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Studie sagt starken Anstieg für kontaktloses Zahlen bis 2022 voraus

25.08.2017 | 14:31 Uhr | Thomas Hartmann

Nach einer Studie von Juniper Research soll innerhalb von fünf Jahren die Hälfte aller Transaktionen über Dienste wie Apple Pay erfolgen.

53 Prozent aller globalen Transaktionen an Verkaufs- und Einkaufsorten (Points of Sale, abgekürzt mit “PoS”) werden bis 2022, also innerhalb von fünf Jahren, kontaktlos über die Bühne gehen. In den USA erfolge dies bislang in lediglich zwei Prozent aller Fälle, dort rechnet man laut der Studie POS & mPOS Terminals: Vendor Strategies, Positioning & Market Forecasts 2017-2022 mit einem Anstieg auf 34 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Das berichtet Juniper Research   in eigener Sache. In Ländern dagegen, wo das kontaktlose Bezahlen stark beworben werde, rechnet man mit einem umso stärkeren Anstieg, darunter besonders Polen und Großbritannien.

Nutzer seien unzufrieden mit dem langsamen Tempo von Chipkarten-Transaktionen, also etwa per Girocard und Terminal. Dagegen wachse die Infrastruktur für kontaktloses Bezahlen immer stärker. Dies könnte vor allem für Apple Pay einen starken Sprung nach vorn bedeuten, denn dieser Dienst dominiere den Markt für Smartphone-basierte Transaktionen.

Die Kollegen vom iPhone-Ticker weisen darauf hin, dass auch in Deutschland viele Banken inzwischen Giro- oder Kreditkarte mit integriertem NFC-Chip für kontaktloses Bezahlen anbieten, sodass die Voraussagen möglicherweise auch hierzulande eintreffen. Voraussichtlich gibt es dazu am 12. September durch Apple Neuigkeiten über die Einführung von Apple Pay.

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