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Siri-Gründer: "Apple hat sich dabei verzettelt"

12.03.2018 | 09:30 Uhr |

Siri war ursprünglich nur für wenige Alltagssituationen entwickelt. Apple hat den Horizont erweitert und sich dabei verzettelt, meint ein der Siri-Gründer.

Fehlentwicklung: Apple liegt mit Siri in der Entwicklung künstlicher Intelligenz angeblich hinter den Konkurrenten von Amazon und Google zurück, vor allem, weil Cupertino großen Wert auf Datenschutz setzt und keine User-Profile anlegt. Dass Siri aber nicht zur unangefochtenen Nummer eins wurde, trotz des frühen Start im Oktober 2011 mit dem iPhone 4S , liegt nach Ansicht des Mitbegründers der von Apple übernommenen Firma Norman Winarsky an den Ansprüchen, die Apple an die digitale Assistentin stellt. Denn diese solle in vielen Bereichen den Anwender unterstützen, dabei sei die Technik ursprünglich nur für einen engen Kontext entwickelt worden, nämlich als Assistent für Reisen und Entertainmentzwecke. Wie Winarsky gegenüber "Quartz" erklärt, sei ein typisches Szenario für Siri etwa ein abgesagter Flug. Schon beim Herausnehmen des Smartphones aus der Tasche würde Siri wissen, welche Alternativrouten bestünden oder welche Hotelzimmer in der Umgebung noch frei wären. Da Apple aber Siris Aufgabengebiet enorm erweitert habe, dauere es wesentlich länger, bis die Technik ausreife."Das sind schwierige Probleme, mit denen sie (Apple) zu kämpfen haben. Und wenn man eine Milliarde Kunden hat, werden diese Probleme noch schwieriger. Anscheinend will Apple eine Perfektion, die es (mit Siri) unmöglich erreichen kann."

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