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OLED-Displays: Apple verhandelt mit LG

12.09.2017 | 15:35 Uhr |

Ob die nächste iPhone-Generation neue OLED-Displays von LG bekommt, hängt einzig und allein davon ab, für welchen Partner sich Apple entscheidet. Die Verhandlungen laufen bereits.

Laut einer Industrie-Quelle soll für Apple die südkoreanische LG Group als alternativer Lieferant zum bisherigen Partner Samsung OLED-Displays produzieren. Demnach können die Displays in Massen ab 2019, in kleinerer Stückzahl aber bereits ab dem nächsten Jahr produziert werden.

Wie Businesskorea berichtet, führen Apple und LG derzeit aber noch Verhandlungen, in denen noch bestimmte Probleme thematisiert werden. Hierbei soll es insbesondere um Schwierigkeiten in der Displayproduktion seitens LG gehen.

Dieses Problem sei auf Samsung zurückzuführen, da das Unternehmen durch eine Bestellung Lieferengpässe verursachte. Daher ist fraglich, ob LG in dem engen Zeitfenster den Anforderungen von Apple überhaupt gerecht werden kann.

„LG wird erst in der zweiten Jahreshälfte von 2018 mit dem Produktionsprozess der Displays beginnen können“, sagte Lee Chung-hoon, CEO bei UBI Research. Unter normalen Umständen sollte eine derartige Produktion innerhalb von sechs Monaten stattfinden können. Samsung sei dahingegen in der Lage, Apple bis Ende des Jahres bis zu 50 Millionen OLED-Displays zu liefern.

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