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Powerbank und Ladegeräte: Energie per USB-C und drahtlos

02.08.2018 | 16:37 Uhr |

Der Akku ist immer schneller leer als gedacht. Mit Schnellladegeräten und ebenso flotten Powerbanks bekommt man verbrauchte Energie zurück.

Schon wieder ein leerer Handyakku? Das geht schneller als man denkt und nicht immer ist eine Steckdose in unmittelbarer Nähe. Zum Glück gibt es Powerbanks. Über USB-C und Lightning sind sogar höhere Ladeströme möglich und damit eine geringere Wartezeit, bis die Batterie wieder voll ist. Wir haben einige Lösungen näher betrachtet und sie miteinander verglichen. Vor allem die externen Akkus sind von einer konsequent neuen Bauart:  Alle hier versammelten Powerbanks lassen sich ausschließlich mit einem USB-C-Kabel laden, das bei allen Geräten im Lieferumfang enthalten ist. Einen anderen Ansatz verfolgen aber die zunächst hier vorgestellten drahtlosen Ladegeräte, die mit dem Qi-Standard arbeiten und kompatibel zu iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus sind. Hier zählt nicht die Geschwindigkeit, sondern die Bequemlichkeit: Man legt das iPhone einfach auf die Matte ab, über Nacht oder während der Bürostunden und der Akku füllt sich ganz von allein. Zwar hat Apple seine eigene Lösung Airpower, die auch mehrere Geräte gleichzeitig mit frischer Energie versorgen kann, noch nicht fertig, das Angebot an drahtlosen Ladematten wird aber immer größer.

PNY Q1 Schnurlose Ladestation

Seit den iPhone-Generation von 2017 ist das kabellose Aufladen endlich auch bei den Smartphones von Apple verfügbar. Mittlerweile ist der Markt an Qi-Ladegeräten am Florieren und immer mehr Hersteller springen auf den Zug auf.

Das Ladegerät von PNY ist nun in Deutschland verfügbar.
Vergrößern Das Ladegerät von PNY ist nun in Deutschland verfügbar.
© PNY

Hierzu gehört auch PNY mit seiner QI Wireless Charging Base. Die schlanke und elegante Ladestation arbeitet völlig drahtlos und erlaubt, Qi-fähige Smartphones mit wenig Aufwand bequem ohne Kabel aufzuladen. Dazu zählen unter anderem weit verbreitete Geräte wie das Samsung Galaxy S6, Galaxy S7, Galaxy S8 (Edge und Plus) oder das iPhone 8, iPhone 8 Plus und das iPhone X. Um das jeweilige Smartphone wieder aufzutanken, genügt es, das Phone einfach auf die Basis aufzulegen. Laut PNY arbeitet die Qi Wireless Charging Base mit einem Chipsatz von Texas Instruments und unterstützt das derzeit aktuellste Qi-Protokoll in Version 1.1.2. Die Ladestation kann mit einer maximalen Leistung von 5 Watt laden, nutzt also die Möglichkeiten des iPhone nicht voll aus. Das Gerät an sich ist in schwarz gehalten und hat wie fast jedes andere Pad eine gummierte Oberseite, um das Abrutschen des Telefons zu verhindern. An der Seite befindet sich eine LED, die drei Szenarien zeigt. Leuchtet die LED nicht, so ist kein Gerät aufgelegt. Blinkt die LED blau, so ist ein Gerät aufgelegt und wird geladen. Wenn die LED schnell blau blinkt, so wird das Gerät aufgrund eines Fehlers nicht geladen. In unserem Test haben wir unser iPhone X innerhalb von 217 Minuten vollständig geladen.

Der Preis für die PNY QI Wireless Charging Base beträgt etwa 30 Euro.

Anker Power Wave 7.5

Die Ladeschale von Anker kostet rund 40 Euro.
Vergrößern Die Ladeschale von Anker kostet rund 40 Euro.
© Anker

Der Markt für induktive Ladegeräte füllt sich allmählich. Auch Anker, der für Powerbanks und Ladegeräte bekannte Hersteller, ist mit seinen Produkten seit einiger Zeit bereits am Markt vertreten. Bisher war es allerdings nicht möglich, die aktuellen iPhone Modelle mit maximal möglicher Leistung aufzuladen.

Mit dem neuen Anker PowerWave 7.5-Ladepad ist dies ab sofort möglich. Anders als bei vielen weiteren Herstellern ist in Ankers Lieferumfang neben seinem Ladepad auch gleich ein zusätzlicher QuickCharge 3.0 Ladeadapter für die Steckdose enthalten.

