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Neues Special: Mit Sicherheit!

12.05.2017 | 14:01 Uhr |

Die Digitalisierung schreitet voran, unserer Daten werden immer mehr, immer weiter verteilt. Wie man sich schützen kann, welche Konzepte die Zukunft bringt.

In Dave Eggers' Roman "The Circle" ist es eine Dystopie: Ein Konzern, der gewissermaßen Facebook, Apple, Google, Twitter und noch viel mehr in sich vereint, durchdringt das Leben der Menschen immer mehr, bis sie willige Sklaven einer von Leuten mit unlauteren Absichten geleiteten Organisation werden. Dabei hat es in der Geschichte so schön angefangen, in der es einem genialen Programmier gelingt, den Zugang zu diversen Internetdiensten so zu vereinheitlichen, dass bald jeder dem Circle beitreten will, um am digitalen Leben teilnehmen zu können. Bis am Ende jeder ein Circle-Konto haben muss und es kein Entrinnen mehr gibt.

Dabei hat der erste Teil der Idee einen gewissen Charme: Wie wäre es, wenn man bei einer vertrauenswürdigen Institution sich identifiziert und alle wichtigen Daten hinterlegt hat, sich anschließend auf anderen Seiten nur mit diesem Konto anmelden muss? Absolut sicher, weil alles verschlüsselt? Problem dabei: Absolute Sicherheit gibt es nicht, stattdessen aber ein derartiges Konzept von Unternehmen wie Facebook und Google und eben nicht von Behörden wie dem Passamt oder dem Einwohnermeldeamt.

Abzuwarten bleibt, ob die Initiative von Großunternehmen wie Daimler, Springer und der Deutschen Bank in Zusammenarbeit mit Behörden tatsächlich Früchte trägt und eine Art von Generalschlüssel für das Internet entwickelt. Sie müssten Sich dann nur noch mit diesem identifizieren und sich nicht für jede einzelne Website ein neues, sicheres Passwort ausdenken. Was aber, wenn der Schlüssel in die falschen Hände gerät? Dann könnte der Schaden weit größer sein, als er heute ist.

Es gibt also keine Alternative zum Passwort. Oder doch? In unserem Ratgeberpaket gehen wir unter anderem der Frage nach, was biometrische Methoden an Bequemlichkeit und Sicherheit bringen und ob nicht auch hier potentielle Nachteile entstehen - wenn Ihnen jemand Ihr Passwort abluchst, dann können Sie es ändern, kopiert jemand Ihre Fingerabdrücke, ist diese Art der Authentifizierung ein für alle Mal für Sie verloren.

Es gibt also keine Alternative zum Passwort. Oder doch? In unserem Ratgeberpaket gehen wir unter anderem der Frage nach, was biometrische Methoden an Bequemlichkeit und Sicherheit bringen und ob nicht auch hier potentielle Nachteile entstehen - wenn Ihnen jemand Ihr Passwort abluchst, dann können Sie es ändern, kopiert jemand Ihre Fingerabdrücke, ist diese Art der Authentifizierung ein für alle Mal für Sie verloren.

Sie können aber auch andere Methoden anwenden, der Passwortmanager verzichtbar macht. Dann müssen Sie sich aber nicht einfach nur viele Passworte merken, sondern gewissermaßen einen Algorithmus verinnerlichen, der Sie jederzeit und überall die Zugangsdaten zu bestimmten Services rekonstruieren lässt. Mit ein paar weiteren Maßnahmen sichern Sie sich auch gegen Risiken und Nebenwirkungen ab, etwa mit Wegwerf-E-Mail-Adressen oder Aliasen.

Bei all der Passwortflut vergessen wir am Ende noch unsere ältesten und wichtigsten Zugangsdaten, die für Mac, iPhone und iCloud. Aber sofern Sie nicht alles gleichzeitig vergessen haben und als legitimer Nutzer in Besitz weitere Informationen sind, können Sie selbst im schlimmsten Fall den Zugang zu ihren eigenen Geräten wieder erlangen. Wir zeigen Ihnen, wie.

Wir wünschen viel Lesevergnügen! Das Special erhalten Sie ab Freitag Nachmittag in unserer App Macwelt für iPhone und iPad für 1,99 Euro als In-App-Kauf. Abonnenten von Macwelt Plus können das Special ohne weitere Kosten von unserer Website laden.

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