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OpenSchufa will Schufa "knacken" und bittet um Daten

17.05.2018 | 12:16 Uhr | Stephan Wiesend

Um die Scoring-Methoden der Schufa zu hinterfragen, bittet die Initiative Open Schufa um Selbstauskunft-Daten.

Bevor man eine Kredit oder auch nur einen Handy-Vertrag bekommt, erfolgt oft eine Pr├╝fung der Kreditw├╝rdigkeit ├╝ber das private Unternehmen Schufa. Die Methoden f├╝r diese Bewertungen sind aber ein Gesch├Ąftsgeheimnis, dem die Organisation OpenSchufa auf die Spur kommen will. Hinter der von der Schufa stark kritisierten Aktion stehen die NGOs "Algorithm Watch" und "Open Knowledge Foundation" sowie Spiegel und BR. Nach der Entwicklung einer per Spenden finanzierten Analysesoftware bitte die Organisation jetzt um die Zusendung von m├Âglichst vielen Selbstausk├╝nften. Die Schufa ist verpflichtet, jedem Verbraucher einmal pro Jahr kostenlos eine Selbstauskunft zu erteilen. Dazu gen├╝gt das Ausf├╝llen eines Online-Formulars , man erh├Ąlt dann seine Daten per Post. Die Organisation bittet, von diesen vier Seiten, die mittleren zwei Seiten mit Daten abzufotografieren (ohne Namen und Adresse) und ├╝ber die Seite openschufa.de hochzuladen. Nach dem Upload der Daten erh├Ąlt man eine ID, ├╝ber die man sp├Ąter eine L├Âschung der Daten beantragen kann. Ausgewertet und wohl auch ver├Âffentlicht werden die Daten von den Redaktionen des Spiegels und des Bayerischen Rundfunks. Mittlerweile haben bereits rund 22 000 Nutzer ihre Daten freiwillig an OpenSchufa gespendet.


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