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Morgenmagazin vom Mittwoch, 8. November 2017

08.11.2017 | 07:10 Uhr |

Warum der Mac wieder so erfolgreich ist +++ EU erwägt neue Steuerverfahren +++ Wie Animojis funktioieren +++ iPhone X: Komponenten kosten nur 357,50 Dollar +++ Weiter Abmahngefahr beim "Black Friday" +++ Autonomer Bus fährt selbstständig zwischen drei Haltstellen +++ Amazon kündigt Basic-Version des Fire TV Stick an

8. November: Wahltag

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Gestern war der Dienstag, der unmittelbar auf den ersten Montag des November folgte und somit Wahltag in den USA. Ist es schon wieder soweit und warum war da kaum etwas in den Medien? In den ungeraden Jahren sind die Wahltage immer etwas weniger interessant als insbesondere in den Schaltjahren und den geraden Jahren dazwischen. In diesem Jahr wählten lediglich die New Yorker ihren Bürgermeister in eine zweite Amtszeit , während die Bundesstaaten New Jersey und Virginia zur Wahl des Gouverneurs aufgerufen waren. Nichts weltbewegendes also, nächstes Jahr, wenn der Kongress zu großen Teilen zur Neuwahl steht, wird es weit spannender. Das wird dann am 6. November sein, in einem Jahr könnte man ahnen, ob es der Präsident zwei weitere Jahre später zur Wiederwahl schaffen könnte. Oder ob die Partei, auf deren Ticket er heute vor einem Jahr ins Weiße Haus gewählt wurde, dann nicht endgültig von ihm genug hat.

Selbst bei einer regulären Abwahl am 3. November 2020 muss der Spuk nicht vorbei sein, er dürfte dann vier (oder selbst acht) Jahre später nochmals antreten. US-Präsidenten können maximal zwei Amtszeiten im Weißen Haus verbringen, diese müssen nicht unmittelbar aneinander anschließen. Gleichwohl ist die Wahrscheinlichkeit eines Comebacks nach einer Auszeit gering, in der Geschichte der USA gibt es auch nur einen Präzedenzfall, der sich heute vor 125 Jahren ereignete. Vier Jahre nach seiner Abwahl gelang Grover Cleveland die Rückkehr ins Amt, er war also gleichzeitig der 22ste und der 24ste POTUS. Nur Bush der Ältere könnte theoretisch dieses Kunststück wiederholen, jedoch wird er 2020 zwar nicht ganz 125 Jahre alt sein, aber fast. Seine Partei oder die andere große des Landes muss sich also etwas anderes einfallen lassen. Vielleicht macht sich ja Bill de Blasio in den kommenden Jahren allmählich bereit für den Wechsel von New York nach Washington. Tim Cook hat politische Ambitionen ja stets abgestritten und wahrscheinlich tut er auch gut daran, sich nicht für den nächsten Wahlkampf einspannen zu lassen. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Erfolgsgründe: Über den erstaunlichen Umsatzzuwachs im iPhone-Segment konnte man letzte Woche beinahe übersehen, dass Apple auch neue Allzeitrekorde für den Mac vorgelegt hat, im Quartal und im gesamten Geschäftsjahr, in dem Apple mit seinem Traditionsgeschäft 25,8 Milliarden US-Dollar eingenommen hatte. Die Gründe sind vielfältig, Finanzchef Luca Maestri sieht eine starke Nachfrage nach Macbook Pro und speziell im Unternehmensmarkt, CEO Tim Cook lobt hingegen das glänzende Back-to-School-Geschäft. IDC Research Direktor Linn Huang sieht jedoch auch noch andere Gründe und weist darauf hin, dass vor allem das Jahr 2016 nicht so rosig für den Mac war und sich Apple deshalb über besonders starke Zuwächse freuen konnte. Hatte Apple all die Jahre davor beton, der Mac würde stärker wachsen – oder weniger schrumpfen – als de PC-Markt im Gesamten, war von Ende 2015 bis September 2016 das Gegenteil der Fall und der Mac verlor an Boden. Huang führt die Flaute darauf zurück, dass Apple sein Mac-Porfolio habe alt werden lassen und über Jahre kaum verändert habe - nur ab und an eine neue Generation von Intel-Prozessoren, das würde nicht reichen. Das habe vor allem potentielle Käufer abgeschreckt, die sich fragten, ob Apple denn noch am Mac festhalte. Das sei zwar eine Überreaktion gewesen, aber mittlerweile habe sich der Wind wieder gedreht. Wobei das nach der Vorstellung des Macbook Pro im Herbst 2016 noch eine Weile gedauert hat. Apples Ankündigung, bald einen neuen Mac Pro aufzulegen und zum Ende des Jahres einen iMac Pro in den Handel zu bringen, hat die Kaufbereitschaft besonders von Unternehmen aber wieder erhöht – ohne dass es die genannten Produkte überhaupt schon zu erwerben gäbe. Generell aber erfahren Verkaufskurven keine plötzlichen Steigungen nach Produktlaunches mehr, der PC (und der Mac) sei eben nicht mehr das persönlichste Gerät im Haushalt, sondern eine nützliche Maschine für viele Zwecke.

