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Warum Apple Music eine kostenlose Option für Homepod braucht

06.02.2018 | 09:11 Uhr | Peter Müller

Apple Music hat nach jüngsten Zahlen in den USA den nächsten Wettbewerber Spotify überholt. Doch reicht dies?

Lockangebot: Für Apple Music sind das erst einmal gute Nachrichten, in den USA Spotify zu überholen . Die in dieser Woche vom " Wall Street Journal " veröffentlichten Zahlen haben aber auch eine Kehrseite, meint unser Macworld-Kollege Michael Simon, denn weltweit liegt Spotify mit 70 Millionen Abonnenten noch deutlich vor Apple Music mit seinen 36 Millionen zahlenden Kunden.

Wenn man bedenkt, dass Spotify zum Start von Apple Music vor gut drei Jahren erst 20 Millionen Abonnenten hatte, gewannen die Schweden im gleichen Zeitraum, in denen Apple Music von 0 auf 36 Millionen wuchs, gleich 50 Millionen Kunden hinzu. Apple Music hat gegenüber Spotify den Vorteil, dass seine App auf hunderten von Millionen iPhones und iPads an prominenten Stelle ausgeliefert wird, Spotify hingegen hat neben den 70 Millionen Zahlern noch mindestens ebenso viele, die werbefinanziert Musik gratis hören. Hier müsse nun auch Apple ansetzten und endlich einen Gratiszugang zu seinem Streaming-Dienst bieten, der über die dreimonatige kostenlose Probezeit hinausgeht. Gerade mit dem Homepod , der ohne Apple Music nur halb so nützlich ist, hätte Apple eine Lösung im Programm, der die Musikkundschaft in Massen anziehen könnte, die Airpods als mobile Variante kommen noch hinzu.

Ein kostenloser Zugang zu Apple Music würde Apple auch einen steten Strom an neuen zahlenden Kunden zuführen, die erste einmal von den Vorteilen des Homepod in Verbindung mit einem Musik-Abo überzeugt werden müssten.

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