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Test: Digitaler Bilderrahmen für 170 Euro

28.02.2017 | 08:28 Uhr |

Pearl bietet den digitaler Bilderrahmen Somikon PX-8909-675 an. Wir haben uns angesehen, was dieses umgebaute Android-Tablett leistet.

Noch vor ein paar Jahren galt der digitale Bilderrahmen als ein Trendprodukt der Zukunft. Doch mittlerweile ist es ziemlich ruhig geworden um diese Art der Bilderpräsentation im Wohnzimmer. Einer der wenigen digitalen Bilderrahmen ist das 170 Euro teure Somikon PX-8909-675 , den es beim Versandhändler Pearl zu kaufen gibt. Im Test funktioniert der Bilderrahmen anstandslos und lässt sich sogar erstaunlich einfach bedienen. Doch vollends zufrieden sind wir nicht.

Bildfutter über Internet, USB-Stick oder internen Speicher

Der digitale Bilderrahmen kann über viele Quellen mit Bildern versorgt werden. Dazu bietet er auf der Rückseite einen SD-Kartenslot und einen USB-Anschluss für USB-Speichersticks. Per Mini-USB-Anschluss lässt sich über einen Mac beziehungsweise Windows-Rechner der 8 GB fassende interne Speicher des Bilderrahmens mit Fotos befüllen. Ein passendes USB-Kabel liegt allerdings nicht bei. Auch einen Kopfhörer-Anschluss bietet der Bilderrahmen. Mit seiner Wecker-Funktion sowie einem Player für Musik eignet er sich auch als Wecker und einfache Jukebox für das Schlafzimmer. Allerdings würde in einem Schlafzimmer wohl die Fotowiedergabe stören.

Die Anschlüsse des Somikon PX-8909-675: SD-Kartensteckplatz, USB für Speicherstick, Mini-USB für die Datenübertragung von Mac/Windows-Rechner und Kopfhöreranschluss.
Vergrößern Die Anschlüsse des Somikon PX-8909-675: SD-Kartensteckplatz, USB für Speicherstick, Mini-USB für die Datenübertragung von Mac/Windows-Rechner und Kopfhöreranschluss.
© Markus Schelhorn

Android-Betriebssystem

Als Betriebssystem dient Android und dank Touchscreen lässt sich der Bilderrahmen wirklich leicht bedienen. Ein Studium des Handbuchs ( hier die Online-Version ) braucht es kaum. Dank eingebautem WLAN und passender App für iPhone und Android-Smartphones lässt sich der Bilderrahmen auch über das Internet mit Fotos versorgen. So kann man beispielsweise die Daheimgebliebenen fast in Echtzeit mit Bildfutter aus dem Karibik-Urlaub beglücken. Über einen QR-Code-Scanner kann man den direkten Link zu der passenden App aufrufen.  Verbindet man den digitalen Bilderrahmen per USB-Kabel mit dem Mac, dann braucht das Programm „Dateiübertragung für Android“ (auch: Android Fle Transfer) zum übertragen von Fotos. Das Programm kann man kostenlos von der Android-Seite laden .

Für die Dateiübertraguing vom Mac zum Somikon PX-8909-675 brauchte man das Programm „Dateiübertragung für Android“.
Vergrößern Für die Dateiübertraguing vom Mac zum Somikon PX-8909-675 brauchte man das Programm „Dateiübertragung für Android“.
© Markus Schelhorn
Per Tochscreen lässt sich der Somikon PX-8909-675 gut bedienen
Vergrößern Per Tochscreen lässt sich der Somikon PX-8909-675 gut bedienen
© Markus Schelhorn

Die Bildqualität des IPS-Displays

Der digitale Bilderrahmen bietet eine Diagonale von 10,1 Zoll (25,65 cm). Mit 1024 x 600 Bildpunkten ist die Auflösung des IPS-Displays ziemlich gering. Die Bildqualität ist allerdings gut. Selbst wenn man seitlich auf das Bild blickt, sieht man die Fotos noch unverfälscht. Das Bild wird hell und schön kontrastreich dargestellt. Allerdings stören leichte Tonwertabrisse bei feinen Übergängen. Ein Verlauf im Himmel wirkt so stufig. Doch bei normalen Betrachtungsabstand fällt dies nicht auf.

Störend ist allerdings, dass ein Foto das 4:3-Seitenverhältnis des Displays aufweisen muss, soll es bildschirmfüllend dargestellt werden. Verwendet man beispielsweise Bilder, die mit einer DSLR-Kamera und dem Seitenverhältnis 3:2 aufgenommen wurden, dann bleibt schwarzer Rand über und unterhalb des Fotos. In den Voreinstellungen des Bilderrahmens lässt sich dies leider nicht ändern.

Fazit digitaler Bilderrahmen Somikon PX-8909-675

Bei dem digitalen Bilderrahmen Somikon PX-8909-675 handelt es sich um ein abgespecktes Android-Tablett. Technisch erfüllt der Bilderrahmen gerade mal Minimalanforderungen, besonders die Auflösung des Displays ist nicht mehr zeitgemäß. Allerdings erledigt das Gerät seinen Zweck, Bilder zu präsentieren, unkompliziert und klaglos. Für gelegentliche Bildpräsentationen lässt sich ebenso ein altes iPad 2 verwenden ( siehe unseren Ratgeber) – wenn auch nicht ganz so komfortabel wie mit Somikon PX-8909-675, allerdings mit dem Vorteil, es universeller einsetzen zu können.

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