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Qualcomm verbietet Pressemitteilung zur iPhone-Verfügbarkeit

21.01.2019 | 09:30 Uhr | Peter Müller

In einer Pressemitteilung zum iPhone-Verbot in Deutschland hat Apple hingewiesen, dass die betroffenen Modelle bei den Providern zu haben sind.

Verbot: Apple hatte im Dezember, als Qualcomm vor dem Landgericht München ein Verkaufsverbot für iPhone 7, 8 und X in Deutschland erwirkte, in einer Pressemitteilung angekündigt, iPhone 7 und 8 aus seinen Läden zu entfernen , sobald das Verbot in Kraft trete. Das ist mittlerweile geschehen. Seit Donnerstag darf Apple nach einer Gerichtsentscheidung auch nicht mehr behaupten, was sonst noch in der Mitteilung stand: Die fraglichen Modelle seien noch bei 4300 anderen Verkaufsstellen, etwa in den Filialen von Gravis, und bei den Providern weiter erhältlich. Die Pressemitteilung sei irreführend und erhalte potentiell trügerische Angaben über die Produktverfügbarkeit, urteilt das Gericht und gibt somit der Klage Qualcomms Recht. Kunden hätten den Eindruck bekommen, dass die vom Verkaufsverbot betroffenen Geräte weiter ohne Einschränkungen erhältlich seien.

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