Nachfrage: Schon vor Veröffentlichung der Paradise Papers will EU-Wettbewerbskommissarin Marghrete Vestager bei Apple nach einem Update zu dessen Steuerarrangements nachgefragt haben, wie sie auf einem Technologiegipfel in Lissabon erklärte. Damit wolle sie erfahren, ob Apples Vorgehen im Einklang mit europäischen Steuerregeln stünde. Ob man weitere Verfahren aufgrund der Enthüllungen eröffnen müsse, werde man sehen. Apple stellt sich auf den Standpunkt, jede verlangte Steuer auch zu bezahlen und der größte Steuerzahler der Welt zu sein. Außerhalb der USA zahle man im Schnitt auch über 20 Prozent steuern, was einen Widerspruch zu den in den Paradise Papers genannten Zahlen bedeutet. Denn in der EU betrage der Anteil unter drei Prozent, da Apple in Irland und womöglich nun auf Jersey Schlupflöcher nutze. So komme es etwa zu der Diskrepanz, dass Apple in Deutschland nur 0,2 Prozent all seiner Steuern bezahlt, der hier erzielte Anteile am gesamten Umsatz dürfte aber weit höher liegen, wie der Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung in einem offenen Brief an Tim Coo k anmerkt.

Rückkehr: Apple zahlt auch weiterhin 35 Prozent Steuern auf im Ausland erwirtschaftetes und bereits versteuertes Kapital, das es in die USA zurückführt, wir der Konzern nicht müde zu betonen. Da Apple aber in jüngerer Vergangenheit für Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe lieber neue Schulden in Form langfristiger Anleihen aufgenommen hat, dürfte diese Art von Abgabe eher widerwillig geschehen und nicht im großen Stil. Apple setzt sich daher schon seit Jahren für eine Steuerreform ein, die diesen Satz reduzieren soll. Unterstützung bekommt der Mac-Hersteller nun von Oracle, dessen Chef Mark Hurd in Lissabon einen reduzierten Steuersatz von 20 Prozent empfahl. Oracle hat rund 66 Milliarden US-Dollar im Ausland liegen und würde es begrüßen, damit in der Heimat mehr anfangen zu können. Ob aber je eine Unternehmenssteuerreform kommt, liegt nicht in Apples und Oracles Hand. Zumal ungewiss ist, ob die theoretisch erschlossene Laffer-Kurve auch tatsächlich korrekte Vorhersagen macht. Diese Theorie prognostiziert insgesamt höhere Steuereinnahmen, wenn man die Last für Unternehmen senkt. Diese würden dann mehr investieren, die Wirtschaft wachsen und so insgesamt der Fiskus profitieren. Nicht vorherzusehen ist jedoch, ob Apple, Oracle und andere international agierende Unternehmen tatsächlich Geld in die USA zurückbringen, wenn sie statt eines Drittels davon nur ein Fünftel abzugeben hätten.

