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Telekom-Router: E-Mails werden nicht versendet

14.07.2017 | 12:50 Uhr |

Wer einen neuen Router von der Telekom bekommen hat, steht vor dem Problem, keine E-Mails mehr versenden zu können. So schafft man Abhilfe

Neu bei der Telekom? Oder haben Sie Ihren Router aufgrund eines Defekts ausgetauscht bekommen? Fein, wenn (wieder) alles funktioniert, das will man doch den wichtigsten Kontakten per E-Mail mitteilen. Aber: E-Mails lassen sich nicht mehr aus Apple Mail auf dem Mac und dem Mail-Programm von iPhone und iPad versenden. Nicht über iCloud, nicht über Google, überhaupt nicht. Lediglich Outlook arbeitet noch, über den Exchange-Server, der in der Firma steht – darüber sollten aber doch keine privaten Mails laufen.

Das Problem liegt in den Router-Einstellungen des Speedport versteckt und hier finden wir auch die Lösung. Verbinden können wir uns mit unseren Router über die IP-Adresse 192.168.2.1, das Gerätepasswort – eine achtstellige Nummer - ist auf dem Router selbst aufgedruckt.

Wir klicken nun in der Administration des Routers auf "Internet" und dann links auf die Schaltfläche "Liste der sicheren E-Mail-Server".  Und um eine womöglich lange Geschichte hier schon abzukürzen, haben wir die Lösung direkt vor Augen: Einfach den Haken bei "Liste der sicheren E-Mail-Server verwenden" entfernen, schon geht wieder alles. Laut Telekom-Support gibt es mit dieser Whitelist öfter mal Problem mit bestimmten E-Mail-Clients, ganz offensichtlich gehört Mail auf macOS und iOS mit dazu.

Was wir auch versucht haben, aber nicht zum Ziel führte: Den Server, den iCloud verwendet, nämlich smtp.mail.me.com in diese Whitelist einzutragen. Denn der steht da schon drin. Es nützt auch nichts, imap.mail.me.com hinzuzufügen, den verwendet Mail beim Empfang und der funktioniert ja. Die Vermutung, der Speedport würde den Port 587 blockieren, den iCloud für den Versand verwendet, ist nicht soweit hergeholt, doch brachte es uns auch nichts, ihn über die Portfreischaltung (nur im Expertenmodus zu sehen) frei zu schalten. Also: Einfach nur den Haken entfernen, auf die Whitelist verzichten und somit munter auf alle SMTP-Server des Netzes zugreifen.

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