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Sponsoring für Apple Music? HomePod für Apple kaum profitabel

15.02.2018 | 14:15 Uhr |

Nach Berechnungen von Techinsight erzielt Apple mit dem HomePod nur eine relativ kleine Gewinnmarge.

Bei der Vorstellung des HomePod erschien uns der neue Apple-Lautsprecher geradezu günstig - zumindest für ein Apple-Gerät. Enthält das Gehäuse doch hochwertige Komponenten, nicht zu vergessen eine A8-CPU, 1 GB RAM und 16 GB Speicher. Dass hier Apple auf einen niedrigen Preis setzt, bestätigt nun eine Analyse von Techinsight, die Bloomberg vorliegt . Die Kosten für Komponenten und Produktion liegen laut Analyse bei geschätzten 216 US-Dollar, was eine magere Profitmarge von 38 Prozent bedeutet.
Das klingt nach relativ viel, beinhaltet aber noch nicht die Kosten für Entwicklung und Vertrieb und ist für Apple ungewöhnlich niedrig. So liegen die Produktionskosten für eine Apple Watch mit gleichem Kaufpreis gerade einmal bei 84 Dollar. Die Marge liegt auch deutlich unter der von Google Home und Amazon Echo, die 66 und 56 Prozent betragen soll.


Unsere Meinung: Die Schätzung der Produktionskosten ist zwar recht ungenau, da Apples Einkaufspreise für Komponenten nicht bekannt sind. Offensichtlich hält sich Cupertino aber beim Preis zurück. Schon bei der Vorstellung hatten wir vermutetet, dass der HomePod nicht zuletzt auch als Verkaufsförderungsmaßnahme für Apple Music gedacht ist. Ist doch der Apple-Lautsprecher ohne Apple-Music-Abo eigentlich ziemlich nutzlos und der Abschluss eines Abos fast schon obligatorisch.

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