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Neues Geschäftsmodell? iPhones im Abo!

31.01.2019 | 09:17 Uhr |

Wie kommt Apple aus dem iPhone-Dilemma? Die Wall-Street-Legende Tony Sacconaghi hat eine interessante Idee.

iPhones sind so gut und halten lange, dass die Upgrade-Zyklen immer länger werden – ein Problem für Apple, das vierteljährlich Zahlen liefern muss, die Analysten beeindrucken, die wiederum Anlegern die Apple-Aktie empfehlen oder von ihr abraten. Eine Idee, wie das iPhone-Geschäft wieder neue Dynamik erhalten kann, äußert der Wall-Street-Veteran Toni Sacconaghi gegenüber CNBC : Apple müsse das iPhone im Abo anbieten. Einen derartigen Plan gibt es schon in den USA, auch hierzulande bieten Provider wie die Telekom derartige Modelle. Apple hatte zuletzt seine Anstrengungen verstärkt, noch relativ neue iPhones in Zahlung zu nehmen , damit die Kunden völlig neue Telefone erwerben. Diesen Weg müsse Apple weiter gehen, fordert Sacconaghi, wenn es Apple gelänge, (gelegentliche) Transaktionen in ein Abomodell mit stetig fließenden Umsätzen zu wandeln, sähe man das sehr positiv und könne die Apple-Aktie wieder eher empfehlen. Schon ein geringer, stets steigender Anteil von iPhones, die über ein Service-Modell im Abo verkauft würden, sollte Wall Street erfreuen, meint der Bernstein-Analyst.

Samsung zieht vorbei, Huawei mit Riesenschritten

Apple nennt keine Verkaufszahlen mehr, sondern nur Umsatzzahlen für seine einzelnen Sparten. Marktforscher springen in die Bresche und berechnen die Stückzahlen. Laut IDC hat Apple im Weihnachtsquartal 68,4 Millionen iPhones verkauft, das korreliert ganz gut mit dem von Apple genannten Umsatz von 52 Milliarden US-Dollar . Immer noch beeindruckende Zahlen, doch verlor Apple laut der Analyse seine im Dezember übliche Spitzenposition diesmal an Samsung. Der koreanische Hersteller habe demnach 70,4 Millionen Smartphones verkauft. Auf Platz drei lauert auch bereits Huawei mit 60,5 Millionen Geräten, Oppo und Xiaomi – die vor allem in ihrer Heimat China stark sind – folgen mit deutlichem Abstand und 29,2 respektive 28,6 Millionen Stück auf den Plätzen vier und fünf. Alle anderen kommen zusammen auf 118,4 Millionen Geräte. Apple hatte einen Rückgang von 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verkraften, auch Samsung hatte verloren, mit 5 Prozent aber deutlich weniger. Huawei ist mit einem Plus von 43 Prozent der klare Gewinner.

Daten von IDC, Schwesterunternehmen unseres globalen Verlagshauses IDG
Vergrößern Daten von IDC, Schwesterunternehmen unseres globalen Verlagshauses IDG

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