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Schiller: Siri mit Bildschirm auf Dauer besser

08.05.2017 | 10:04 Uhr |

Sprachassistenten seien noch nicht so weit, dass sie in jeder Situation ohne Bildschirm zurecht kämen, meint Phil Schiller.

In einem Interview mit Gadgets 360 erklärt Apples Marketingchef Phil Schiller, dass Sprachassistenten nicht in jeder Situation ohne Bildschirm auskämen – und erteilte damit indirekt einem Konkurrenten zu Amazons Echo oder Googles Home von Apple eine Absage. Sinnvoll mag ein Sprachassistent ohne Bildschirm in Situationen sein, wenn man keinen Blick auf den Screen werfen kann, etwa im Straßenverkehr. Aber selbst hier zeigt sich die Navigation wesentlich nützlicher, wenn sie die Route und den aktuellen Ort zeigen kann. Unvorstellbar seien für Schiller auch Spiele, die allein mit Spracheingabe und -ausgabe funktionierten.

Im gleichen Interview, das Schiller anlässlich der Eröffnung des neuen Apple-Entwicklungszentrums im indischen Bengaluru gegeben hat, erklärt Apples Senior Vice President auch, dass Upgrade-Preise für Apps im App Store nur wenig Sinn ergäben. Dafür erforderten sie aber einen bedeutenden Aufwand, weswegen Apple Entwicklern keine Möglichkeit biete, Bestandskunden einen anderen Preis für eine App abzuverlangen. Es bleibe dabei: Eine App – ein Preis. Statt Upgrades anzubieten, sei es für die meisten Anbieter wesentlich sinnvoller, ihre Software in Abo-Modellen zu verkaufen.

Andeutungen ließ Phil Schiller indes bezüglich der Programmiersprache Swift fallen, mit deren Entwicklung sich das Unternehmen sehr erfreut zeigte. Auf der anstehenden Entwicklerkonferenz WWDC werde man Neuheiten zu Swift präsentieren. Besonders viel Eigenlob hat Schiller auch für Swift Playgrounds übrig, mit dessen Hilfe Schüler das Programmieren mit viel Spaß erlernen könnten.

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