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iPhone-Speicher mit "Apps auslagern" sparen

15.07.2019 | 07:56 Uhr | Stephan Wiesend

Kein Vorurteil: Apps belegen jedes Jahr mehr Speicherplatz. Die Funktion „Apps auslagern“ ist hilfreich, allerdings erklärungsbedürftig.

Bei den ersten iPhone-Modellen kam man noch gut mit 8 GB Speicherplatz zurecht, heute ist ein iPhone mit 32 GB vielen schon zu klein. Apple hat nach und nach sein Produktportfolio der iPhones und der iPads deshalb auf das 64-GB-Minimum gehoben.

Bei Platzmangel empfiehlt das System das Auslagern von Apps
Vergrößern Bei Platzmangel empfiehlt das System das Auslagern von Apps

Es ist wohl kein Zufall, dass Apple deshalb mit iOS 11 die Option „Apps auslagern“ eingeführt hat. Öffnet man „Allgemein/iPhone-Speicher“, zeigt das System eine Reihe von Empfehlungen, wie man seinen iPhone-Speicher aufräumen kann. Neben dem automatischen Löschen von Nachrichten und Auslagern von Fotos gibt es noch eine Option "App auslagern".

Nutzt man beispielsweise die Youtube-App selten, wird diese dann bei Platzmangel gelöscht. Dabei bleibt das Icon der App auf dem Homescreen – mit einem kleinen Cloud-Symbol. Auch die Dokumente und Dateien der App bleiben auf dem iPhone.

XXL-Apps sind nun in der iCloud
Vergrößern XXL-Apps sind nun in der iCloud

Will man genau wissen, ob die Option aktiv ist, muss man zur Systemeinstellung „iTunes & App Store wechseln“. Hier findet sich die permanent verfügbare Systemeinstellung für die Aufräumoption, die Option „Unbenutzte Apps auslagern“.

Eine ähnliche Auslagerungsfunktion wendet das System bei Updates außerdem schon länger an: Ist für ein Systemupdate zu wenig Platz, werden vor dem Download große Apps gelöscht und nach dem Update wieder neu installiert.

Das Auslagern der App kann man auch über eine eigene Systemeinstellung ein- und ausschalten.
Vergrößern Das Auslagern der App kann man auch über eine eigene Systemeinstellung ein- und ausschalten.

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