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Studie: Apples Carplay lenkt am wenigsten ab

02.07.2018 | 12:47 Uhr | Thomas Hartmann

Eingebaute Systeme für Navigation und Unterhaltung sind für die Fahrerkonzentration miserabel – Lösungen von Apple und Google (Android Auto) dagegen sehr viel besser geeignet.

Das ergab jedenfalls laut Cult of Mac eine Studie der amerikanischen AAA ( American Automobile Association ), am ehesten mit dem deutschen ADAC zu vergleichen. Demnach sind von den Autoherstellern standardmäßig eingebaute Navigations- und Unterhaltungssysteme mit Radio und anderen Geräten wenig geeignet, um vom Fahrer intuitiv bedient zu werden. Die Untersuchung achtete insbesondere auf visuelle Erfordernisse (musste man die Augen von der Straße nehmen?) wie auch auf kognitive Anforderungen, wie leicht und gut also die Bedienung bestimmter Aufgaben während der Fahrt umzusetzen ist.Dazu gehören etwa Telefonanrufe, das Versenden von Texten, Einrichten von Playlists oder die Eingabe von Zielen im Navigationssystem.


Im Vergleich dazu sind Apples Carplay wie auch Googles Android Auto-System deutlich besser geeignet, weil diese auch mit geringerer Aufmerksamkeit leichter zu bedienen seien. Hier hat wiederum das Apple-System im Auto die Nase vorn, weil es noch weniger Konzentration vom Fahrer erfordere, um etwa die Karten zu bedienen oder andere Aufgaben nebenher wahrzunehmen. Obwohl aber beide Systeme den Fahrer weniger als die von Autoherstellern eingebauten Geräte ablenken, warnt die AAA davor, dass auch mit Carplay oder Android Auto nur das Notwendigste während der Fahrt bedient werden sollte, denn auch kleine Ablenkungen verringern die Aufmerksamkeit für Straße und Verkehr.
Apple Carplay bringt im Grunde das iPhone samt Siri und mit den vertrauten Symbolen und Icons auf ein großes Autodisplay, darunter Telefon, Musik (iTunes), Karten und andere Apps. Näheres zu CarPlay lesen Sie in unserem ausführlichen Ratgeber .

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