Beim Anker PowerWave 7.5 kommen spezielle Ladespulen zum Einsatz, um eine schnelle Aufladung garantieren zu können. Damit die versprochene Lade-Geschiwndigkeiten erreicht werden können, muss man das mitgelieferte Netzteil verwenden. Für die notwendige Sicherheit sorgt ein integrierter Überladeschutz, eine Fremdkörpererkennung und eine Strahlenabschirmung.

Das Design des Ladegerätes ist in schlichtem Weiß gehalten und wirkt sehr hochwertig. Die Oberseite ist mit grauem Gummi überzogen, damit das aufgelegte Gerät nicht abrutscht. Zudem befindet sich eine Status LED auf der Oberseite, welche über den Ladezustand des Gerätes informiert. Sobald das Pad an den Strom gesteckt wird, leuchtet die LED zuerst für 3 Sekunden blau und danach leuchtet sie schwach blau. Sobald das Gerät vollständig geladen ist, leuchtet die LED durchgehend blau. Auf der Unterseite befindet sich ein kleiner Lüfter, welcher das Pad vor Überhitzung schützt. In unserem Test wurde das iPhone X innerhalb von 151 Minuten von 1-100% geladen.

Der Preis des Gerätes beträgt knapp 40€

Xtorm AC Power Bank Brick 21.000

Nicht gerade günstig und stylisch, dafür mit ordentlich Power.
Vergrößern Nicht gerade günstig und stylisch, dafür mit ordentlich Power.
© Xtorm

Die neue Powerbank von Xtorm ist mit seinen Abmessungen von 161 x 65 x 65mm auf den ersten Blick etwas klobig. Auf den zweiten Blick lässt sich auch vermuten wieso. Neben seinen zwei USB-Anschlüssen und seinem USB-C Anschluss befindet sich noch eine Steckdose, über welche sich Geräte mit 220V und 80W laden lassen. Somit lassen sich auch unterwegs Geräte wie eine Drohne oder ein Laptop laden.

Trotz dieser Klobigkeit, wiegt sie nur 698 Gramm und lässt sich somit einfach überall mit hinnehmen. Das Design der Powerbank ist relativ simpel gehalten: schwarz-gräulich mit ein paar gelben Elementen. Über eine Digitalanzeige oberhalb der USB Ports lässt sich der aktuelle Ladestand anzeigen. Oberhalb dieser Anzeige befindet sich noch ein Knopf, über welchen die Steckdose angeschaltet und somit mit Strom versorgt wird. Dies ist insofern wichtig, da sich hinter der Steckdose ein Lüfter befindet, welcher in angeschaltetem Zustand natürlich zusätzlich Strom verbraucht. Möchte man also ein Handy oder Tablet laden, so steckt man dieses einfach an einen der USB Ports an - und der Ladevorgang beginnt.

Neben dem USB-C Anschluss besitzt die Powerbank zusätzlich einen USB-A- und einen USB-A Quick Charge 3.0 Anschluss. Wer also ein Gerät hat, welches die Quickcharge Funktion unterstützt, der ist hiermit bestens versorgt. Um die Powerbank auf ihre 20.800 mAh zu laden, ist im Lieferumfang ein USB-A auf USB-C Kabel enthalten, denn sie lässt sich, wie fast alle neuen Powerbanks, nur über den USB-C Anschluss aufladen. Die Powerbank verfügt über einen Auto-Power-Management-Chip, der für die automatische Anpassung der Ladegeschwindigkeit an angeschlossenen Geräten sorgt. Neben dem APM Chip besitzt sie zusätzlich noch einen Überladungsschutz, sodass angeschlossene, so wie auch die eigene Batterie, vor Überladung geschützt werden.

In unserem Test haben wir an die Powerbank zunächst vier Geräten angeschlossen:

  • 2 Handys

  • 1 Tablet und

  • 1 Laptop

Hierbei hat die Powerbank die Geräte für rund zweieinhalb Stunden geladen, was für unterwegs vollkommen in Ordnung ist. Um die Powerbank wieder vollständig aufzuladen, haben wir in unserem Test etwa 134 Minuten benötigt. Danach haben wir uns die Einzelnen Anschlüsse einmal genauer betrachtet.

Über den USB-A QC 3.0 Anschluss wurde ein iPhone X in einer Zeit von nur 171 Minuten vollständig geladen. Über den USB-C Anschluss dauerte dieser Ladevorgang ca. 191 Minuten, wohingegen das iPhone über den normalen USB-A Anschluss eine Ladezeit von 220 Minuten benötigte. Am schnellsten geladen wurde es mit einem 60W USB-C Adapter über die Steckdose. Hierbei dauerte der Ladevorgang nur 78 Minuten.

