2406010

Real Madrid und iOS-Datenbank – was sie gemeinsam haben

04.02.2019 | 16:30 Uhr | Halyna Kubiv

Das Thema Datenbank an sich und iOS-Datenbanken insbesondere müssen nicht gleich einen Gähn-Effekt hervorrufen.

Wer für private, halbprivate oder Vereinszwecke eine gute und preisgünstige Datenbankanwendung benötigt, die noch gut unter iOS und macOS funktioniert, steht zuweilen ratlos da: Die Apple-Tochter Filemaker bietet zwar fast alles, was ein Entwickler-Herz begehrt, eine Einzellizenz kostet gleich über 680 Euro. Bento, die Einstiegssoftware von Filemaker, wurde bereits Ende 2013 eingestellt.

Eine Alternative dafür kommt aus Berlin und hört auf den Namen Ninox. Die Entwickler rund um Frank Böhmer haben die Marktlücke erkannt, die nach Bento entstanden ist, aus der Idee wurde eine Datenbank-Anwendung. Genau wie die Konkurrenz von Bento bzw. Filemaker gab es Ninox zunächst ausschließlich für Apple-Plattformen – iOS und macOS, erst seit Kurzem steht eine Android-Option zur Verfügung. Die ersten Kunden hat sich Ninox Software GmbH von den Entwicklern abgeworben, die Bento nachgetrauert hatten. Mittlerweile hat die Firma auch internationale Großen im Portfolio: Daimler, Pfizer und Berkeley University.

Auch für kleinere Projekte wird die Datenbank-Lösung aus Berlin gerne eingesetzt: Die Galácticos (diese Bezeichnung für Real Madrid steht hier nur, um den Kollegen Müller zu nerven) konsolidieren damit ihre Datenbank der Nachwuchsspieler und nutzen sie für die 200 Sommer-Camp-Trainings überall in Europa. Greenpeace verwendet Ninox in der Variante mit dediziertem Server, weil auf hoher See die Internet-Verbindung mal streiken kann, Synchronisation mit einer Cloud in Deutschland oder iCloud ist nicht immer möglich.

Macwelt Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2406010