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Optischer Ausgang: S/PDIF benötigt Adapter an neuen Macs

20.07.2017 | 11:30 Uhr |

Apple hat nicht nur zuletzt die Klinkenbuchse am iPhone 7 weggelassen, sondern auch eine wesentliche Funktion beim Audioausgang der Macs.

Wer seinen älteren Mac (ab Baujahr 2006) mit einem optischen Kabel (Toslink) mit externen Lautsprechern verbunden hat, stellt beim Neukauf eines Rechners fest, das Apple den mit der 3,5-Millimeter-Klinke kompatiblen S/PDIF-Ausgang ersatzlos gestrichen hat. Die teils hochwertigen Lautsprecher oder Surround-Anlagen funktionieren nicht mehr. Auch das Apple TV 4 verzichtet auf den optischen Ausgang, Gründe dafür hat Apple nie genannt  – vermutlich ist aber die Nachfrage nach dieser Schnittstelle aus Apples Sicht nicht groß genug.

Auf seine hochwertige n Lautsprecher muss man aber auch mit einem neuen Mac nicht verzichten, es gibt Ersatz in Form von USB-Adaptern mit optischen Ausgängen. Das Behringer U-Control UCA202 ist ein solches Gerät, das um die 30 Euro kostet. Es bringt dabei einen eigenen D/A-Wandler mit, da es auch analoge Ausgänge bietet. Der Betrieb am Mac ist ohne Installation zusätzlicher Treiber möglich. An den Macbooks ab 2016 benötigt man noch einen zusätzlichen Adapter von USB-A auf USB-C, denn U-Control führt noch den herkömmlichen USB-Anschluss, die neueren Macbooks haben die Schnittstelle ersatzlos gestrichen.

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