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Neues Special: Kaufberatung iPad

20.10.2017 | 14:01 Uhr |

Das Jahresende kommt immer schneller als man denkt. So ist es an der Zeit, sich einen Überblick über das Angebot von iPads zu verschaffen.

Der Oktober entlässt uns an seinem vorletzten Wochenende aus seiner goldenen Phase, die viel mehr hielt, als sie je versprach. Die Zeit schreitet aber unerbittlich voran: In zwei Monaten schon stecken wir in der letzten Arbeitswoche vor den Ferien und unter Umständen in Nöten, weil wir noch nicht alle Geschenke beieinander haben.

Keine Sorge: Unsere Sinne haben wir nach wie vor beieinander, weswegen wir keineswegs empfehlen, schon jetzt mit dem Weihnachtseinkauf zu beginnen, obwohl uns die Geschäfte ringsrum offenbar dazu nötigen wollen. Aber über etwaige Anschaffungen für einen selbst oder nahestehende Personen darf man durchaus schon mal nachdenken. In einigen Bereichen hat Apple sein Produktjahr bereits abgeschlossen. Neue iPads kommen 2017 gewiss nicht mehr, das iPhone X ist immerhin schon angekündigt, die Vorbestellung beginnt Ende nächster Woche. HomePod ist für uns auch eher ein Thema für 2018, im Prinzip auch der iMac Pro, den wir kaum vor der zweiten Dezemberhälfte in den Stores erwarten. Vom neuen Mac Pro ganz zu schweigen, dass der 2018 schon kommt, ist zwar gut möglich, aber nicht sicher.

Dass Apple im kommenden Jahre Weiterentwicklungen des iPad und iPad Pro bringen wird, dürfen wir als gesichert annehmen, allenfalls das iPad Mini könnte ein Auslaufmodell sein, wie es auch schon der Mac Pro in Zylinderform und anscheinend der Mac Mini sind. An der Trennung zwischen iPad mit selbst entwickeltem ARM-Chip und iOS einerseits und Mac mit Intel-CPU und macOS wird Apple noch eine ganze Weile festhalten, trotz Spekulationen um ein künftiges Macbook mit ARM-Chip und einem berührungssensitivem macOS.

Zweifelsohne hätte ein ARM-Macbook Vorteile, wie ein iPad Pro müsste es vermutlich nur alle paar Tage an die Steckdose, Apple könnte einen besonders effizienten Prozessor designen. Der A11 Bionic im iPhone 8, 8 Plus und X hat bereits bewiesen, dass er im Benchmark mit dem des Macbook Pro von 2017 mithalten, wenn ihn nicht sogar übertrumpfen kann. Doch ist der Vergleich nicht so einfach, denn die Intel-CPUs in Laptops und Desktops müssen ihre Leistung  auch für längere Zeit bringen.

Im Jahr 2017 hat Apple mit dem iPad jedoch gezeigt, dass man in vielen Fällen gar kein Laptop oder Desktop benötigt, insbesondere beim Medienkonsum, im Bildungsbereich, im Office und selbst im Kreativlabor. Die Anforderungen dort mögen sich zwar stark voneinander unterscheiden, doch hat Apple auch ein weites Angebot. Das hat sich zuletzt im Juni-Quartal ausgezahlt, in dem wieder mehr Geräte über die Ladentische gingen. Auch im Septemberquartal dürfte der Trend angehalten haben, Apple legt die Zahlen dafür am 2. November vor. Keine Sorge: Auch im beginnenden Jahresendgeschäft haben die Apple Stores und autorisierte Händler noch ausreichend Ware in ihren Regalen.

Wir wünschen viel Lesevergnügen! Das Special erhalten Sie ab Freitag Nachmittag in unserer App Macwelt für iPhone und iPad für 2,29 Euro als In-App-Kauf. Abonnenten von Macwelt Plus können das Special ohne weitere Kosten von unserer Website laden.

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