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Samsung ist an hohen Preisen für iPhone 8 schuld

07.09.2017 | 14:32 Uhr | Michael Söldner

Da Apple die OLEDs des iPhone 8 allein von Samsung bezieht, klettern die Preise dafür nach oben.

Noch in diesem Monat will Apple das  iPhone 8  enthüllen. Das ohnehin recht hochpreisige Smartphone soll in der neuen Generation ein noch tieferes Loch in den Geldbeuteln der Kunden hinterlassen, teilweise ist  von 1200 bis 1600 Euro die Rede . Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities hat nun den Grund für die hohen Preise ausgemacht: Der voraussichtlich im iPhone 8 verbaute Bildschirm mit OLED-Technik soll zwischen 120 und 130 US-Dollar kosten. Die bislang verbauten LCD-Bildschirme waren mit 45 bis 55 US-Dollar deutlich günstiger. 

Problematischer ist jedoch die Tatsache, dass Apple die neuen Displays allein vom Erzrivalen Samsung beziehen kann. Es sei daher dringend nötig, dass Apple einen alternativen Zulieferer findet. Samsung hält einen Großteil der OLED-Patente und stemmte im Jahr 2016 97,7 Prozent der weltweiten Produktion. Als mögliche Alternativen stehen Japan Display und LG Display im Raum. Ob diese Firmen die Qualitätsansprüche und geforderten Stückzahlen von Apple erfüllen können, bleibt jedoch offen. Die Produktion von OLED-Bildschirmen ist im Vergleich zur Fertigung herkömmlicher LED-Bildschirme deutlich komplizierter. Schon ein Staubkorn oder Wassertropfen kann die empfindlichen Bildschirme zerstören.

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