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Tim Cook macht als Apple-CEO mehr richtig als falsch

26.04.2018 | 10:55 Uhr | Peter Müller

Zwar mag die Euphorie um Apple, seine Produkte und vor allem seinen Aktienkurs derzeit ein wenig gedämpft sein, doch ist das Jammern auf hohem Niveau.

Nachdem Analysten wie Katy Huberty wegen vermeintlich schlechter Verkaufszahlen für den HomePod und das iPhone X die Erwartungen an die Apple-Aktie zurück geschraubt haben, ist der Kurs von AAPL tatsächlich deutlich gefallen – und Tim Cook wieder in die Kritik geraten. Diese spielt aber meist mit der idealisierten Vorstellung eines unfehlbaren Steve Jobs und ist daher unfair, wie Stephen Silver von Apple Insider in einer Verteidigung des aktuellen Apple-CEO schreibt.

Denn mag Tim Cook nicht so charismatisch sein wie sein Vorgänger und würden über ihn wohl auch keine Filme mit Ashton Kutcher oder Michael Fassbender in der Hauptrolle gedreht, habe er in seinen sieben Jahren an der Apple-Spitze weit mehr richtig gemacht als falsch. Zudem habe er das Unternehmen skandalfrei und souverän repräsentiert. Apple ist immer noch die wertvollste Firma der Welt, zu der es unter Cook's Ägide erst geworden ist, da könne man einen eingeschränkten Wertverlust durchaus verkraften. Steve Jobs war auch nicht unfehlbar, aber wer das behauptet, muss auch sehen, dass es Jobs war, der Cook als seinen Nachfolger auserkoren hatte.

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