Gesichtsakrobatik : Wenn Sie auf das iPhone X nicht warten konnten oder wollten und sich stattdessen ein iPhone 8 (Plus) besorgten, haben Sie einerseits ein Spitzensmartphone aber andererseits keine Möglichkeit, mit Animojis herumzuspielen. Überflüssig? Mag sein, Animojis begeistern aber nicht nur in den Testcentern der Technikwelt, sondern auch die ersten Käufer des iPhone X. Wie die animierten Gesichter funktionieren und was man dabei beachten sollte, haben unsere Kollegen der Macworld zusammengetragen. Zunächst einmal keine Sorge: Auf die in der Secure Enclave gespeicherten Daten der FaceID greift iMessages nicht zu - keine App kann das, auch keine von Apple. Die Technik greift nur auf die gleiche Hardware zu und nimmt in Echtzeit den Gesichtsausdruck auf, um ihn auf Äffchen, Fuchs und Huhn zu applizieren. Darüber hinaus gibt es noch neun weitere Charaktere und so wie wir Apple kennen, wird sich die Auswahl demnächst erweitern. Animoji-Filme können übrigens maximal zehn Sekunden lang sein, was kleine Kunstwerke wie das Animoji-Karaoke zur Fleißaufgabe macht.

Trennung: Es mag ja Gründe geben, einen iTunes-Account respektive eben eine Apple ID zu mehreren Personen zu nutzen. (Ehe-)Partner mögen auf eine solche Idee kommen. Schwierig wird das erst, wenn man sich trennt und nun die Apple ID nicht mehr gemeinsam nutzen will. Trennungen sind immer mit Schmerzen verbunden, die Apple ID nur noch alleine zu nutzen ist zwar technisch möglich, das Auseinanderklamüsern aber mit einigem Aufwand verbunden. Zudem lauern einige Fallstricke. Denn man kann zwar mit einer ID gekaufte Medieninhalte auch dann nutzen, wenn man keinen Zugriff mehr auf das Konto hat, wenn das aber mehrere Personen tun, machen sie sich einer Copyright-Verletzung schuldig. Glenn Fleishman erklärt auf Macworld ausführlich, was im Trennungsfall zu tun und zu lassen ist. Einfacher wäre es aber, aus mehreren Apple IDs eine Familienfreigabe aufzusetzen, diese Bande lässt sich einfacher lösen, wenn auch nicht wesentlich schmerzfreier. Denn die Inhalte bleiben bei dem, der dafür gezahlt hat.

Weitere Nachrichten:

iPhone X: Komponenten kosten nur 357,50 Dollar

Apple bietet sein  iPhone X  seit dem 3. November zum Einstiegspreis von 1149 Euro an. In den USA kostet die kleinste Version mit 64 GB Speicher hingegen 999 US-Dollar. TechInsights hat untersucht, wie groß der Gewinn ist, den Apple mit jedem iPhone X macht. Dazu wurden die  Kosten der Komponenten geschätzt . Der Bildschirm schlägt hierbei mit 66,50 US-Dollar zu Buche, das Gehäuse aus Stahl kostet 36 US-Dollar. Insgesamt summieren sich die Kosten der Komponenten beim iPhone X auf 357,50 US-Dollar. Bei einem Verkaufspreis von 999 US-Dollar ergibt sich eine Bruttohandelsspanne von 64 Prozent. Damit verdient Apple mit dem iPhone X mehr als beim iPhone 8, dass auf eine Bruttohandelsspanne von 59 Prozent kommt.

Dies liegt auch daran, dass viele Komponenten für das iPhone X deutlich teurer sind als die für das iPhone 8. So kostet der größere Bildschirm des iPhone-Flaggschiffs fast doppelt so viel. Auch das Gehäuse fällt mit 36 US-Dollar deutlich teurer aus als das Gehäuse des iPhone 8 für 21,5 US-Dollar. Bei allen Zahlen handelt es sich jedoch nur um die Kosten der Bauteile. Die Ausgaben für die Herstellung, Entwicklung, Software, Werbung und Vertrieb sind hier noch nicht einbezogen. Apple-Chef Tim Cook hält nicht viel von solchen Aufstellungen. 2015 gab er zu bedenken, dass er  noch nie eine Kostenaufstellung  für ein Apple-Produkt im Internet gesehen habe, die korrekt gewesen sei.

