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Neues Special: Die besten Kopfhörer und Lautsprecher

03.03.2017 | 14:26 Uhr |

Investieren Sie klug in Ihr Soundzubehör - dann haben Ihre Ohren länger etwas davon. Wir haben genau hingehört.

Die drei Lügen der Gitarristen? Erstens: "Ich kann das auch ohne Stimmgerät." Zweitens: "Im nächsten Stück spiele ich kein Solo". Drittens: "Ich hör' mich nicht!" Wer je mit Gitarristen zu tun hatte oder selbst in die Saiten greift, wird das bestätigen. Stimmgeräte werden überschätzt, wir ziehen uns unsere eh Töne immer dahin, wo die Dissonanz so richtig weh tut. Und natürlich spielen wir ein Solo, das haben wir ja geübt. Deshalb stellen wir unsere Verstärker am liebsten immer auf die "11", denn nur so sind wir sicher, dass wir uns neben dem wummernden Bass, dem hämmernden Schlagzeug und der kreischenden Hammond nicht nur selbst hören, sondern auch beim Publikum ankommen. Wäre ja schade um das Solo, haben wir ja geübt. Ein- oder zweimal.

Das ist natürlich Klischee, echte Profis achten nicht nur penibel auf den Tuner im Rack, halten sich an vereinbarte Arrangements und schützen ihr Gehör. Denn wenn man aufeinander hört, muss man nicht übermäßig laut aufdrehen. Selbst Drummer prügeln ja nicht immer wie wild auf Felle und Becken ein. Bewährt hat sich auch Gehörschutz, der das Wichtigste zwar durchlässt, aber die brutalen Spitzen ausfiltert. Schwerhörigkeit ist unter Musikern dennoch weit verbreitet, das ist aber nicht auf ein bestimmtes Genre beschränkt. Im Orchestergraben kann es genau so laut werden wie auf der Bühne im Rockklub, man darf nicht das Volumen nicht unterschätzen, dass Blech- wie Holzbläser sowie zwei Dutzend Streicher entfalten können.

Ist dem Musiker aber klar, dass seine Ohren mit sein wichtigstes Kapital sind und er jederzeit darauf aufpassen muss, ist dieses Bewusstsein nicht in jedem anderen Beruf angekommen. Dabei sollte man wissen, dass dauerhafter Lärm nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche schädigt und Schwerhörigkeit mitunter zur Berufs- oder gar Erwerbsunfähigkeit führen kann. Darauf will der heutige (3.3.) Welttag des Hörens hinweisen, der 2017 unter dem Motto steht: "Aktion gegen Hörverlust - make a sound investment". Der zweite Halbsatz des Mottos lässt sich nur schwerlich ins Deutsche übersetzen, denn er bedeutet nicht nur, dass man in Klang investieren, sondern auch, dass man das klug machen sollte.

Womöglich zur Freude von Ohrenärzten werden In-Ear-Kopfhörer immer populärer, Apple räumt bekanntlich mit seinen Air Pods derzeit den Markt kräftig ab. Das klingt auf den ersten Blick zwar paradox, da aber die Speaker deutlich näher an das Trommelfell geraten, müssen sie gar nicht mehr den Schalldruck erzeugen, den wir noch von unseren Boxentürmen und den riesigen OverEars kennen. Je besser der Gehörgang gegen Außengeräusche abgeschirmt ist, umso mehr kann man noch das Volume zurückdrehen und hört Bässe satt, Mitten deutlich und Höhen kristallklar. Wenn wir dann an unseren iPhones und iPads die Lautstärkenbegrenzung nicht ausschalten und beim Dudeln mit der E-Gitarre den Verstärker brav auf "3" lassen, hören wir vielleicht morgen auch noch was.

In unserem Special in dieser Woche haben wir die besten von geschulten Ohren getesteten Soundlösungen zusammen gestellt. Sie finden Bluetooth-EarBuds für den Sport, High-End-OverEars für das Wohnzimmer und wenn Sie nicht völlig abgeschieden hören wollen auch Lautsprecher, die nicht nur fein klingen, sondern auch eine gute Figur machen.

Das Special erhalten Sie am Freitag seit Nachmittag in unserer App Macwelt für iPhone und iPad für 2,99 Euro als In-App-Kauf. Abonnenten von Macwelt Plus können das Special ohne weitere Kosten von unserer Website laden.

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