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USB-C: Brian May schimpft auf Apple

22.11.2018 | 13:47 Uhr | Peter Müller

Neue Schnittstellen, neue Probleme – nicht nur mit fehlenden und neu zu kaufenden Adaptern. Auch Promis kennen das.

Der Rockgitarrist (Queen) und Astrophysiker (Imperial College) Brian May ist sauer auf Apple (Cupertino). Der Grund: Ein verbogenes und nicht mehr nutzbares USB-C-Kabel, wie er es auf seinem Instagram-Account zeigt . Dass Apple konsequent auf den neuen Anschluss setzt und nun sogar die iPad Pro damit ausstattet und in Zukunft womöglich auch das iPhone, gefällt dem Musiker und Apple-Kunden überhaupt. Vor allem, weil man nach dem Umstieg auf einen USB-C-Mac sich neue Adapter anschaffen muss oder zumindest neue Kabel. Wo er Recht hat, hat er Recht: Eine Gitarre lässt sich nicht so einfach an ein Macbook (Pro, Air) anschließen, die dafür notwendigen Adapter und Eingangsgeräte von Hersteller wie IK Multimedia kommen bisher mit USB-A- oder Lightning-Steckern, Extra-Ausgaben sind einzukalkulieren.

May vermisst zudem den MagSafe-Port für den Stromanschluss, dieser war zwar proprietär, sei aber "genial" gewesen, weil das Stromkabel im Falle eines Unfalls sich ohne Weiteres löste, ohne den Rechner mit in das Unglück zu stürzen.

Weshalb sich May aber wirklich aufregt, ist ein Konstruktionsfehler - aus seiner Sicht. Man könnte es aber auch als einen Bedienfehler bezeichnen, denn May verbog das Kabel, das vom Netzteil in die linke Seite seines Macbook Pro eingesteckt war, leider selbst. Um ein weiteres Kabel zu einem nicht genannten Zweck in einen der rechten Ports zu stecken, kippte er das Notebook auf die linke Seite - das USB-C-Kabel machte die Biege.

Der Ton seines Posts mag ein wenig vom verständlichen Zorn diktiert sein, aber ob May wirklich die Marke wechselt, wird er sich vielleicht nochmal überlegen, wenn das Mütchen gekühlt ist.

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