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Studie erklärt iPhone XR zum Top-Seller: Ist sie aber repräsentativ?

25.01.2019 | 11:55 Uhr | Stephan Wiesend

Die Marktforscher von CIRP haben eine Studie über iPhone-Verkaufzahlen veröffentlicht, die Umfrage ist aber nicht unproblematisch.

Einiges Aufsehen in den Medien hat jetzt eine Marktstudie von CIRP (Consumer Intelligence Research Partners) erregt, die aktuelle Zahlen zu den iPhone-Verkäufen liefert . Überraschend: Laut der Umfrage war das als Flop geltende iPhone XR in den USA das meistverkaufte Modell. 39 Prozent der Kunden griffen zu dem neuen Smartphone-Modell, für das XS und XS Max entschieden sich immerhin 26 Prozent.

Überraschend beliebt waren laut Studie außerdem die Versionen mit höherer Speicherausstattung. Im Vergleich zum Vorjahr hätten weit mehr Käufer in diesem Quartal ein Modell mit höherer Speicherausstattung gekauft.

Nicht repräsentativ

Die Zahlen der Studie sind allerdings sehr fragwürdig: Was etwa auffällt: Das iPhone X erscheint gar nicht in der Aufstellung, obwohl es in Deutschland zu den meist nachgefragten Modellen gehörte! Bei einem näheren Blick auf die Herkunft der Daten wird der Grund schnell klar: Laut CIRP basieren die Daten nämlich auf einer “survey of 500 US Apple customers“. Es wurden also gerade einmal 500 amerikanische iPhone-Käufer befragt. Nicht nur die wichtigen Märkte China und Japan bleiben also außen vor, mit nur 500 Befragten ist die Umfrage eher ein Stichprobe und die Zahlen äußerst fragwürdig.

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