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Tim Cook hofft auf Einigung im Handelsstreit

13.02.2019 | 10:28 Uhr |

Am 1. März steht der nächste Showdown an: Einigen sich Emissäre der USA und Chinas nicht, drohen Strafzölle und Vergeltungen, die Apple schwer schaden könnten. Tim Cook flüchtet sich in Zweckoptimismus.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China könnte Apples Geschäft nachhaltig schädigen. Nicht nur lässt Apple seine Ware vor allem in China produzieren, geschätzt 20 Prozent seines Umsatzes generiert der Konzern in "Greater China" – Volksrepublik, Sonderwirtschaftszone Hongkong und Taiwan. Gegenüber NPR zeigt sich Apple-CEO Tim Cook aber optimistisch , dass die in Peking für diese Woche veranschlagten Gespräche der Handelskontrahenden einen guten Ausgang nehmen: "Beide Seiten reden miteinander und ich denke stets, dass das immer das Wichtigste ist, um zu einer Übereinkunft zu kommen." Ein Kompromiss sei auch in beiderseitigem Interesse.

Vor der Deadline am 1. März sollten USA und China sich über einige Streitpunkte einigen, die unter anderem auch geistiges Eigentum betreffen. Ohne eine Übereinkunft könnten Strafzölle in Höhe von zehn oder gar 25 Prozent in Kraft treten, die Präsident Trump für Importe aus China angekündigt hat. Sollten diese in Kraft treten, sieht Cook die Gefahr, dass die chinesische Regierung im Lande tätige US-Unternehmen bestraft, Apple könnte dabei das erste und wichtigste Ziel für die Vergeltung sein. Für Cook gibt es derzeit keine Alternative zum Optimismus, denn die Folgen gescheiterter Verhandlungen könnten immens sein.

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