iPhone X: Face ID, Kamera, Display im Macwelt-Test  

Weiter Abmahngefahr beim "Black Friday"

Der US-Online-Handelskonzern Amazon wird in Deutschland wegen Verletzung der geschützten Wortmarke "Black Friday" auf Unterlassung und Schadenersatz verklagt. Klägerin die Super Union Holdings Ltd., eine in China beheimatete Medien- und IP-Holding, die sich den Begriff beim Deutschen Patent- und Markenamt bereits im Jahr 2013 hat schützen lassen. Erste Abmahnungen sorgten im letzten Jahr für Aufsehen . Doch trotz mehr als einem Dutzend Anträgen auf Löschung des Markeneintragung - schließlich handelt es sich beim Begriff "Black Friday" um ein händlerübergreifend weltweit veranstaltetes Shopping-Event - hat sich der Sachverhalt seit dem letzten Jahr nicht wesentlich verändert.

"Wenngleich zahlreiche Löschungsanträge gegen diese eingetragene Marke vorliegen, so ist sie doch immer noch existent", erklärt Rechtsanwalt Felix Barth von der Münchner IT-Recht-Kanzlei auf Anfrage von ChannelPartner. "Das heißt, dass sich keiner unberechtigt mit dem Begriff schmücken sollte - solange eine Löschung nicht erfolgreich war und keine wirksame Lizenz besteht." Das gelte nun offensichtlich auch für Amazon. Was da in dem spezifischen Fall schlussendlich herauskomme, kann der Markenrechtsexperte allerdings nicht beurteilen.

In der Darstellung von Super Union Holdings ist der Sachverhalt ganz klar: "Der US-Handelsriese Amazon benutzt die bereits seit 2013 eingetragene Wortmarke ‚Black Friday’ ungenehmigt, um eigene Verkaufsveranstaltungen bzw. Rabattaktionen auf verschiedenen Plattformen durchzuführen und zu bewerben", teilt das Unternehmen in einer Presserklärung mit. Weiter heißt es: "Die beim Landesgericht Hamburg eingereichte Klage der Super Union Holdings Ltd. richtet sich u.a. auf Unterlassung der Markenrechtsverletzung, sowie auf Schadenersatz für die bisherige Nutzung. Im Falle einer Verurteilung drohen bei jeder Zuwiderhandlung gegen das Unterlassungsgebot Ordnungsgelder in Höhe von bis zu EUR 250.000."

Bereits im letzten Jahr setzte Super Union Holdings mehrfach ihre durch die Markenrechtseintragung eingenommene Rechtsposition durch und ließ dabei auch Facebook- und Twitter-Seiten von Online-Händlern bzw. deren Suchmaschinen-Marketing einstellen. Die Aufregung um die Abmahnungen wollen die Chinesen nicht verstehen: "Wie jede Markeninhaberin setzt sich auch die Super Union Holdings Ltd. gegen Verletzungen ihrer Markenrechte zur Wehr - dies allerdings immer mit Augenmaß. Das ist nicht nur üblich, sondern sogar notwendig, denn wer seine Marke nicht entsprechend durchsetzt, dem drohen Schutzeinbußen oder gar der Verlust der Markenrechte. Zudem ist es wichtig, die Interessen der Händler zu schützen, die Lizenzen für die Verwendung der Marke legal erstanden haben, um ihr Sale Event als "Black Friday" durchzuführen."

Damit verweist die chinesische Holding auf das Kalkül, das hinter dem Schutz des "Black Friday" als Marke steht: Deutsche Händler sollen damit dazu gebracht werden, bei Super Union eine Lizenz für die Nutzung des Begriffs zu erwerben. Ein eigentlich absurdes Begehren, dem aber eine ganze Reihe von Online-Händlern aller Größen nachgegeben haben - zu lukrativ ist es, am Freitag nach Thanksgiving (in diesem Jahr der 24.11.) am internationalen Shopping-Hype teilzuhaben. (mh)

Autonomer Bus fährt selbstständig zwischen drei Haltstellen

Der selbstfahrende Kleinbus ist im verkehrsreichen Downtown von Las Vegas unterwegs. Die Mitfahrt in dem fahrerlosen Bus ist für die Passagiere kostenlos. Auf dem nur 0,6 US-Meilen (umgerechnet rund 960 Meter) langen Rundkurs hält der autonome Bus an drei Haltestellen. Die überschaubare Länge der Rundstrecke hält die Verantwortlichen aber nicht davon ab, vom „größten Self-Driving-Pilotprojekt in den USA” zu sprechen, wie US-Medien berichten.

