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Auktion: Seltener Apple I bringt ”nur” 110.000 Euro ein

22.05.2017 | 10:57 Uhr |

Mit bis zu 300.000 Euro hatte das Kölner Auktionshaus gerechnet – angesichts dessen ein mageres Ergebnis für den Pionier-Computer aus der frühen Apple-Phase.

Update 22.05.2017:

Von lediglich acht erhaltenen und funktionstüchtigen Original-Apple-Computern aus der Gründerzeit Mitte der siebziger Jahre stand einer zum Bietpreis ab 180.000 Euro zur Versteigerung beim ”Auction Team Breker“, ein auf technische Antiquitäten spezialisiertes Auktionshaus in Godorf in Köln. Wir berichteten im Vorfeld (Siehe Meldung unten). Im Umfang waren unter anderem die Originalrechnung, der Herkunftsnachweis und Handbücher enthalten. Steve Wozniak hatte die Apple-Platine noch eigenhändig zusammengelötet. Es wurden insgesamt 200 Modelle davon hergestellt und im ”Byte Shop” durch dessen Eigentümer Paul Terrel für 666 US-Dollar das Stück verkauft. Nun meldet unter anderem die Südwestpresse , dass die Versteigerung lediglich 110.000 Euro, also das Mindestgebot, einbrachte. Auktionator Uwe Breker meinte demnach, damit sei der Preis für den Apple I auf einem ”normalen Level” angekommen. Ersteigert hat den Apple I dem Vernehmen nach ein IT-Ingenieur aus dem Rheinland.

Ursprüngliche Meldung vom 20.04.2017:

Das berichtet der Kölner Stadtanzeiger im Anschluss an eine Pressemitteilung des ”Auction Team Breker“, ein auf technische Antiquitäten spezialisiertes Auktionshaus in Godorf, einem Kölner Stadtteil. Von den ursprünglich 200 Exemplaren des Apple I, der ab 1976 im kalifornischen ”Byte Shop” durch dessen Eigentümer Paul Terrel für 666 US-Dollar das Stück verkauft wurde, sollen nur noch acht funktionstüchtige existieren. Einer davon wird am 20. Mai durch das Auction Team Breker zu einem Bietpreis von 180.000-300.000 Euro in einer Versteigerungsaktion gemeinsam mit anderen wertvollen Objekten angeboten. Es bleibt also nur noch wenig Zeit, das benötigte Kleingeld vom Tagesgeldkonto abzuheben. ;-)

Auf der Jagd nach dem Apple I

Mit enthalten sind die von Steve Wozniak konstruierte Platine, ein Panasonic-Kassettenrekorder, ein Sanyo-Monitor, Tastatur, Original-Bedienungsanleitung sowie die Kaufquittungen, welche der ursprüngliche Käufer, ein ungenannter Software-Entwickler aus Berkeley in Kaliforniens Silicon Valley, zur Verfügung stellt. Dazu kommen laut Auktionshaus der erste Schaltplan und Telefonnotizen zu einem Gespräch mit Steve Wozniak im Jahre 1977. Weitere Details enthält das deutschsprachige PDF des Auktionsanbieters, hier erfährt man auch die Einzelheiten zu weiteren Auktionen und Adresse und anderes mehr.

Frühere Versteigerungen von bisher drei Apple-I-Computern in Godorf sollen jeweils rund 500.000 Euro eingebracht haben.

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