Fazit:

Die Powerbank von Xtorm ist ein praktischer Wegbegleiter, um jegliche Geräte unterwegs laden zu können. Der einzige Nachteil ist die unpraktische Größe, was sie aber durch ihre Kapazität von fast 21.000 mAh und die unterschiedlichen Anschlüsse wieder wettmacht. Mit einemPreis von 179€ ist sie nicht gerade die günstigste Option, aber dennoch eine klare Kaufempfehlung.

USB-C 5 in 1 Hub

Xtorm USB-C HUB
Vergrößern Xtorm USB-C HUB
© Xtorm

Der „ Xtorm XC005 USB C HUB 5-in-1 “ setzt auf ein augenscheinlich vertrautes Design. Es handelt sich um ein längliches Gehäuse, welches auf Ober- und Unterseite mit Aluminium verkleidet ist.

Der innere Kern ist allerdings aus Kunststoff gefertigt. Damit ist der HUB zum einen nicht übermäßig schwer, zum anderen erleichtert dies die Fertigung bzw. das Einpassen der Anschlüsse. Der HUB wirkt dank des Aluminiums in Space Gray optisch modern. Verarbeitungsqualität und Haptik sind gut, aber auch nicht außergewöhnlich. Hier ist Xtorm auf einem vernünftigen Level unterwegs.

Wie der Name bereits verrät, verfügt der Xtorm XC005 über fünf Anschlüsse:

  • 1 USB 3.0 Port,

  • 1 HDMI Port,

  • 1 USB C Port,

  • 1 Speicherkartenleser und

  • 1 Gbit LAN Port.

Damit kann der Xtorm XC005 HUB auch als eine Art Docking-Station genutzt werden. Grundsätzlich sind genügend Anschlüsse vorhanden, allerdings hätten wir uns noch einen bis zwei weitere USB-A Ports gewünscht. Ein einzelner USB 3.0 Port ist unserer Meinung nach zu wenig. Der USB-C Anschluss des HUB ermöglicht weiterhin das Aufladen von Notebook und Co. Über diesen Port kann das normale Ladegerät angesteckt werden, und es wird sozusagen durchgeschliffen.

Wir haben den HUB an einem HP Elitebook 820 G3 und einem Apple MacBook Pro 2017 ausprobiert. Große Kompatibilitätsprobleme konnten wir dabei nicht erkennen. Lediglich das HP Elitebook 820 G3 ließ sich über USB-C nicht laden, was allerdings an der nicht vorhandenen Ladefunktion über USB-C liegt. Der LAN Port funktioniert unter Windows und OSX einwandfrei und erreicht praktisch rund 100MB/s. Xtorm hat hier einen Realtek Chipsatz verbaut. Der Kartenleser ist intern via USB 3.0 angebunden und schafft rund 87MB/s in der Spitze. Damit ist dieser schnell, aber es gibt definitiv noch schnellere Kartenleser. Der HDMI Port macht auch keine Probleme.

Grundsätzlich werden unter Windows und OSX sogar 4K unterstützt, allerdings nur mit 30Hz. In der Praxis solltet man also nicht mehr als mit 2K auflösen, ansonsten ruckelt das Bild leicht. Der HUB wird im Betrieb leider etwas heiß, was allerdings normal ist, da er ja aus Aluminium besteht.

Fazit:

Der „Xtorm XC005 USB C 5 in 1 HUB“ erfüllt den versprochenen Job zu 100 Prozent und ist definitiv hochwertiger als einige seiner asiatischen Konkurrenten. Mit einem Preis von 65€ ist er im Mittelfeld der USB-C Hubs.

Xlayer Powerbank Plus Macbook

Die Powerbank von Xlayer mit einer Kapazität von 20.100 mAh ist mit zwei USB-Anschlüssen und einem USB-C-Anschluss ausgestattet. Über einen Knopf an der linken Oberseite lässt sich der Ladestand mittels vier LEDs anzeigen. Um die Powerbank auf Ihre volle Kapazität zu Laden, benötigt man etwa 1,5 Stunden. Der Hersteller verspricht, mit dem Akku ein Macbook einmal vollständig laden zu können. Leider gibt Xlayer nicht an, wie oft sich ein Tablet oder ein Smartphone laden lassen, 500 volle Ladezyklen sind ein gängiger Wert. Recht viel länger als zwei Jahre liefert eine externe Batterie aber auch aus anderen Gründen die volle Energie.

