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Tim Cook, Jeff Bezos, Satya Nadella treffen Trump

20.06.2017 | 12:45 Uhr |

Bei einem Treffen mit hochrangigen Chefs aus der IT-Branche wie Apple und Microsoft wurde über eine Modernisierung der staatlichen Computersysteme konferiert.

Demnach will US-Präsident Donald Trump einen technischen Rückstand bei Regierung und Verwaltung so schnell wie möglich aufholen und dabei auch noch 1 Billion US-Dollar in den nächsten zehn Jahren einsparen. Das berichtet das österreichische Web-Magazin Der Standard .

Das Treffen fand im Rahmen des Amerikanischen Technologierats statt, der bei der Modernisierung der Verwaltung in den USA behilflich sein soll. Dem Meeting wohnten unter anderem Apple-Chef Tim Cook bei, aber auch seine Kollegen von Amazon (Jeff Bezos) sowie von Microsoft, Intel, IBM und Oracle, außerdem der Verwaltungsratschef von Alphabet (Mutterkonzern von Google) Eric Schmidt. Laut Cook sollten die USA die modernste Verwaltung der Welt haben, was aber derzeit nicht der Fall sei. Die Kosten für die IT-Verwaltung innerhalb der Regierung liegen demnach bei über 80 Milliarden US-Dollar. Einige Einrichtungen der Behörden sollen Systeme mit Komponenten bewirten, die schon zum Teil 50 Jahre alt sind, heißt es beim Standard weiter.

Immerhin, so lautet die Subbotschaft, spricht man noch miteinander. Denn einige der IT- und Tech-Konzerne hatten Präsident Trump zuletzt heftig kritisiert, etwa wegen seiner Pläne für eine verschärfte Einreisebeschränkungen sowie wegen seines Verhaltens gegenüber dem Weltklimavertrag. Im Wahlkampf hat Trump gar aufgerufen, Apple zu boykottieren . Doch die Gesprächsbereitschaft hat dies offenbar auf beiden Seiten nicht behindert.

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