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Personentransport Uber soll Arbeitsmarkt beleben

01.02.2017 | 11:39 Uhr |

Die Taxikonkurrenz Uber bringt zwar Einbußen für Taxifahrer, schafft in den USA dafür aber auch 50 Prozent mehr berufsmäßige Fahrer.

Dies jedenfalls ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Oxford (England). Entgegen der Erwartung, dass die sogenannte ”Sharing Economy” Arbeitsplätze eher vernichtet, sieht die Studie sogar einen Zuwachs an beruflichen Fahrern, der in US-Städten einem Anstieg von 50 Prozent entspreche.

Dazu kommt, dass der Fahrtdienst Uber offenbar den Markt vergrößert und weitere Kunden generiert habe, die vorher nur selten ein Taxi nutzen. Zudem würden Uber-Fahrer in den USA inzwischen sogar mehr verdienen als Taxifahrer, die in der Folge mit durchschnittlich zehn Prozent Gehaltseinbußen zu kämpfen haben.

Uber nutze die Kapazitäten besser als die regulären Taxi-Unternehmen und schaffe es durch sein App-System, die Wartezeiten für Fahrer und Passagiere kürzer zu halten.

In Deutschland ist das übliche Geschäftsmodell von Uber Pop nach Urteilen des Landgerichts und Oberlandesgerichts in Frankfurt verboten , nur eine fast reguläre Taxivermittlung ist hier erlaubt.

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