Über die USB-Anschlüsse lassen sich bis zu drei Geräte gleichzeitig laden. Die Powerbank unterstützt auf ihrem USB-C Anschluss das sogenannte „USB Power Delivery“, was in der Theorie eine maximale Ladeleistung 100 Watt bedeutet. Das Design der Powerbank ist sehr schlicht in silbernem Metall gehalten. Einzig die beiden Enden bestehen aus schwarzem Plastik. Leider wirkt sie durch Ihre länglichere Form sehr klobig und ist somit auch einige Zentimeter größer als Ihre Vergleichsobjekte, liegt aber nichtsdestotrotz sehr gut in der Hand. Mit Ihrem Gewicht von 490 Gramm ist sie trotz Ihres Metallmantels eine eher leichtere Powerbank unserer Testreihe.

Im Macwelt-Preisvergleich ab 69 €

Xtorm Powerbank Infinity

Die Powerbank von Xlayer bringt eine Kapazität von 27.000 mAh mit und bietet drei USB-Anschlüsse und einen USB-C-Anschluss. Der Akkustand lässt sich über einen Knopf auf der Oberseite der Powerbank in Form eines Kreises mit vier LEDs anzeigen. Auf der linken und der rechten Seite der Powerbank sind im Lieferumfang ein USB- auf USB-C und ein USB- auf Micro-USB Kabel enthalten, die in die Powerbank versenkt sind und über einen Magneten an dieser gehalten werden.

Ein Kabel mit USB-C an beiden Enden würden wir uns noch wünschen, der Trend geht immer mehr dahin. Dieses könnten wir auch dazu nutzen, die Powerbank über ein USB-C.Ladegerät, etwa das des Macbook Pro, mit frischer Energie zu betanken.

Der Hersteller verspricht, der Akkukapazität ein Smartphone bis zu 13mal, ein Tablet bis zu dreimal oder einen USB-C-fähigen Laptop bis zu zweimal Vollständig laden zu können. An der Powerbank lassen sich zudem vier Geräte gleichzeitig laden. Auch dieser Akku unterstützt USB Power Delivery mit seiner in der Theorie hohen Leistung und damit Ladestrom. Nach anderthalb Stunden ist auch diese Powerbank komplett voll. Die Powerbank besitzt ein für Xtorm übliches edles Design und wird mit gummierter Oberfläche ausgeliefert. Mit Ihrem Gewicht von 620 Gramm ist sie die schwerste Powerbank unserer getesteten Modelle. Sie liegt trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes sehr gut in der Hand.

Im Macwelt-Preisvergleich ab 95 Euro

Drei Powerbanks im Vergleich
Vergrößern Drei Powerbanks im Vergleich
© Manuel Braun

Mophie Powerstation USB-C XXL

Die Powerbank von Mophie hält 19500 mAh an Akku bereit, die über je einen USB- und einem USB-C-Port abfließen können. Wie üblich finden wir auf der Oberseite einen Knopf zum Abfragen des Akkustandes anhand vier LEDs. Die Powerbank ist bereits in einer Stunde voll. Laut Hersteller lässt sich mit vollständiger Kapazität einem USB-C-Laptop eine zusätzliche Laufzeit von 14 Stunden verschaffen – was wir beim Macbook Pro aber anzweifeln (das liegt am Macbook Pro). Für ein Tablet sind zusätzliche 20 und für ein Smartphone zusätzliche 100 Stunden versprochen. Zudem lassen sich an der Powerbank bis zu zwei Geräte gleichzeitig laden. Mophie legt einen sehr großen Wert auf sein Design. Somit ist die Powerbank mit einem jeansartigem Stoff überzogen und sieht sehr edel aus. Mit einem Gewicht von nur 380 Gramm ist sie die leichteste Powerbank unserer Testreihe.

Im Macwelt-Preisvergleich ab 113 Euro

Drei Powerbanks: Anschlüsse im Vergleich
Vergrößern Drei Powerbanks: Anschlüsse im Vergleich
© Manuel Braun

Inateck USB-C Power Adapter

Der Inateck USB-C Poweradapter lädt Geräte mit einer Spannung von maximal bis zu 20 V und einem maximalen Strom von 3.0 A – macht dennoch nur 45 Watt in der Spitze. Denn während der Strom bei 5 V, 9 V, 15 V zwar jeweils 3,0 Ampère beträgt, fällt er bei 20 V auf 2,25 A ab. Auf den ersten Blick sieht das Ladegerät wie ein normales Netzteil aus, die Power-Delivery-Technik leistet bis zu 45 Watt. Verglichen mit dem recht klobigen Apple-Ladegerät und seiner Leistung von 60 Watt, kommt das Inateck recht kompakt daher.  Der Hersteller setzt auch in Sachen Design auf Minimalismus und liefert den Adapter in hochglänzendem Weiß mit zwei grauen Elementen. Leider wird das weiße Ladegerät sehr schnell dreckig und verkratzt auch zu leicht.

