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Vrvana: Apple übernimmt wohl ein Startup für erweiterte Realität

22.11.2017 | 14:26 Uhr |

Ob Apple tatsächlich eine AR-Brille machen will, wie dies das eben gekauften Startup entwickelt hat, bleibt abzuwarten.

Apples Pläne für eine AR-Brille scheinen konkreter zu werden und nicht auf einem Nebengleis zu landen. Wie TecCrunch berichtet , hat Apple für einen Kaufpreis von 30 Millionen US-Dollar den Hersteller des VR-Headsets Totem, Vrvana aus dem kanadischen Montreal übernommen. Das Headset hatte zwar gute Vorabkritiken bekommen, war aber nie auf dem Markt erschienen – und könnte nun Basis für eine Apple-Lösung werden, die für 2020 zu erwarten ist. Apple wollte auf Nachfrage von TecCrunch die Angelegenheit nicht kommentieren, dementierte den Bericht aber auch nicht. Vrvana hat seine Website aber seit August nicht mehr aktualisiert. Welche Mitarbeiter und Technologien nach Cupertino umziehen, ist aber nicht bekannt. Vrvana hatte zuletzt unter Verschwiegenheitsverpflichtung mit Valve, Tesla, Audi und anderen zusammengearbeitet.

Techcrunch führt weiter aus, dass Vrvanas Technologie etwas anders und in einigen Aspekten Hololens und Google Glass überlegen war. So kann Hololens nur schemenhafte Grafiken darstellen, Vrvanas Entwickler haben jedoch hinbekommen, die projizierten Grafiken in Farbe darzustellen. Noch ein Problem, das die Branche gerade versucht zu lösen, ist eine zeitliche Verzögerung zwischen den Daten der realen Welt und deren Darstellung auf der Linsen-Oberfläche. Anscheinend ist es Vrvanas Entwicklern gelungen, diese Verzögerung auf drei Millisekunden zu verkürzen.

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