Das französische Startup Navya fertigt den Bus, der auf den Modellnamen Arma hört. In ihm können acht Menschen sitzen – in diese Zahl ist aber ein „Fahrer“ eingeschlossen, der zu Sicherheitszwecken mitfährt. Er soll eingreifen, wenn es zu Problemen kommt. Ganz fahrerlos ist der Bus also dann doch nicht unterwegs. Allerdings fährt der Bus mit Hilfe seiner Hardware und Software in der Tat vollständig allein, solang keine Probleme auftreten.

Der französische Hersteller hat seinen Kleinbus mit den für autonome Autos üblichen Sensoren wie Lidar, GPS und Kameras ausgestattet sowie mit Kommunikationstechnik (V2I, Vehicle-to-Infrastructure), über die das Fahrzeug mit der Verkehrsinfrastruktur von Las Vegas, beispielsweise mit den Verkehrsampeln, kommunizieren kann. Der Bus muss das Ampellicht also nicht mit seinen Kameras „sehen“, sondern bekommt kabellos von der Ampel übermittelt, wann er fahren darf.

Passagiere können ab dem 8.11.2017 an jeder der drei Haltestellen ein- und aussteigen. Sie finden diese Haltestellen an der Fremont Street und an der Carson Street zwischen Las Vegas Boulevard und 8th Street. Also nicht direkt am berühmten Strip, sondern weiter nördlich davon. Als Busbetreiber agiert das Unternehmen Keolis. Dem am 8.11. startenden regulären Betrieb war ein zweiwöchiger Testlauf im Januar 2017 vorangegangen.

Las Vegas ist mit diesem Experiment nicht allein. Auch in Anne Arbor im US-Bundesstaat Michigan ist ein Navya-Bus unterwegs, allerdings nur auf dem dortigen Universitätsgelände. In den Niederlanden wird mit zwei elektrischen Bussen vom Typ Wepod experimentiert, die die Nutzer per Smartphone-App rufen. Und im bayerischen Kurort Bad Birnbach betreibt die Deutsche Bahn einen autonomen Bus im öffentlichen Personennahverkehr. Der deutsche Automobil-Zulieferer Continental erprobt einen selbstständig fahrenden Kleinbus auf seinem Betriebsgelände. Wir sind darin mitgefahren.




Amazon kündigt Basic-Version des Fire TV Stick an

Online-Händler Amazon hat heute eine neue Version seines Fire TV Stick angekündigt. Die Basic-Version kommt ohne Alexa-Sprachfernbedienung aus und ist ab heute in 100 Ländern weltweit erhältlich. Im deutschen Amazon-Store wird der Fire TV Stick Basic Edition bislang noch nicht gelistet. Amazon-Kunden aus Frankreich, Italien und Spanien können den Stick jedoch bereits bestellen.

Die Spezifikationen des Fire TV Stick Basic sind mit denen des Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung identisch. Amazon verzichtet hier lediglich auf den Einsatz seiner digitalen Assistentin als Navigationshilfe mit Sprachbefehlen. Für weniger Features müssen Käufer des Fire TV Stick Basic jedoch tiefer in die Tasche greifen. Während die Alexa-Version in den USA für 39,99 US-Dollar zu haben ist, werden für die Basic-Ausführung 49,99 US-Dollar fällig .

Ganz ähnlich wird die Preisgestaltung zum Release wohl auch hierzulande ausfallen. Der Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung kostet im deutschen Amazon-Shop derzeit 39,99 Euro. Die Basic-Version könnte den Mutmaßungen zufolge mit 49,99 Euro zu Buche schlagen. Einen konkreten Release-Termin für die deutsche Basic-Version nennt Amazon noch nicht. Die Veröffentlichung erfolgt jedoch voraussichtlich in den nächsten Tagen.

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