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Tim Cook stellt neuen Umweltfilm von Al Gore vor

03.03.2017 | 10:51 Uhr |

Etwas mehr als zehn Jahre nach "An Inconvenient Truth" kommt eine Fortsetzung von Al Gores Dokumentarfilm.

Dass der Klimawandel keine Erfindung der Chinesen ist, um der Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie zu schaden, wissen die meisten Leute. Dennoch scheint gerade jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Oscar prämierten Dokumentarfilm "An Inconvenient Truth" des Apple-Aufsichtsrates und ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore fortzusetzen.

Gestern feierte die Fortsetzung "An Inconvenient Sequel - Truth to Power" im Silicon Valley Premiere, die Grußworte bei der Aufführung sprach Apple-CEO Tim Cook. Folgen des Klimawandels spüre man schon überall, meinte Cook, es gebe aber auch die Hoffnung, da Gegenmaßnahmen ergriffen würden. Vor allem die Bereitstellung und Nutzung erneuerbarer Energien verstärke sich immer mehr. Die Uhr ticke jedoch immer lauter und es sei allerhöchste Zeit zum Handeln. Immerhin habe "fast jedes Land der Welt zugesichert, bestimmte Dinge zu unternehmen, und die Märkte belohnen erneuerbare Energien überall." Auch das eine für so manche Personen eine unbequeme Wahrheit: Die Energiewende schafft neues Wachstum und neue Jobs.

Apple präsentiert sich als Vorreiter und hat als Vorstand für Umwelt- und Sozialfragen die frühere Chefin der Umweltbehörde EPA Lisa Jackson engagiert, die bei der Premiere von "An Inconvenient Sequel" zugegen war. Apple bezieht für seine Bürogebäude, Stores und Fabriken schon fast die komplette Energie aus Kraftwerken regenerativer Natur, zuletzt hatte Tim Cook bei der Aktionärsversammlung von einer Quote von 93 Prozent weltweit gesprochen.

Der neue Dokumentarfilm von Al Gore dreht sich vor allem auf die Aktivitäten im Kampf gegen den Klimawandel seit Veröffentlichung des ersten Films im Jahr 2006 und begleitet dabei Unternehmen wie Solar City. In die US-Kinos soll der Film erst am 28. Juli kommen.

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