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Retail-Chefin Ahrendts: "Bin keine Nachfolgerin von Cook"

25.10.2017 | 09:08 Uhr |

Angela Ahrendts verantwortet mehr als die Hälfte von Apple-Angestellten, will trotzdem nicht als Nachfolgerin Cooks gelten.

Nachfolgediskussion: Die Bundesregierung ist seit gestern entlassen und nur noch geschäftsführend im Amt, als sicher gilt dennoch, dass deren bisherige Chefin schon bald den Auftrag für die nächsten vier Regierungsjahre erhält. Die Nachfolgediskussionen haben bereits begonnen, womöglich werden es auch gar nicht vier Jahre, bis ein anderer oder eine andere in das Kanzleramt einzieht. Tim Cook hat von Apples Verwaltungsrat einen unbefristeten Auftrag für seinen Job erhalten, er muss sich auch nicht alle vier Jahre einer Wahl stellen. Theoretisch wäre er aber von heute auf morgen abberufbar, Diskussionen über seine Nachfolge hat es in den letzten sechs Jahren dennoch praktisch nicht gegeben. Bis jetzt.

Verfrüht sind sie trotz des absehbaren Problems mit den Verkäufen des iPhone X zwar, aber durch ein Interview nun losgetreten. Auf die Frage von Nicole Nguyen, ob sich Tim Cook Angela Ahrendts als Nachfolgerin vorstellen könnte, gab der Apple-CEO diese anstatt einer Antwort zunächst nur an seine Retail-Chefin weiter, die lauthals ablehnte: "Nein, das sind Fake-News". Auf genauere Nachfrage erklärte jedoch Cook, dass es zu seinen Aufgaben als CEO gehöre, potentielle Nachfolger zu fördern und dass die von Burberry geholte Managerin eben sehr wohl im Kandidatenkreis zu finden sei. Wenn es an der Zeit sei, könne eine derartige Entscheidung durchaus fallen.

Ahrendts war beim Modekonzern bereits in der Verantwortung als CEO gewesen. Ahrendts ist auch in der Außenansicht eine Kandidatin, Salesforce-CEO Marc Benioff hat sie bereits im Jahr 2013 auf den Schild gehoben.

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