Xbox-One-Konsolen zu kaufen. In der Regel handelt es sich dabei um gebrauchte Spielkonsolen.

Xbox One S und One X führen die Reihe weiter

Die Xbox-One-Konsolen-Familie existiert aber natürlich weiter. Mit der Xbox One S und vor allem mit der neuen Xbox One X (Project Scorpio). Sie können die Xbox One S im Online-Store von Microsoft kaufen und die Xbox One X dort vorbestellen.

Microsoft stellte die Xbox One als Nachfolgerin der Xbox 360 im November 2013 vor. Sie kostete damals 499 Euro. Zum Start gab es 23 Spiele für die Xbox One. Ausgewählte Microsoft-Mitarbeiter bekamen von Microsoft eine Xbox One in weißer Farbe als Geschenk.

Die Nachfolgerin der Xbox One, die Xbox One S, präsentierten die Redmonder dann im Juni 2016. Im Juni 2017 folgte schließlich die Xbox X, die ab dem 7. November 2017 für 499 Euro in Deutschland erhältlich ist. 

Tipp: Zur Xbox One S schnüren die Anbieter immer wieder spannende Spielebundles, wie zuletzt der Media Markt. Auch im Microsoft-Store gibt es die Xox One S im Bundle mit interessanten Spielen.

Die Xbox One X stellen wir Ihnen hier ausführlich vor. Sie ist eine 4K-Konsole, die Microsoft derzeit als die leistungsstärkste Spielkonsole der Welt bezeichnen darf. Damit der Daddel-Bolide nicht heiß läuft, hat Microsoft eine Wasserkühlung eingebaut.

Tonino Lamborghini verkauft 380-Euro-Smartphone für 2450 Dollar

Alpha One heißt ein neues Android-Smartphone von Tonino Lamborghini. Es kostet 2450 US-Dollar zuzüglich Mehrwertsteuer.

Trotz des ungeheuren Preises werkelt ein bereits veralteter Prozessor in dem Luxus-Androiden: Nämlich ein Qualcomm Snapdragon 820 SoC. Diesen Vierkernprozessor hat Qualcomm bereits Ende 2015 vorgestellt. Der Prozessorveteran ist ein alter Bekannter, denn er treibt das Samsung Galaxy S7/S7 Edge in den US-Versionen an.

Wir haben Montagvormittag Tonino Lamborghini gefragt, ob das Alpha One auf dem ZTE Axon 7 basiert und - falls ja - ob und welche technischen Unterschied es zwischen den beiden Smartphones gebe. Tonino Lamborghini wollte uns eigentlich binnen 24 Stunden auf unsere Fragen antworten. Doch diese Frist ist mittlerweile verstrichen und wir haben keine Antwort bekommen. Vermutlich ist es dem Luxuswarenhersteller einfach zu peinlich einzugestehen, dass er ein 380-Euro-Smartphone für 2450 Euro verkauft…

Ein Besitzer eines ZTE Axon 7 hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass das 2450 Dollar teure Lamborghini Alpha One ganz erheblich dem schon etwas älteren Axon 7 von ZTE ähnelt. Im Web finden sich mittlerweile viel derartige Hinweise in diversen Smartphone-Foren. In den Tat sind die Hardware-Spezifikationen von Axon 7 und Alpha One identisch und das Aussehen der beiden Androiden ähnelt sich sehr: Die Position der Frontkamera und der Hauptkamera mit Blitz, Fingerabdrucksensor, Bedienelemente am rechten Smartphonerand und unterhalb des Bildschirms (Home-Button, Vor- und Zurücktaste), Anbringung der Kopfhörerbuchse und der Lautsprecher. Auch die von Lamborghini genannten technischen Daten wie 5,5-Zoll-Touchscreen und die Bildschirmauflösung, die Auflösungen der Kameras mit 20 MP und 8 MP, der 64 GB große interne Speicher, der sich um eine 128-GB-Karte erweitern lässt, sowie die Dual-SIM-Funktionalität sprechen dafür, dass es sich bei dem sündhaftteuren Alpha One im Kern um ein preiswertes Axon 7 handelt.

Nur die Androidversion hat Tonino Lamborghini aktualisiert: Das ZTE Axon 7 war seinerzeit noch mit Android 6 ausgestattet.

Da uns in der Redaktion des Alpha One nicht vorliegt, können wir nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob es sich bei dem Alpha One um eine angepasste und leicht modifizierte Version des ZTE Axon 7 handelt. Der Augenschein und alle Indizien sprechen aber in der Tat für diese Vermutung.

Das Axon 7 kostet derzeit rund 380 Euro. Das würde bedeuten, dass Tonino Lamborghini ein 380-Euro-Smartphone mit etwas Leder und Metallapplikationen aufpeppt und es dann in seinem Online-Shop für 2450 Dollar verkauft. Das sind umgerechnet 2053 Euro!

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