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Skype stellt ältere Versionen für Mac, Windows, iOS ein

06.02.2017 | 12:48 Uhr |

Wer Skype auf den älteren Systemen nutzt, kann womöglich bald nicht mehr mit dem Programm telefonieren.

Microsoft hat für den Video- und Audio-Messenger Skype übers Wochenende eine neue Version für alle Plattformen bereit gestellt . Mittlerweile ist Skype auf dem Mac in der Version 7.44 angekommen, unter Windows läuft die Version 7.32. Die neue Version ist laut Anbieter deutlich schneller und nicht etwas ressourcen-sparender als Vorgänger. Im Hintergrund stellt Skype jedoch die komplette Infrastruktur um, indem der Messenger komplett in die Cloud verfrachtet wird. Ältere Versionen nutzen nach wie vor die Peer-to-Peer-Übertragung. Dazu kommen noch Video-Chats mit mehreren Personen direkt auf einem mobilen Gerät, die gesendeten Video-Nachrichten kann man nun nach Wunsch speichern, dazu lassen sich die verschickten Dateien in der Skype-Cloud speichern und so teilen. Bis zu 300 MB stellt der Anbieter pro Datei zur Verfügung.

Gleichzeitig müssen die Nutzer der älteren Versionen in den sauren Apfel beißen: Ab dem 1. März 2017 werden die Versionen bis 7.16 für Windows und 7.0 bis 7.18 für Mac eingestellt . Die Nutzer mit den Versionsnummer werden sich ab dem Tag nicht mehr anmelden können. Die aktuelle Version Skype für Mac unterstützt die Betriebssysteme ab macOS 10.10 (Yosemite) und OS X 10.6 Snow Leopard. In der Windows-Familie werden die Systeme ab Windows XP Service Pack 3 unterstützt, obzwar mit einigen Einschränkungen. Die Inhaber des älteren iPhones (bis iPhone 4) und iPads (iPad 1) bekommen seit Oktober 2016 keine Aktualisierungen, obwohl die App noch funktioniert. Der Entwickler hat jedoch schon vorgewarnt, dass nach dem Umzug in die Cloud, also am 1. März, die Skype-App unter iOS 7 und niedriger nicht mehr funktionieren wird. Bei Android-Geräten sind die Smartphones mit Android 4.0.2 und älter betroffen.

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