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Vor iPhone-X-Start: Razzia bei Apple in Südkorea

24.11.2017 | 09:30 Uhr | Peter Müller

Just vor dem Verkaufsstart des iPhone X in Südkorea haben die Behörden die Niederlassung von Apple im Land durchsucht.

In Südkorea hat Apple Behördenbesuch erhalten, unmittelbar vor Verkaufsstart des iPhone X im Land. Ein offizieller Grund für die Durchsuchung der Büros ist nicht bekannt, das Magazin Metro meint jedoch , die Behörden seien dem Verdacht nachgegangen, Apple habe mit südkoreanischen Unternehmen "unfaire" Verträge abgeschlossen.

Ob nur Apples Mitarbeiter befragt wurden oder ob die Besucher auch Akten beschlagnahmten, ist nicht bekannt. Die Untersuchungen gegen Apple laufen schon länger, dem iPhone-Hersteller wirft die Handelsbehörde vor, lokale Mobilfunkprovider nur unter harten Bedingungen iPhones verkaufen zu lassen. So müssten diese eine gewisse Mindestzahl in Cupertino abnehmen und wären für Reparaturkosten verantwortlich, Reparaturunternehmen könnten gegen Apples Niederlassung im Streitfall nicht klagen.

Im Laufe der Untersuchung hatte Apple bereits einige Klauseln angepasst, so besteht der Verdacht, dass die Behörden versuchen, ausländische Unternehmen zugunsten heimischer zu behindern. Das iPhone X sie jedenfalls in Südkorea sehr begehrt, die angeblich 150.000 ins Land gelieferten Geräte seien schon drei Minuten nach Beginn der Vorbestellung ausverkauft gewesen.

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