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Tim Cook gegen Einreiseverbot für Muslime

30.01.2017 | 09:32 Uhr |

Die IT-Industrie in den USA stemmt sich gegen den neuesten Erlass von US-Präsidenten Trump – dem Einreiseverbot für Muslime.

Gegenwind: Gegen den von der US-Regierung verhängten strikten Einreisestopp für Menschen aus vorwiegend islamisch geprägten Ländern regt sich Widerstand. Nicht nur die US-Justiz schiebt der Anordnung teilweise einen Riegel vor, selbst Unterstützer von Trump  gehen auf Distanz. Am Wochenende hat sich nun auch Apple-CEO Tim Cook zu Wort gemeldet, in Form eines Rundschreibens an Apple-Mitarbeiter.

Darin stellt er klar, dass das Unternehmen diese Politik nicht unterstützt. In einem Gespräch in Washington habe Cook in der vergangenen Woche dargestellt, wie wichtig er Migration für die Zukunft nicht nur seines Unternehmens, sondern auch des Landes sehe. Apple etwa könnte ohne Migranten nicht existieren und blühen. Von der Maßnahme konkret betroffen seien bereits zahlreiche Mitarbeiter. Mit Hilfe der Personalabteilung und von Anwälten unterstütze man sie dabei, wieder an ihren Wohnort und Arbeitsplatz gelangen zu können. Wie er immer wieder betone, mache Diversität Apple stärker. Das Unternehmen sei offen für jedermann, unabhängig von Herkunft oder Glaube: "Apple ist offen. Offen für jeden, egal, welche Sprachen er spricht, wen er liebt, oder zu welchem Gott er betet. Unsere Angestellten sind die besten Talente in der Welt und unser Team stammt aus jedem Winkel der Welt." Wie Cook nach Martin Luther King schließt: "Wir mögen alle von unterschiedlichen Schiffen gekommen sein, sitzen jetzt aber im gleichen Boot."

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