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Twitter verbessert Privatsphäre-Einstellungen

19.05.2017 | 09:10 Uhr |

Twitter lässt seine Nutzer nun granular bestimmen, zu welchen Interessen sie Werbung angezeigt bekommen. "Do not track" gibt es nun aber nicht mehr.

Twitter ändert seinen Umgang mit Tracking-Cookies und gibt dabei die "Do not track"-Funktion auf. Im Gegenzug können Twitter-Nutzer in ihren Kontoeinstellungen nun aber wesentlich genauer festlegen, welcher Art von Werbung und von wem sie zustimmen und welche sie ablehnen. Twitter listet dabei auf welche Seiten man besucht hat, welche Kategorien Twitter und welche Drittanbieter für den Nutzer interessant halten. Dort kann man dann bestimmte Kategorien ablehnen und sollte keine Werbung dafür mehr zu Gesicht bekommen. Die neuen Einstellungen sind ab sofort verfügbar, die Änderungen in den Datenschutzrichtlinien treten am 19. Juni in Kraft.

Die entsprechenden Möglichkeiten findet man unter "Einstellungen und Datenschutz" und dort genauer unter "Deine Twitter-Daten". Unter den "Interessen von Twitter" und den "Interessen von Partnern" kann man jeden Punkt per Optionshaken deaktivieren, das muss  aber für jeden Punkt einzeln geschehen. Es gibt keinen übergreifenden Haken "Alle deaktivieren", in den Grundeinstellungen sind alle Interessensgebiete aktiviert. Der dritte Punkt "Maßgeschneiderte Zielgruppen" lässt einem eine ausführliche Liste zukommen, in der alle Werbekunden zusammengefasst sind, in deren Fokus man steht.

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