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Nach Amazon-Streit – Apple setzt wieder auf E-Books

26.01.2018 | 09:30 Uhr |

Seit dem verlorenen Streit mit Amazon will Apple wieder seinen Store mit elektronischen Büchern auf Vordermann bringen.

Neuauflage: Apple hat in iOS 11.3 (nicht nur seinen E-Book-Reader iBooks in "Books" umbenannt (bislang in den USA) und wird das früher oder später so auch in macOS umsetzen, wie Bloomberg berichtet, hat Apple weitere Pläne mit dem Vertrieb elektronischer Bücher und will den Kampf gegen Amazon wieder aufnehmen.

Dazu werde Apple nicht nur die App umgestalten, sondern habe sich auch extern Hilfe geholt und einen Top-Manager von Amazon abgeworben, der auch Erfahrungen beim Großverlag Barnes & Noble gesammelt hatte. Bei der Neugestaltung lege Apple Wert darauf, dass das aktuell gelesene Buch deutlicher erkennbar ist. Der virtuelle Buchladen soll im Desing dem App Store gleichen, den Apple erst letztes Jahr renoviert hat.

Der neue Mitarbeiter Kashif Zahar war zuvor bei Amazon ein Senior Vice President der Hörbuch-Tochter Audible, bei Barnes and Noble Programmverantwortlicher.

Apples letzte E-Book-Offensive vor gut zehn Jahren hatten letztendlich Gerichte gestoppt, im Versuch, das Quasimonopol Amazons zu stoppen, hatte sich Apple zu illegalen Preisabsprachen mit fünf Verlagen hinreißen lassen, wie die Justiz letztinstanzlich befand . Die Geschäftsmodelle unterscheiden sich deutlich: Apple will mit einen attraktiveren E-Book-Store seine margenträchtige Hardware begehrenswerter machen, während Amazon die Lesegeräte zu günstigen Preisen anbietet, um mehr Inhalte an die Kunden bringen zu können.

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