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Programmierer baut Face-ID-Algorithmus nach

14.03.2018 | 17:53 Uhr |

Die Software von Norman Di Palo soll Face ID nachbilden und zeigt, wie Apples Technologie vermutlich arbeitet.

Interessiert man sich für die Hintergründe von FaceID, ist ein neuer Beitrag auf Medium.com lesenswert. Aus Interesse für Apples Technologie Face ID hat der italienische Student Norman Di Palo die grundlegenden Funktionen nachgebaut und als Python-Projekt veröffentlicht. Da Apple nur wenig zu FaceID veröffentlicht hat, ist er dabei allerdings auf Vermutungen angewiesen. So hatte er keinen Zugriff auf Apples Software, er hat nur die Funktionen analysiert und nachgebildet. So vermutet er, Apple benutze beim erstmaligen Scannen der Gesichter ein sogenanntes „siamese-like convolutional neural network“, ein Konzept aus dem Bereich maschinelles Lernen. Für die Entwicklung nutzte er ein frei verfügbares Set an RGB-Depht-Gesichtsdaten und verwendete die Python-Library Keras, eine Open Source-Software. Das komplette Projekt ist auf Medium dokumentiert, die Softwarebeispiele sind auf Github veröffentlicht. Das Konzept von Di Palo zeigt, warum die Face ID nur wenige Versuche für die Erkennung braucht und wie das Feature ressorcensparend auf dem iPhone direkt funktionieren kann.

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