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Samsung Note 9: Langsamer als iPhones vom Vorjahr

10.08.2018 | 10:37 Uhr | Stephan Wiesend

Bei ersten Benchmark-Tests des neuen Samsung-Smartphones Note 9 haben iPhone 8 und iPhone X knapp die Nase vorn.

Mit dem neu vorgestellten Galaxy Note 9 hat Samsung ein neues Smartphone-Flaggschiff gestern Abend pr├Ąsentiert. F├╝r 999 bzw. 1250 Euro erh├Ąlt man Highlights wie einen 6,4-Zoll OLED-Bildschirm und einen auch als Fernbedienung nutzbaren Pen. Bei der Performance bricht das neue Smartphone aber keine Rekorde: Laut ersten Tests von "Tom┬┤s Guide" kann das Note 9 nicht einmal mit Apples fast ein Jahr alten Modellen iPhone 8 und iPhone X mithalten.

Bei Messungen mit der Benchmarksoftware Geekkbench der Seite "Tomsguide" erreicht das neue Smartphone mit Geekbench 4 im Multiprozessor-Test nur 8876 Punkte, das iPhone X dagegen 10357 Punkte. Auch beim Test 3DMark Slingshot Extreme 31. kann das Note 9 nicht mithalten, es erzielt nur 4639 Punkte, das iPhone X dagegen 4994 Punkte. 

Hier erzielte das One Plus 6 ├╝brigens noch h├Âhere Werte als das iPhone X. Lob bekommt das Note aber f├╝r die Helligkeit und den Farbumfang des Displays, der heller und farbst├Ąrker als der des iPhone X sei. Etwas besser k├Ânnte die teurere Note-Version mit 8 GB Arbeitsspeicher abschneiden, das Testmodell war die mit 6 GB ausgestattete Einstiegsversion f├╝r 999 Euro.

Das iPhone X hat ├╝brigens "nur" 3 GB an Arbeitsspeicher, iPhone 8 muss mit 2 GB RAM auskommen . Als CPU verwendet Samsung den Snapdragon 845 von Qualcomm, einen erst vor wenigen Monaten vorgestellten Prozessor mit acht Kernen. Dieser kommt auch in zahlreichen anderen High-End-Androiden zum Einsatz.

Apple setzt dagegen auf eigene CPUs, im iPhone X und iPhone 8 wird aktuell der Chip A11 verbaut.

Unsere Meinung : Mit dem Galaxy 9 bzw. mit dem Snapdragon 845 haben die Android-Handy die knapp ein Jahr alten iPhone X/iPhone 8 gerade einmal eingeholt: Beeindruckend ist das nicht, wird ja Apple mit der n├Ąchsten iPhone-Generation sehr bald auch┬á schnellere CPUs einf├╝hren und f├╝r einen gr├Â├čeren Abstand sorgen. Zus├Ątzlich k├Ânnte ja auch das kommende iOS 12 f├╝r einen weiteren Leistungsschub sorgen.

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