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Oculus-Gründer: Virtual Reality – nichts für Mac

02.03.2017 | 12:05 Uhr |

In einem Interview hat Nate Mitchel verraten, warum Oculus Rift nicht in der nächsten Zukunft mit den Macs funktionieren kann.

Die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift wird auch weiterhin nichts für Mac-Anwender sein. Wie Oculus-Gründer Nate Mitchel in einem Interview mit TechCrunch verrät , sei das Thema für ihn zwar eine Herzensangelegenheit, stehe aber zumindest für die nächsten sechs Monate nicht auf dem Plan. Um die Oculus Rift kompatibel zum Mac zu bekommen, sei ein enormer Arbeitsaufwand und Ressourceneinsatz notwendig. Mit den neuen Technologien Asynchronous Timewarp (ATW) und Asynchronous Spacewarp (ASW) habe man zwar bereits die Anforderungen an die Hardware senken und mehr mobile Geräte kompatibel zur Rift machen können, es warte aber nach wie vor viel Arbeit.  Konkret erklärte Mitchel: "Wir werden uns das immer wieder vornehmen, die wahre Herausforderung besteht für uns aber darin, wie viel wir in diesen Bereich investieren wollen. Denn es wird uns viel von unserer Zeit und unserer Energie kosten, um es richtig zu machen und eine großartige Anwendererfahrung damit zu ermöglichen." In dem Gespräch kündigt Mitchel auch eine Preissenkung um 100 US-Dollar für die Rift und den Touch Controller Oculus Touch an, die nun Im Paket 600 US-Dollar kosten sollen. Damit will man Käufern der Oculus Rift auch das Zusatzgerät für die Steuerung der virtuellen Welten mit den Händen schmackhaft machen.

Nicht nur der Oculus Rift fehlt die Unterstützung für den Mac, auch anderer VR-Brillen wie die HTC Vive lassen sich mit macOS nicht nutzen. Mit Umwegen über die Software VR Desktop soll sich immerhin der Schreibtisch des Mac auf die Okulare der Oculus Rift DK2 projizieren lassen, bei Apple ist das Thema Virtual Reality anscheinend nicht so hoch aufgehängt . Statt Technologien für künstliche Welten zu erschaffen, setzt Apple offenbar mehr auf Augmented Reality (AR), also erweiterte Realität. Auf dafür geeignete Brillen oder die Windschutzscheibe des Fahrzeuges lassen sich damit etwa nützliche Zusatzinformationen einspielen. Womöglich setzt aber Apple AR schon beim kommenden iPhone ein, laut Analysten der Investmentbank UBS arbeiteten rund 1000 Ingenieure im Auftrag Apples in einem Labor in Israel an dem Thema. Das iPhone 8 würde in dem Szenario der Vermischung aus der von der rückwärtigen Kamera aufgenommenen Realität und zusätzlichen virtuellen Daten dienen, die Mixtur sähe man dann auf dem Bildschirm des Telefons.

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