Bei Amazon für 27 Euro

Ladegeräte von Equinux und Inateck
Vergrößern Ladegeräte von Equinux und Inateck
© Manuel Braun

Tizi Tankstelle Power Adapter

Der USB-C Poweradapter von Tizi lädt Geräte mit bis zu 20 V und 3,0 A. Seine Leistung beträgt je nach Anforderung 15 W, 27 W, 36 W, 45 W, 54 W oder 60 W. Auf den ersten Blick ist die tizi Tankstelle ein recht schickes Ladegerät. Leider werden auf den zweiten Blick einige Schwächen sichtbar. Tizi setzt bei diesem Ladegerät auf einen schwarzen Hochglanzlack, welcher extrem schnell verkratzt. Auch hier ist die USB-Power-Delivery-Technik verbaut, die  eine Ladeleistung von bis zu 60 Watt verspricht.  Für seine Leistung ist das Ladegerät groß genug, aber immer noch kleiner als das original Macbook-Ladegerät.

Bei Amazon für 50 Euro

Mophie Wireless Charging Base

Mit dem Release des iPhone 8/8 Plus und des iPhone X und dem damit für Apple neuen drahtlosen Laden, hat Mophie die Wireless Charging Base vorgestellt. Mit ihr lassen sich die von Apple unterstützten Geräte nun auch ohne Kabel aufladen. Die Base hat einen Durchmesser von ca. 10 cm und wird in einem schlichten schwarzen Design geliefert. Die Oberfläche ist gummiert, damit die Glasrückseiten der iPhones nicht wegrutschen. Die Ladeleistung der Base beträgt maximal 7,5 Watt, mehr lässt der von Apple definierte Standard nicht zu. Durch seine geringe Größe kann es leicht und unauffällig an diversen Orten einfach auf eine gerade Oberfläche gestellt werden. Angesteckt wird die Base über einen normalen Stecker, welcher im Lieferumfang enthalten ist. Schnell lädt die Station natürlich nicht, doch unkompliziert und unauffällig.

Im Macwelt-Preisvergleich ab 63 Euro

Xtorm Wireless Fast Charging Pad Freedom

Das Charging Pad von Xtorm unterstützt alle Geräte, welche sich über Qi laden lassen, also auch iPhones ab dem Jahrgang 2017. Die Basis wird über einen Micro-USB-Stecker an ein passendes USB-Wandladegerät angesteckt und ist mit einem Durchmesser von ca. 8 cm kleiner als das Konkurrenzprodukt von Mophie. Auch bei diesem Pad ist auf der Oberseite ein gummierter Ring, sodass Wegrutschen des Smartphones verhindert wird. Zudem ist das eigentliche Pad mit einem lederähnlichen Stoff überzogen, welches das Gerät hochwertig erscheinen lässt. Die Ladeleistung dieser Basis beträgt laut Herstellerangaben 10 W, am iPhone kann aber nicht mehr als 7,5 Watt ankommen. Im Lieferumfang ist das Pad und ein Micro-USB-zu-USB-Kabel enthalten.

Im Macwelt-Preisvergleich ab 40 Euro

Testgerät

Ladezeit Macbook Pro Touchbar 15“ 2017

Ladezeit iPhone X

Ladezeit iPad Pro 9.7 inch

Ladezeit iPhone SE

Xlayer Powerbank Plus Macbook

107 Minuten

120 Minuten

232 Minuten

140 Minuten

Xtorm Infinity XB203

94 Minuten

114 Minuten

204 Minuten

120 Minuten

Mophie Powerstation USB-C XXL

Nicht möglich da Kapazität zu gering

150 Minuten

224 Minuten

110 Minuten

Inateck USB-C

82 Minuten

86 Minuten

194 Minuten

104 Minuten

Tizi Tankstelle

78 Minuten

75 Minuten

193 Minuten

100 Minuten

Mophie Wireless charging base

-

94 Minuten

-

-

Xtorm Wireless Fast charging Pad

-

110 Minuten

-

-

Fazit

Alle Geräte konnten im Test überzeugen. Uns konnte insbesondere die Powerbank von Xtorm begeistern. Mit ihrer großen Akkukapazität und den hohen Ladegeschwindigkeiten ist sie Ihren höheren Preis definitiv wert. Des Weiteren ist Sie die einzige Powerbank, welche bis zu vier Geräte gleichzeitig laden kann.

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